Euer erster Disneyland Paris Besuch _ Erinnerungen

disneyfan60 Imagineer Azubi
Wisst Ihr noch wann euer erster DLP Besuch war ?
Welche Eindrücke und Erlebnisse davon sind euch am meisten in Erinnerung geblieben ?

Also unser 1. Besuch war in den Osterferien 1993 . Er war ein Weihnachtsgeschenk 1992 für unsere Kinder. Die sind uns damals um den Hals gefallen als sie es erfuhren. Die Nachrichten über die Eröffnung des Disneylands hatten damals natürlich jeder mitbekommen und alle Kinder wollten natürlich dorthin.
Das war auch unser einziger Aufenthalt auf der Dave Crocket Ranch.
Während dieses Aufenthalts hatten unsere beiden Töchter Geburtstag, also war dieser 1, Besuch auch von daher noch etwas besonderes.
Töchter u. ich konnten natürlich besonders von den ganzen Shops und den vielen tollen Disney Artikeln nicht genug bekommen.Alles war so faszinierend. Nur die Geldbörse spielte da nicht so mit - mit 3 Kindern u. einem Alleinverdiener nicht verwunderlich..
Wir sind erst wieder raus gegangen wenn Göga u. Sohn uns zum rauskommen gedrängt haben.
Die schönste Erinnerung habe ich an die tolle Parade und der damaligen schönen Musik, erinnere mich heute noch an die Melodie und als dann später die Paradenmusik geändert wurde war ich sehr enttäuscht. Als A Hörnchen und B Hörnchen vorbei kamen, gingen sie auf meinen Sohn zu und umarmten u.begrüßten ihn ganz lieb. Mein Sohn war natürlich ganz aus dem Häusschen von diesem Erlebnis. Habe schnell ein schönes Foto davon gemacht.
 
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MikeFink Cast Member
Mein erster Disneylandbesuch war im Juli 1993. Mehr oder weniger ungeplant hatte ich zum Französischen Revolutionstag gebucht so das ich gleich während des Festtages im Park befand. Damals war das Reisen mit der Bahn weitaus teurer als zu heutigen Zeiten. Schließlich war man mit dem Internet noch nicht so weit und in wie fern es damals bereits Frühbucherrabatte für die Bahn gab weiß ich nicht zu sagen. Man ging einfach zum Bahnschalter und hat entsprechende An- und Abfahrt gebucht.

Es versteht sich von selbst das ich mir schon ein besseres Hotel ausgesucht hatte. So bezog ich ein Zimmer des Admirals Floor im Newport Bay Club für die Dauer von 2 Nächten/3 Tage. Sofern ich mich erinnern kann hatte mir ein Bekannter einen wenn ich es so nennen darf Wertgutschein von 200,00 DM mit auf die Reise gegeben. Ein hübsches Taschengeld. Irgendwie erschien mir es eine Art von Werbeaktion ausgehend vom Park gewesen zu sein. Wie dem auch sei.

Es versteht sich von selbst das ich an einem der Tage die Buffalo Bill Show besuchte und danach im Captain`s Quarter einen Whiskey zu mir nahm. Schwach meine ich mich erinnern zu können das letzterer gar bis 4::00 Uhr morgens geöffnet hatte. Zu der damaligen Zeit hat man vor der Buffalo Bill Show auch ein Foto mit einem CM machen können wovon ich gebrauch machte.. Etwas was sie wohl später eingestellt haben. Kürzlich wurde ja auch bekannt gegeben das man in Zukunft auf die gesamte Show verzichtet.

Nicht mehr sicher bin ich was ich am anderen Abend machte. Es waren entweder Annette`s Diner oder doch eher der Yachtclub. Eher letzteres. Zumindestens habe ich an den Yachtclub die prägnantesten Erinnerungen ans dort eingenommene Abendessen: Einen mit Krabben gefüllten Hummer. Der Eindruck von den staubtrockenen Krabben ist mir bis heute im Munde geblieben. Dieser Eindruck wurde womöglich dadurch bestärkt das ich eine Flasche trockenen Weißwein dazu getrunken hatte.

Keine großartigen Erinnerungen habe ich was ich als erste Attraktion genutzt habe. Im kommenden Jahr wird das DLRP ja bereits 30 Jahre alt. Ich hoffe das es dazu vielleicht eine neue Fahrattraktion geben wird. Keine Ahnung ob man die Coronazeiten irgendwie für derartige Vorhaben nutzen konnte. Mir würde es auch gefallen wenn sie wieder dermaßen viele Shows auf die Beine stellen könnten wie anno dazumal. Jedes Theater wurde mehrmals täglich bespielt. Und jedes Theater bot eine andere Show so das man alleine mit diesen den ganzen Tag vollbringen konnte ohne eine Fahrattraktion zu nutzen. Tolle Zeiten waren es.

Wie die Zeiten auch werden: alles gute für unseren Park.
 
Goofyfan Cast Member
Unser erster Besuch war 1995.Wir waren im Santa Fee untergekommen.Es war Ostermontag und mein Geburtstag.Es waren drei etwas verregnete Tage,aber das machte uns nichts aus ,nur als mein Mann in den Piratenbooten etwas naß wurde ,weil er nicht vorbereitet war ,auf ein paar Spritzer,schrie er,unsere siebenjährige Tochter quiekte vor Vergnügungen.Im Geisterhaus war es dann schön gemütlich ,auf der Mark Twain sprach uns der Mitarbeiter nett an ,als er merkte wir sind Deutsche und schwärmte uns vor ,wo er schon überall gewesen war,in Allemanne.
Donald mit lebendigen Enten lief vorneweg in der Parade,passte irgendwie zum Frühling.Vormittags gab es auch eine kleine Tänzerparade mit Mary Poppin ,das Vehigle mit Minnie scherte aus ,Minnie stieg vor uns aus ,unsere Kleine trat vor und griff spontan ihre Hand.Das Foto ist mein Heiligtum.Wir gingen immer früh ins Bett,außer an dem Abend mit Buffalo Bill.Es wurde alles ruhig angegangen,weil ich auch zu dieser Zeit schwanger war,mit meinem Sohn.Von den Vorzügen einer Orangenen Karte ,wußte ich damals nichts.Mit dem Nachtzug der Bahn war das auch noch ein Abenteuer und sehr bequem.
 
Roger7520 Stammgast in den Parks
Love shine a light - mit diesem Song gewann Katrina and the Waves 1997 den ESC. Wieso ich das hier schreibe? Weil ich mit meinem Bruder total erschöpft nach meinem ersten Tag Disneyland Paris auf unserem Hotelzimmer diesen Wettbewerb geschaut habe.
Aber ich will vorne beginnen:
Als Kind war ich schon immer großer Disney Fan und mein größter Traum war es ins Disneyland bzw. Disney World zu fahren. Aber die USA waren für mich in den 80er wie auf einem anderen Planeten. Allerdings war mein Onkel in Florida und brachte mir aus seinem Urlaub eine Goofy-Mütze mit. Dies steigerte meinen Wunsch nur noch mehr. Als dann 1992 Disneyland nach Paris kam, war mein Traum schon etwas näher, obwohl ich darauf gehofft hatte, dass Disney ganz nah kommt, denn der Traumlandpark in Bottrop-Kirchhellen schloss seine Tore und es wurde überlegt Disney hierhin zu holen (oder es war nur der Wunsch eines mittlerweile nicht mehr ganz so kleinen Jungen).
1995 hatte ich dann das Glück, mit meinen Eltern und meiner Tante eine USA Reise zu machen. Start- und Zielort waren Los Angeles. Und da die Reise für meine Eltern eh schon teuer war, spielten auch am Schluss die 2 Tage Disneyland-Hotel mit Besuch des Disneylands keine Rolle mehr. Mein Traum wurde also war.


Achja mein erster Besuch im Disneyland Paris war das Thema, sorry.
1997 wollte oben erwähnte Tante ins Disneyland Paris mit Ihrer Freundin und fragte meinen Bruder und mich ob wir nicht mitwollten. Die Frage stellte sich natürlich für mich nicht, also ging es besagten Freitagabend vor dem ESC los. Leider mit dem Bus. Das Budget meiner Tante war nicht groß und auch ich als Auszubildender hatte noch kein Vermögen. Nun braucht man von unserem Ort nahe Duisburg mit dem Auto ca. 5,5 Stunden bis zum Disneyland Paris. Mit dem Bus dauerte es unwesentlich länger. Es ging so um 22.00 Uhr ab unserem Bahnhof los. Allerdings nicht ganz direkt nach Paris. Sondern man fuhr erst noch die größeren Städte in der Region an, um weitere Gäste einzusammeln. Da es im westlich Ruhrgebiet und am Rhein durchaus ein paar Großstädte gibt, ging es dann gefühlt nach einer halben Ewigkeit endlich wirklich Richtung Paris. Leider war jetzt erst mal Ruhepause für den Busfahrer angesagt. Da ich im Bus auch nicht wirklich schlafen konnte, war ich froh als wir morgens gegen 7.00 Uhr endlich Paris erreichten. Dort fuhr der Bus dann die ganzen Hotels der Gäste an und ich war wirklich neidisch, als diverse an den Disney-Hotels ausstiegen. Unser Hotel war außerhalb, mit der Bahn 2 Stationen (ich weiß leider nicht mehr welches es war. Ich kann mich nur daran erinnern, dass man zum Bahnhof durch eine Art Trabantenstadt gehen musste). Nun ging es aber endlich in den Park. Und ab hier habe ich leider kaum noch Erinnerungen. Ich weiß, dass an dem Tag die Glöckner von Notre-Dame Parade war und dass ich im Space Mountain war. An das Essen im Videopolis kann ich mich auch noch erinnern und dass ich den Park wesentlich weitläufiger empfand, als den Park in Anaheim. Achja und meine Enttäuschung als ich mit meinem Bruder auf der Indiana Jones Achterbahn war, da ich dachte, es ist dasselbe wie in den USA.
Total müde und erschöpft ging es dann zurück ins Hotel und dort gewann dann der schon oben erwähnte Song. Am Sonntag ging es dann noch nach Paris in die Innenstadt, um dann am Mittag wieder die Rückreise anzutreten.
Es dauerte dann 18 Jahre bis ich wieder zurück kam und Paris erst richtig genießen konnte.
 
MadameMim1969 Imagineer Azubi
Die Geschichte meines ersten Aufenthalts fing eigentlich mit der TV Übertragung der Eröffnungsgala mit Thomas Gottschalk an. Meine Großmutter und ich waren total begeistert, aber es dauerte ein gutes Jahr bis wir, zusammen mit meiner Schwester, nach Paris fuhren.
Gebucht war ein 4 tägiger Aufenthalt über Pfingsten im Newport Bay Club. Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis, ohne Navi, mit meiner Oma an der Straßenkarte, mit 3 Währungen in der Tasche, schließlich waren es 800 km Fahrt durch Deutschland, Belgien und Frankreich, und immer musste eine von uns auf die Toilette. Mann, was war ich froh als wir das erste Hinweisschild endlich sahen. Wir kamen am Resort an, ohne uns zu verfahren.
Wir hatten zwar vorher den Marco Polo Reiseführer gelesen, waren aber völlig geflasht und auch überfordert, ob der Größe des Resorts. Schließlich kannten wir nur relativ kleine, deutsche und holländische Freizeitparks.
Aber wir waren trotzdem sofort gefangen in der Disney Blase und es folgten noch einige Familien Aufenthalte und auch Freunde wurden infiziert.
 
Erst einmal möchte ich meinen VorschreiberInnen für die schönen Erinnerungen danken. Da werde ich gleich noch sentimentaler, als ich in den letzten Jahren mit zunehmendem Alter geworden bin.
Im Vergleich zu den anderen Beiträgen bin ich ein Spätberufender. Zwar mochte ich schon immer Donald Duck, das Dschungelbuch und Mary Poppins oder andere Klassiker, las regelmäßig die Micky Maus oder das Lustige Taschenbuch, aber der Vergnügungspark hat mich nicht so sehr gereist. Ganz vage habe ich wohl doch eine Erinnerung an die Eröffnungsshow mit Thomas Gottschalk. Aber das kann auch eine Trübung meines Erinnerungsvermögens sein, die sich mit Bildern aus Blogs oder YouTube vermischt haben könnten. Meinen ersten Besuch habe ich meinem - inzwischen nicht mehr - kleinen Bruder zu verdanken. Nachdem ich ihm schon in ganz jungen Jahren erklärt habe, dass Micky Maus nichts ohne Donald Duck wäre. Und die Ente, die bessere Vorbildfunktion hat, waren er und unsere Mutter die treibenden Kräfte zu meinem ersten Besuch. Die Beiden waren zu seinem Geburtstag im Land der Maus. Nur für einen Tagesausflug mit Klassenkameraden und dessen Mutter. Und sowohl die Mütter und vor allem mein Bruder waren hin und weg. Damit war für die Beiden der Startschuss gefallen, sie waren regelmäßig Gäste im Land der Maus. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr nein sagen, die Ausreden waren aufgebraucht und die Neugier dann doch stärker als erwartet. 2002 im Jahr des 10. Geburtstages hatte ja auch der Studiopark eröffnet. Im Sommer waren mein Bruder, inzwischen 14 und unsere Mutter dort gewesen und erzählten begeistert von ihrem Besuch. Damit war der Entschluss gefallen. Mit meinen 38 Jahren sollte ich also in einem Freizeitpark Urlaub machen. Da würde ich bestimmt wie ein bunter Hund auffallen, befürchtete ich. Aber diese Befürchtungen sollten sich nicht bewahrheiten.
Also organisierte ich die Reise für uns drei. Wir buchten für drei Übernachtungen und vier Tage bei einem örtlichen Busunternehmen für die Halloweentage 2002. Wenn ich es recht erinnere, gab es damals für den 31. Oktober zum ersten Mal eine Extrashow, die wir auch buchten. Im Newport wollten wir Quartier beziehen. Während mein Bruder sich vor Aufregung kaum zurückhalten konnte, stieg auch meine Anspannung. Der Tag, der Abreise näherte sich. In meinem eigenen Umfeld hatte ich zwar vom Urlaub erzählt, aber nicht unbedingt wohin es ging. Es war mir wohl irgendwie peinlich. Dann war es so weit. Ich fuhr mit dem ÖPNV zum Hauptbahnhof bei uns in Bochum, um dort in den Reisebus einzusteigen. Meine Familie würde erst in Aachen - Lichtenbusch am Grenzübergang einsteigen. Denn die wohnten ja etwa 25 km von Aachen entfernt.
Im doppelstöckigen Bus war mein Platz oben in der ersten Reihe. Man hatte also einen tollen Blick durch das Panoramafenster auf die regennassen Straßen. Wenn, man ein Faible für Höhe und große Fenster hat. Ich hatte und habe das immer noch nicht, aber gut, das gehört hier vielleicht nicht her. Von Bochum aus gondelten wir durch den regnerischen Abend über Essen, Mülheim, Duisburg und Düsseldorf endlich auf die Autobahn. Und dann machten wir an der Grenze einen weiteren Stopp. Meine Mitreisenden stiegen als letzte Mitfahrer zu und mein Bruder war natürlich von dem Platz in Front ganz begeistert. Noch einen Halt später. Unerklärlicherweise kurz vor Paris ging es dann zum Disneyland. Erst wurden die Gäste im Santa Fe abgesetzt. Endlich auch wir vor dem Newport. Ich war ganz begeistert von der weißen Front, die sich vor dem grauen, wolkenverhangenen Himmel abzeichnete. Langsam stieg ich aus. Das sollte also der Anfang eines unvergesslichen Erlebnisses werden. Gewusel überall, Französisch, mischte sich mit Englisch und Spanisch. Das bisschen Deutsch ging fast unter. Wir reihten uns in der Warteschlange zum Check-in ein. Papiere ausgefüllt, Schlüssel und Eintrittskarten entgegengenommen, Zimmer in Beschlag genommen. Das Abenteuer kann endlich beginnen.
Huch, Schreck lass nach. So viel Gequatsche und ich bin gerade mal angekommen. Ich werde dann später mal noch ein wenig von den Eindrücken schreiben, die mir geblieben sind. Dann kürzer gefasst und ohne Abschweifungen und Unnötigem Drumherum.
 
Dann werde ich mich mal Lügen strafen und weitschweifig fortfahren. Na ja, zumindest darüber schreiben, was nach annähernd 19 Jahren noch so in meinem Festspeicher vorhanden ist. Habe ich schon mal geschrieben, dass mein Hirn mir wirklich manchmal unheimlich ist. So viel unnötiges Halbwissen überfrachtet von überflüssigen Erinnerungen an völlig belanglose Dinge, dazu dann noch Daten, Fakten, Namen und Zahlen von Dingen, Menschen und Ereignissen, die mir weder damals noch heute einen wirklichen Erinnerungswert gehabt hatten. Aber wehe, ich soll einen Weg beschreiben oder wiederfinden, den ich schon 1000x besucht habe. Aber ich schweife schon wieder ab. Ich schiebe es auf das Älterwerden. Das mit dem erinnern und das mit dem Abschweifen sowieso. Oder sollte ich es auf mein Sternzeichen schieben, zu dessen Eigenschaften es gehören, zu scheint, sich nie lange und ausgiebig auch nur mit einer Sache zu beschäftigen?
Kommen wir zurück zum Newport. Was ist mir von meinem ersten Besuch in Erinnerung geblieben? Der lange Weg zum Frühstück. Lange Spaziergänge über einen blauen Teppich zum Frühstückssaal, der glaube ich, im Kongressteil damals war. Der Shop, den wir jeden Abend nach unserem Aufenthalt im Park besucht und geplündert haben. Donald Duck natürlich, der war auch im Hotel vor Ort. Das Frühstücksbuffet war damals auf alle Fälle sehr gut, denn ich war schon immer ein eher schlechter Esser des Morgens, doch dort habe ich regelrecht reingehauen. Das Hotel war sauber, ordentlich, die Mitarbeiter auf alle Fälle sehr hilfsbereit und freundlich. Ich erinnere mich auch noch an die Fahrten mit dem Shuttlebus zum Park. Die Vorfreude kann ich gerade jetzt sogar noch Jahre später beim Tippen der Zeilen hier fühlen. Erinnerungen sind schon was Seltsames, aber auch was Feines. Während ich in Gedanken wieder so durch die Gänge des Newports spaziere, glaube ich sogar das Chlor aus dem Poolbereich zu riechen. Meine Güte, mir fehlt das Land der Maus wohl wirklich sehr. Ich halluziniere schon Gerüche herbei. Im Hotel haben wir nur gefrühstückt. Den Compass Club habe ich erst bei einem späteren Besuch gebucht. Essen und mehr kommen dann im nächsten Teil meiner Erinnerungen dran. Genug für heute.
Und wie ich sehe, hatte MadameMim1969 recht. Ich kann mich nicht kurzfassen und schon gar nicht beim Thema bleiben. :ciao:
 
Ich habe weiter in den tiefen des Hirns gekramt und beschäftige mich in diesem Abschnitt mit dem Essen im Disneyland Paris. Natürlich kann ich mich nicht mehr an die Reihenfolge der Restaurantbesuche erinnern. Aber zumindest wo wir gegessen haben, ist mir ganz gut in Erinnerung geblieben. Wieder einmal fragt man sich, warum?
Bei unserem ersten Besuch speisten wir auf alle Fälle in folgenden Restaurants. Im Diner von Annette. Das Silver Spur Steakhouse und im Rainforest Café. Im Village stets zum Abschluss des Tages. Sonst gab es zwischendurch natürlich Snacks und Imbiss in den Parks. Mein kleiner Bruder ist ein Brownie Junkie. Und die gab es seiner Zeit an nahezu jedem Counter. Und ich durfte dann jedes Mal einen Kaffee oder einen Kakao dazu trinken, damit es das im Menü gab. Wir waren mit Sicherheit auch im Hakuna Matata und bei Susi und Strolch auch.
Die Qualität war durchaus gut, satt sind wir alle drei geworden. Allerdings war mir das Essen im Steakhouse das überflüssigste. Ich bin so gar kein Steakfan. Ich hatte zwar gegrillten Lachs. Aber dafür muss ich ja nicht in so ein Restaurant gehen. Ich wurde überstimmt, besser ich hatte ja gar keine Meinung, da keine Ahnung. Es war aber schön zu beobachten, wie auf dem offenen Grill die Speisen zubereitet wurden.
Im Diner war es ein besonderes Erlebnis. Nicht, dass meine Mutter darauf verzichtete im Raucherbereich mit uns essen zu wollen, das war für sie selbstverständlich. Kann man es heute noch glauben? In Restaurants durfte damals noch geraucht werden. Und es wurde gequalmt, das war gut zu beobachten. Heute werden die armen Raucher nicht nur immer mehr in kleine, enge Bereiche abgeschoben. In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden ist das überall verboten. Ich will mich hier nicht beklagen, da nicht betroffen. Aber ich bin auch schon so alt, dass ich mich noch daran erinnern kann, dass in Bussen die Fahrgäste rauchen durften. Aber zurück zum Essen. Ich weiß nicht mehr was ich zum Hauptgang hatte. Vermutlich einen Burger sehr wahrscheinlich einen mit Geflügel. Zum Nachtisch teilten wir uns einen mehr als beeindruckenden Nachtisch. Den Elvis. Da waren wir selbst zu dritt überfordert. Ein Erlebnis der besonderen Art war natürlich auch, dass man auf Rollschuhen bedient wurde. Und außerdem gab es zwischendurch auch noch eine musikalische Tanzeinlage. Daran denke ich auch heute noch jedes Mal, wenn es zum Essen ins Diner geht gern zurück.
Im Rainforest Café hatte ich mit Sicherheit Fish and Chips. Das Ambiente ist auch heute noch sehr schön, finde ich. Im Shop wurde von mir ein Pullover erstanden. Der passte mir damals so gerade, ich war noch ein wenig besser in Form als zurzeit und deutlich jünger. Aber angezogen habe ich den noch nie, er passte mir vor knapp 20 Jahren nicht und heute immer noch nicht. Er liegt im Schrank und wartet. Worauf? Keine Ahnung, dass vielleicht die letzten Kilos purzeln? Ich bin überfragt. Aber ich habe echt einen so alten Pullover im Schrank, der noch nie das Tageslicht in Deutschlands Straßen erlebt hat. Verrückt. Einfach verrückt.
So, das war mein Bericht zum Essen. Was Attraktionen und Co angeht, die kommen dann im nächsten Teil dran.
 
MainStation Besucht die Disney University
Wann ich das erste Mail im Disneyland war weis ich nicht mehr genau. Vermutlich war es aber Anfang der 2000er irgendwann. Ich meine mich erinnern zu können das die Studios noch nicht zu lange auf waren.
An was ich mich aber erinnern kann ist folgendes:

Es war im Februar und super kalt aber dafür war kaum was los.

Es war das einzige Mal das ich mit dem Auto da war. Die Fahrt hat sich ewig gezogen.Aber wir waren zu viert und konnten uns abwechseln.

Wir haben recht kurzfirstig gebucht da es damals ein super Angebot gab.

Wir waren 2 Nächte im New York Hotel mit Frühstück und 2 Tage Eintritt. Das Zimmer war fast in der hinterletzten Ecke und man musste vom Aufzug noch mehrere Minuten laufen.

Im Park gab es eine Prinzessinen Parade.
Im Studio gab es ebensfalls eine Parade mit allenmöglichen Charakteren. Da kaum Leute da waren, sind wir der Parade durch die ganzen Studios hinterher gelaufen. Jedesmal wenn Goofy mich gesehen hat, hat er mir die Mütze ins Gesicht und über die Augen gezogen und mich soagr einmal in den Schwitzkasten genommen.

An einem Abend sind wir ganz spontan ins Cafe Mickey gegangen (ohne Reservierung). Ich war total aufgeregt als Mickey kam und hab erstmal zu einem Foto nein gesagt.

Als wir mit den Teetassen gefahren sind, haben wir uns so schnell selbst gedreht das wir gar nicht mitbekommen haben das die eigentliche Fahrt schon fertig war.

Bei Indiana Jones habe ich mich nur mit angestellt weil eine der Mitreisenden sich sicher war das diese Bahn kein Looping hat. Sie war im Jahr davor schon mal im Diesneyland und da gab es ganz bestimmt keinen Überschlag. Kaum sitzen wir sagt sie: "Ups, da gibt es doch ein Looping.". Ich habe mich vor lauter Angst so stark verkrampft und angespannt das ich die nächste paar Tage ziemliche Muskelschmerzen hatte.

Trotzdem war mein erster Besuch bei der Maus so wunderschön und zauberhaft das ich seit dem vier weitere Mal da war und auch so bald wie möglich wieder hin will.
 
fanfcp Stammgast in den Parks
Mein erste Besuch im Disneyland war im Sommer 2004. Wir hatten im vorherigen Winter die Show "Disney on Ice" in Hamburg besucht. Damals gab es in der Show einen Teil, der an eine Abendparade erinnern sollte. Von den Videos her würde ich sagen, dass es die "Main Street Electrical Parade" sein müsste. Naja, auf jeden Fall meinte mein Vater damals zu meiner Oma, mit denen ich die Show besuchte, dass er die Parade super gerne mal live sehen möchte.

Im Sommer ging es dann also tatsächlich ins Disneyland. Ich war damals 10 Jahre alt und muss ehrlich sagen, dass die Erinnerungen sehr verschwimmen. Ich weiß noch, dass wir in der Sequia Lodge übernachtet haben und das es für einen Sommer sehr kühl und regnerisch war. Aber trotzdem hat der Besuch mich so geprägt, dass seitdem, sieben weiter Aufenthalte dazugekommen sind. Und, sobald es wieder möglich und sinnig ist, wird wohl der erste Aufenthalt in WDW dazukommen😅😂
 
MinervaMouse Stammgast in den Parks
Was für ein toller Thread! Danke @disneyfan60 :love: Ich finde es so schön, all die magischen Berichte zu lesen und reihe mich gerne ein. Ich vermute, ohne unserem lieben @herculespoirot64 direkte Konkurrenz machen zu wollen, dass es auch bei mir ein etwas längerer Text wird 🙈

Mein erster Besuch im Disneyland Paris war deutlich später an der Reihe, als bei den meisten von euch. Ich komme wie die liebe @dörthe aus einer Familie, in der das Verständnis von Kultur geprägt ist durch Opern, Museen, klassische Literatur & Co. Dass es so etwas wie Freizeitparks gibt, wurde mir erst als Teenager wirklich bewusst - die waren unabhängig von Disney in meiner Kindheit aber ohnehin weit jenseits unserer finanziellen Möglichkeiten.
Ich hätte, so erzählt man mir heute, Mitte der 90er kurz vor meinem Schuleintritt die Chance gehabt, meine Stieftante und -oma ins DLP zu begleiten (damals waren wohl Kinder bis 6 Jahren kostenlos), aber meine Eltern erlaubten die Reise nicht und so beschränkte ich mich zu dieser Zeit darauf, mir von eben jenen Personen Gute-Nacht-Geschichten vom Disneyland erzählen zu lassen und später ihre Sammlungen von Mickey Mouse Heften und LTB zu verschlingen.

Knapp 20 Jahre später waren an die Stelle der Gute-Nacht-Geschichten Erzählungen meiner US-amerikanischen Freundinnen von regelmäßigen Besuchen in Walt Disney World getreten - mitsamt der dazugehörigen Bilder auf Facebook. Und so rückte der Besuch des Disneyland Paris (als nächstgelegenem Disney-Park) auf meiner Bucket List sehr weit nach oben.

Im September 2015 war es dann endlich so weit! Mein Mann und ich hatten uns während des Studiums genügend Geld beiseite gelegt für einen Kurzurlaub in Paris. Auch ein Tagesausflug ins Disneyland war Teil der Planung. Ich erinnere mich daran, dass wir die günstigste Ticketkategorie wählten und die ~45€ pro Nase für uns zu dieser Zeit wahnsinnig viel Geld waren. Unendliche Aufregung machte sich breit, als die Karten per Post bei uns ankamen. Der lang gehegte Traum rückte in greifbare Nähe 🤩

Am Vorabend des Ausflugs nach Disneyland stellte sich heraus, dass mein Mann sich in den vorherigen Monaten nicht nur Geld für den Urlaub zusammen gespart hatte: Am Ufer der Seine machte er mir seinen Heiratsantrag :love:💍
Mein erster Besuch im DLP war demnach ein einziger Dopaminrausch: Ich schwankte minütlich zwischen "Oh mein Gott, wir sind verlobt!" und "Oh mein Gott, wir sind im Disneyland!" und konnte mein Glück kaum fassen. Das Disneyland war für mich noch tausende Male schöner, als ich es mir in meinen Träumen jemals hätte vorstellen können ✨

Inzwischen bin ich ein richtiger Disney-Urlaub-Planungs-Junkie und sauge jede noch so kleine News aus den Parks auf wie ein Schwamm, aber bei diesem ersten Besuch war das tatsächlich noch ganz anders. Wir waren überhaupt nicht vorbereitet und das war auch gut so. Wir ließen uns einfach treiben und erlebten dadurch den perfekten Tag im Disneyland Park.
Wir erkundeten mit kindlicher Neugier und Unbedarftheit die unterschiedlichen Länder und stellten uns spontan bei den dortigen Attraktionen an (leider wussten wir nichts vom FastPass, aber dennoch haben wir eine gute Anzahl an Rides unterbekommen). Dadurch waren wir auch immer ideal im Theming und völlig in die jeweiligen Welten eingetaucht. Wir stellten uns anderthalb Stunden für ein Foto mit Minnie an (die Septembersonne hat meinem Gesicht dabei einen Schaden zugefügt, den ich leider noch heute spüre - aber hey, ein kostenloses Souvenir 😜). Wir erlebten die Parade durch Zufall vom besten Paraden-Spot aus, den ich überhaupt jemals hatte und konnten dabei sowie den ganzen Tag über wahnsinnig tolle Fotos machen. Kurz vor Tagesabschluss kratzte ich mein letztes Urlaubsgeld zusammen für ein paar klassische Minnie-Ohren - so war ich zum Feuerwerk der wahrscheinlich glücklichste Mensch der Welt in diesem Moment ❤

Magischer und perfekter hätte ein erster Besuch im Disneyland für mich nicht sein können und ich denke immer gerne wieder an diesen wunderschönen Tag zurück.
 
DisneyPrinzessinH Hat den Namen Disney schonmal gehört
Also ich kann mich leider nicht mehr so genau an meinen ersten Disneyland Besuch erinnern, ich war glaube ich 3 oder so. Aber wenn ich mir alte Bilder anschaue, kommen manchmal noch ein paar Erinnerungen hoch. An was ich mich komischerweise jedoch noch erinnern kann ist, dass wir auch relativ zufällig auf die Parade gestoßen sind. Und die fand ich als kleines Kind wirklich super, alle Disneyfiguren in Lebensgröße zu sehen war wirklich super toll. Auch wenn mein Bruder etwas Angst hatte :D
 
DisneyPrinzessinH Hat den Namen Disney schonmal gehört
Ich war im Herbst 2019 das erste mal im DNP. Ich kann die Begeisterung im Forum total nachvollziehen. :) Sonst kannte ich das Disney Land Paris nur von Fotos und Erfahrungsberichten von Freunden, aber als ich dann mit meiner besten Freundin zum ersten mal da war, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wir haben uns erstmal das Tagesticket gekauft und sind dann als aller erstes zum Aladdin-Palast gegangen.

Ich habe komplett unterschätzt wie groß das Disneyland ist und habe das komplett falsche Schuhwerk angehabt. Irgendwann habe ich dann vom ganzen Laufen Blasen bekommen und das hat mir ganz schön den Spaß verdorben (und auch den Spaß meiner Freundin :D). Dummheit kann manchmal wirklich wehtun :ROFLMAO: Danach habe ich mich erst einmal genauer mit dem Thema Laufschuhe beschäftigt. Diese Seite hat mir da sehr gut geholfen: Die richtigen Schuhe für den Tag im Disneyland Paris & Walt Disney World . Ich möchte auf jeden Fall ein zweites Mal ins Disney Land, dann aber mit den passenden Laufschuhen :D. Ich peile dafür meinen nächsten Urlaub im Mai an, sofern die Corona-Lage es zulässt.

Liebe Grüße
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Freut mich, dass Dir unser Artikel da so weitergeholfen hat!
Das ist doch immer unser Ziel.

Aber, hey, sag mal: Merkt Eure Agentur denn nicht langsam, dass Ihr mit dem Linkspam zu den immer selben Arten von "Beratungs"-Blogs bei uns nicht durchkommt? Aber gut, ist Eure Arbeitszeit, die Ihr für die immer wieder scheiternden Versuche echt wirkende Accounts aufzubauen verschwendet. Uns amüsiert es inzwischen, zumal wir intern schon Wetten aufstellen, welche neu angemeldeten User bald spammen werden. Inzwischen liegt unsere Trefferquote nach den ersten beiden Beiträgen der User bei über 98%.
Das macht gute Laune.

Aber wenn Ihr wirklich mal einen Link von uns wollt, schreibt mit einfach an. Ich mach Euch einen fairen Preis, der natürlich auch noch unseren bisherigen Aufräumaufwand beinhaltet. Das kommt aber sicher noch billiger, als Euer Zeiteinsatz um ständig Accounts aufzubauen etc.
 
MinervaMouse Stammgast in den Parks
Und ich hatte mich schon gefreut, als ich gesehen habe, dass es hier neue Beiträge gibt und war gespannt, welche magischen Berichte uns wohl diesmal erwarten würden ✨ Es ist wirklich super schade, dass einem der Link-Spam jedes noch so schöne Thema hier zeitweise kaputt macht 🙄 Umso beeindruckender, dass unsere lieben Admins es weiterhin so mit Humor nehmen können 👏🏼
 
Gaby23 Cast Member
Ich hatte mich schon gewundert, dass sie in einem Beitrag mit ca. 3 Jahren das erste Mal im Disneyland war und im nächsten Beitrag, der direkt darunter stand 2019
 
braveprincess Besucht die Disney University
Dann teile ich doch auch mal meine erste Disneyland Paris-Erinnerung mit euch :) Ich habe das Dlp zum ersten Mal besucht, da war ich gerade einmal 4 oder 5 Jahre alt. Trotzdem erinnere ich mich, unter anderem auch dank vieler Fotos und Videoaufnahmen, noch an einiges von diesem Besuch. Unser Besuch war damals ein großes Familientreffen, denn es waren nicht nur meine Schwester, meine Eltern und ich dabei, sondern auch eine Cousine und ein Cousin jeweils mit ihren Familien, sodass wir insgesamt 6 Erwachsene und 5 (oder 6, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob mein jüngster Großcousin da schon auf der Welt war) Kinder waren. Ich habe den Urlaub als ganz magisch in Erinnerung, u.a. war ich total fasziniert vom Frühstück mit den Disney-Charakteren im Café Mickey, das war klasse :giggle: Auch Small World blieb mir über die Jahre stets im Gedächtnis, die Musik ist einfach wahnsinnig eindrücklich :LOL: Leider ist aber auch etwas Blödes passiert, als wir damals vor Ort waren, denn in unser Zimmer im Hotel Santa Fé (war im Erdgeschoss gelegen) wurde eingebrochen und unsere Videokamera wurde geklaut. Das war natürlich super ärgerlich und bedeutete für meinen Papa viel Stress, weil er das auf dem Polizeipräsidium melden musste, aber die Beamten dort kaum Englisch sprachen und das wohl alles sehr schwierig machte.
 
Baloo1962 Stammgast in den Parks
Merkwürdigerweise erinnere ich mich an meinen ersten Besuch im Disneyland Paris noch heute sehr genau.Mit drei weiteren befreundeten Pärchen sollte es im Mai 1993 mit einem Bus losgehen. Start war an einem Donnerstag gegen 22.00 Uhr in Berlin. Und dann lernten wir in dieser Nacht Deutschland kennen. Diverse Zwischenstopps im Ruhrgebiet und ein Aufenthalt in Frankfurt machten die Anfahrt schon interessant. Aber dabei sollte es nicht bleiben1:umpf
Am Freitag gegen 11.00 Uhr sahen wir endlich das erlösende Schild Paris. Freu...gleich sind wir da. Aber seltsamer Weise fuhr der Busfahrer nicht direkt ins Disneyland sondern nach Paris. Dort angekommen teilte uns dieser mit, dass jetzt die Option einer Besichtigungstour besteht.Schließlich steht das doch in unseren Buchungsunterlagen. Die Preise für diese Besichtigung waren damals jenseits von Gut und Böse. Familien mit kleinen Kindern mussten in den sauren Apfel beißen und die Tour bezahlen, da die Kinder völlig erschöpt waren.Nach einer längeren Diskussion ließ uns der Busfaher Nähe Eifelturm aussteigen, wo wir dann ein wenig herumschlenderten. Dann fanden wir ein nettes kleines Straßencafe und warteten auf unsere Abholung- Inzwischen war es bereits kurz vor 15.00 Uhr.
:wink:
Aber dann war es endlich soweit. Wir fuhren auf den Parkplatz vom Hotel Santa Fe, wo uns noch Clint Eastwood begrüßte.
Nach kurzem Frischmachen ging es nun gegen 17.00 Uhr:wink:in den Park-
Plötzlich war die ganze Anfahrt nebensächlich. Wir strahlten alle um die Wette und konnten uns nicht sattsehen.Schon der Eingangsbereich des Disneyland Hotels und die angrenzende Mainsstreet übertraf all unsere Erwartungen.Gefahren sind wir an diesem Abend leider nur noch Small World, aber das machte nichts, wir waren sowieso total platt.
Der Sonnabend sollte dann unser Tag werden. Heute weiß ich, dass man nach Möglichkeit die Wochenenden meidet. Aber damals! Wir lernten an diesem Tag wirklich nur drei Attraktionen kennen, wobei mir die Piraten und Star Tours am Besten gefielen. Wartezeiten von 60 - 90 Minuten waren an dem Tag bei fast allen Fahrten völlig normal. Seltsamerweise störte es mich damals gar nicht, heute schlendern wir lieber abseits des ganzen Trubels.Am Sonntag nach dem Frühstück holte uns der Bus dann wieder vom Santa Fe ab. Eigentlich hatten wir nur einen richtigen Tag im Park, trotzdem war der Beginn einer großen Leidenschaft besiegelt. Bereits 1994 fuhren wir wieder hin, dann aber schon zu dritt mit Kinderwagen.
 
BlackPearl Cast Member
Mein erster Besuch im Disneyland Paris war 1995 zusammen mit zwei Freundinnen. Gott, ist das lange her! Zum ersten Mal mit dem eigenen Auto (kleiner Fiesta, und wir hatten mit drei Mädels alles unterbekommen – keine Ahnung, wie wir das damals geschafft haben) so lange in Frankreich unterwegs. Vor den Peage-Stellen hatte ich ein wenig Bammel, aber ging dann alles ohne Probleme und wir erreichten nach 4,5 Stunden Fahrt das Land der Maus. Wir hatten das Hotel Santa Fe gebucht und ich weiß noch, dass ich ziemlich erleichtert war, als ich das Auto auf unserem Parkplatz abstellen konnte. Als wir dann endlich am Eingang zum Park ankamen, musste ich ein paar Freudentränchen zurückhalten. Ich erinnere mich noch an die Gerüche nach Popcorn und Süßigkeiten, an die Musik natürlich. Wir waren von der Größe damals doch ziemlich überwältigt, aber wir schafften es, alles in den drei Tagen auszuprobieren. Dabei habe ich auch leider feststellen müssen, dass ich Loopings nicht vertrage:sick: , aber Indiana Jones war eine absolut geniale Achterbahn; genau wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich musste zwar danach und auch nach Space Mountain erst mal ne halbe Stunde liegend auf einer Bank zubringen, aber das war es wert. Star Tours war ein absolutes Highlight für mich, und das beste war, dass wir danach in Videopolis tatsächlich Chewbacca und zwei Ewoks fast ganz für uns hatten! Chewie hat mir die Haare verstrubbelt und sich dann lauthals beschwert, als eine meiner Freundinnen ihn mit Blitzlicht fotografierte. Die Ewoks durchwühlten einen unserer Rucksäcke nach Essbarem, hatten aber nichts mitgehen lassen, wenn ich mich richtig erinnere.
Von Pirates waren wir alle drei direkt begeistert, ulkigerweise erinnere ich mich aber auch an den Chlorgeruch. Big Thunder Mountain hatte es uns auch direkt angetan, das ist bis heute noch so. Die erste Fahrt mit der Mark Twain und den Keelboats – hach, das waren noch Zeiten.
Die Electrical Light Parade und das Feuerwerk als Tagesabschluss werden mir auch ewig im Gedächtnis bleiben. Jetzt bin ich direkt ein bisschen wehmütig, dass ich so bald wohl nicht wieder hin kann. Aber Erinnerungen sind auch was Schönes!
 

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