Shanghai Disney Resort und HongKong Disneyland ergreifen Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona Virus

Guinevere Disneyland? Kenn ich!
Ob das rechtfertigt, Parks zu schließen, kann ich nicht beurteilen. Aber ich habe schon Verständnis, dass man vorsichtiger ist als bei "normalen" Grippewellen.
Ich habe mit "man" nicht Menschen wie dich und mich gemeint, die jetzt in Europa aus Angst nicht mehr vor die Tür gehen. Ich habe damit Entscheidungsträger (wie z. B. Freizeitparkverantwortliche) gemeint, deren Entschlüsse möglicherweise weitreichende Folgen haben. Und für solche Menschen habe ich einfach Verständnis, wenn sie bei Unsicherheit eher "vorsichtige" Entscheidungen treffen.

Auch andere Experten teilen die Meinung.
"Nach derzeitigen Daten könnte sie ähnlich wie bei der letzten Influenza-Welle in Deutschland liegen."
Wie diese Aussage zeigt: Es braucht Daten. Und im Fall des aktuellen Coronavirus gibt es bis jetzt einfach noch nicht sehr viele davon.
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Richtig, aber das, was es an Infos und bisherigen Daten gibt, spricht gegen eine große Gefahr und nichts dafür.
Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit eines enormen Risikos aktuell nicht groß.

Das gilt im Übrigen aber bei jeder neuen Grippewelle erneut auch.
Man weiß am Anfang auch nicht, wie die aktuelle Mutation sich verhalten wird und hat quasi keine Daten. Wird es eine Variante wie 1997 mit kaum 100 Toten? Oder eine wie 2018 mit 25.000 oder eine neue Spanische Grippe oder eine Russische Grippe?
Insofern müsste die Unsicherheit und Vorsicht und auch die Aufmerksamkeit zu Beginn jeder Ausbreitung einer neuen Variante genauso groß sein, was in der Regel aber nicht der Fall ist, nicht einmal annähernd.
 
disneyfan60 Cast Member
Ich schätze das Corona Virus nicht so harmlos ein, wie du es in deinem Beitrag darstellst..
Mein Bruder samt Familie machen z.Z. 4 Wochen Urlaub in Thailand und da mache ich mir schon Sorgen
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Ich schätze es selbst gar nicht ein und denke auch nicht, dass jemand von uns das einschätzen kann.

Ich halte mich da an die Aussagen der führenden Experten in dem Bereich.

Auch wenn ich die Grünen ja nicht mag und die selbst eigentlich nicht wirklich oft ihrem neuen Motto folgen, finde ich "unite behind science" da die einzig sinnvolle Reaktion gegenüber Emotionen und der Panik die da gerade überall medial geschürt wird.
 
jutta Cast Member
Torsten hat es auf den Punkt gebracht. Niemand, absolut niemand, kann zum jetzigen Zeitpunkt dieses Virus realistisch einschätzen. Und genau das macht die Sache für und in den Medien zum Problem. Man weiß einfach nicht, wie man damit umgehen soll.
Panik ist nie der richtige Weg. Wären mal alle so panisch wegen Influenza-Viren und würden zum Impfen gehen, hätten wir ein großes Problem sowie viele Tote weniger. Aber dann kann man das ja nicht mehr medial ausschlachten.
Jeder sollte versuchen mit panikmachenden Äußerungen/Vermutungen zurückhaltend zu sein. Außer man weiß wirklich, wovon man spricht :sneaky: .
 
Steph Hat den Namen Disney schonmal gehört
Heute Morgen in den Nachrichten wurde vom ersten Corona-Krankheitsbefall in Deutschland berichtet. Jemand aus Bayern hat sich mit dem Virus angesteckt und wurde in Quarantäne verlegt.
Zudem sind wohl noch 2 Leute aus Bremen unter Beoabachtung wegen einem Möglichen Befall. Allerdings erachten die Experten es für eher unwahrscheinlich, dass sie das Virus haben, denn ihre Chinareise liegt dafür zu lange zurück.

Ich glaube wir können gespannt sein, wie viel Panikmache uns noch so erwartet... Besonders wo die Krankheit nun in Deutschland angekommen ist. Die Medien lieben doch sowas.
Es wird bestimmt auch noch mal spannend, wenn die Behörden und Firmen anfangen Deutsch nach Hause zurück zu holen. Ich frage mich, wie sinnvoll das wäre. Vermutlich schleppen wir uns dann noch die nächsten Fälle ein...

Wenn sich mehr Leute in Deutschland gegen Grippe impfen lassen würden würde das vermutlich auch nicht den größten Unterschied machen, da es einfach zu viele verschiedene Grippestämme gibt und diese ständig weiter mutieren. Dagegen kann man gar nicht umfassend impfen. Es würden sich immer noch zig Leute anstecken.
Zudem wird die Impfe auch eher nur für "Risikogruppen" empfohlen, wie alte Menschen oder Menschen mit geschwächtem Imunsystem...
 
jutta Cast Member
Wenn sich mehr Leute in Deutschland gegen Grippe impfen lassen würden würde das vermutlich auch nicht den größten Unterschied machen, da es einfach zu viele verschiedene Grippestämme gibt und diese ständig weiter mutieren. Dagegen kann man gar nicht umfassend impfen. Es würden sich immer noch zig Leute anstecken.
Zudem wird die Impfe auch eher nur für "Risikogruppen" empfohlen, wie alte Menschen oder Menschen mit geschwächtem Imunsystem...
Die 25100 Toten vor 2 Jahren im Vergleich zu ca 1000 Toten im letzten Jahr sprechen gegen Deine Aussage. Mit der richtigen Impfung kann man eben viele Erkrankungen verhindern. Nicht nur für Risikogruppen.
Und wenn wir beim Thema Panikmache sind: lassen wir das doch einfach sein. Solche Posts gehören nämlich auch dazu...
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Bei der Grippe ist es aber auch immer so ein bisschen ein Glückspiel, was das Finden des richtigen Impfstoffes angeht, soweit ich weiß.
Da wird ja immer lange vor Beginn der Saison von Experten beurteilt, welche aktuell aktiven Mutationen welcher Stämme es schaffen könnten, sich im evolutionären Wettbewerb gegen andere frühzeitig aktive Mutationen durchzusetzen werden. Das ist ja quasi auch ein Verdrängungswettbewerb. Aber ich denke, die entsprechenden Experten sind in der Abwägung, auf welche Mutationen man sich konzentrieren soll, wenn man den Impstoff entwickelt, recht gut und haben ihre Trefferquote mit der Zeit massiv erhöht.

Ob der Rückgang von 25.100 auf 1.000 nun alleine auf die Impfquote zuruckzuführen ist, wage ich aber aber auch zu bezweifeln. Sicher spielt das eine wichtige Rolle, aber sicher spielt auch eine sicherlich genauso wichtige Rolle, wie der sich jeweils durchsetzende Virus ausgestaltet ist, wie leicht er sich überträgt, wie aggressiv er ist etc.
Die 25.100 waren ja schließlich ein Spitzenwert der letzten 30 Jahre und nicht konstant Jahr für Jahr so, und seitdem würde es runtergehen.

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich gegen Impfungen bin. Im Gegenteil, ich bin grundsätzlich definitiv ein Impfbefürworter, auch wenn ich selbst nicht jedes Jahr gegen die Grippe geimpft bin. Ich mache das immer stark von den Wochenberichten des RKI abhängig und von dessen Risikoabwägung.
 
jutta Cast Member
Ob der Rückgang von 25.100 auf 1.000 nun alleine auf die Impfquote zuruckzuführen ist, wage ich aber aber auch zu bezweifeln. Sicher spielt das eine wichtige Rolle, aber sicher spielt auch eine sicherlich genauso wichtige Rolle, wie der sich jeweils durchsetzende Virus ausgestaltet ist, wie leicht er sich überträgt, wie aggressiv er ist etc.
Die 25.100 waren ja schließlich ein Spitzenwert der letzten 30 Jahre und nicht konstant Jahr für Jahr so, und seitdem würde es runtergehen.
Das kann ich Dir erklären. Vor zwei Jahren wurde von den Krankenkassen der 3fach-Impfstoff freigegeben, obwohl die "Experten" den 4fach-Impfstoff empfohlen hatten. Und da fehlte eben der Stamm, an dem die Menschen dann erkrankt sind. Seit dem Jahr darauf wird mit dem 4fach-Impfstoff geimpft.
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
wollen wir hoffen, dass dann nicht irgendwann mal 5 Stämme potentielle Kandidaten sind und nur der 4fach-Impfstoff bezahlt wird...

Wobei sicher dennoch auch der jährliche Virus selbst eine Rolle spielt, weil die Aggresivität etc. ja nicht bei allen gleich ist. Auch vor 2017/18 gab es ja 26 Jahre lang nicht so viele Tote und das mit weit weniger Impfungen bzw. teilweise quasi nur einer minimalen Anzahl an geimpften Personen in den früheren Jahren.
Da spielte dann sicher 2017/18 zusammen, dass der Virus eine sehr agressive Form war und er nicht im Impfpaket enthalten war.
Laut RKI kam aber auch noch hinzu, dass auch der 4fach-Impfstoff nach ca. der Hälfte der Saison nur noch vermindert gewirkt hat, weil Influenza-B-Typ, der 2017/18 für die meisten Todesfälle verantwortlich war, während der Saison ungewöhnlich stark mutiert ist.

Und wahrscheinlich weitere Faktoren wie Imprinting etc.
Da gibt es ja z.B. zu 2009 Studien, warum nur recht wenig ältere Menschen erkrankt sind an der damaligen Mutation des H1N1-Virus, was wahrscheinlich daran lag, dass sehr eng verwandte Mutationen aus H1N1 in den 30er bis 60er-Jahre besonders aktiv waren.
Bzw. da gab es ja wahrscheinlich 2017/18 sogar noch zusätzlich zu dem von Dir und dem von mir genannten Faktor den gegenteiligen Effekt des positiven Imprintings. Menschen, die 30 - 35 Jahre vorher infiziert worden waren als eine sehr ähnliche Mutation rumging, bauten auch trotz korrekte Impfung kaum Antikörper auf, weil der Virus aus der vorherigen Infektion genau so nah dran war, dass der Aufbau neuer Antikörper nicht in Schwung kam, aber genau so weit weg war von der Form 30-35 Jahre vorher, dass die alte Immunisierung gerade nicht mehr geholfen hat. Da konnte man ja nachweisen, dass Menschen, die Ende der 70er und Anfang der 80er vom nahe verwandten Virus infiziert gewesen waren, eine deutlich höhere Sterblichkeit aufgewiesen haben, als Menschen, die mit dem nicht in Kontakt gekommen waren.
Ähnlich erklärt man sich ja, dass die Spanische Grippe in ihrer zweiten Runde überdurchschnittlich stark für Menschen mit guter Konstitution gefährlich wurde. Die hatten zum Großteil in der ersten Runde 1916 kräftig Antikörper gegen die damalige Form aufgebaut, so dass der Anreiz für den Körper fehlte, gegen die nur leicht veränderte Form 1918 neue, perfekt angepasste Antikörper zu bilden, was denen letzlich zum Verhängnis wurde, weil die Form 1918 auch noch besonders agressiv war.
 

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