Hercules Reisen in den Winter... - Teil I

pooh74 Cast Member
jutta schrieb:
HerculesPoirot64 schrieb:
Ich vermute für Leute wie uns sollte es eine Selbsthilfegruppe geben. :crazy-gr::lol:
:lol:

Wir sind doch hier bei den Fast-Anonymen-DLP-Süchtigen, oder?
:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Therapievorschlag::1staid:

- offen darüber sprechen - gerne mit Gleichgesinnten hier im Forum
- täglich 3mal vor UND nach den Mahlzeiten "es gibt nur einen Mond..." singen und dabei eine Mickey Mouse-Figur im Arm halten
- immer eine Notfall-Buchung im Schubladen liegen haben um dran zu schnuppern
- den CHEF-Therapeuten und seine Angestellten gut behandeln
- täglich ein Disney-Accessoire gegen böse Strahlungen von außen tragen
- Schmerzkalender führen (Tage bis zum nächsten Aufenthalt)
- Erkennen dass Verdrängung keine Lösung ist: täglich Fotos vom letzten Aufenthalt anschauen!!!


 
Das ist ein guter Vorschlag Pooh.

Teil IV

Diese Stimme verkündete, dass eine Kavalkade zu erwarten sei. Rasch verließ ich den Laden und atmete tief durch. Dieser Versuchung hatte ich noch nicht nachgegeben.
Der Weihnachtsmann und seine Helfershelfer kündigten sich an. Alle Kobolde, Spielzeuge, Disneyfiguren und der Weihnachtsmann höchstselbst wirkten sehr entspannt. Der Mann wirkte ob der zurückliegenden Wochen sogar wie das blühende Leben selbst und strahlte vor lauter Erleichterung, dass sein Job fürs Erste fast getan war. (Er vertraute mir nachher in einem Gespräch an, dass er noch ein paar Tage Dienst im Park habe, sich dann aber in den Jahresurlaub Richtung Karibik aufmachen werde. Und ich muss sagen, er hat es sich mehr als verdient.) Die Teilnehmer der Parade, die Musik versetzten mich in eine richtige nach weihnachtliche Hochstimmung. Also wurde ein Streifzug durch die übrigen Geschäfte der Mainstreet gemacht. Vor allem um dem Saisonhöhepunkt entgegen zu fiebern. Winterschlussverkauf! Wer weiß was da preislich herabgesetzt wird und was man alles davon brauchen kann?
Dann machte ich einen Abstecher nach Arendelle. Dort residierten die königlichen Hoheiten und gaben in einer Show Einblicke in ihr Leben. Ich ertappte mich dabei, auf englisch loszulassen. Fiel aber im allgemeinen Mitsingen auf den Tribünen nicht sonderlich auf. Dieses Ereignis kam vor allem beim jüngeren, meist weiblichen Publikum, ausgesprochen gut an. Der ans Chaparal Theatre angeschlossene Marktplatz war sehr übersichtlich und bot einige wenige Spezialitäten des Landes. Außerdem ein paar Fotomotive für die hartgesottenen Fans. Nachdem ich noch dem Geisterhaus einen Besuch abgestattet hatte, war es Zeit sich der Parade zu widmen. Die schafft es auch mich regelmäßig zu begeistern. Auch wenn ich das Lied zur Show bald rückwärts mitsingen kann.
Ehe sich der Tag zu Ende neigte, reiste ich noch mit Peter Pan durch und über London. Und es gruselte mir bei Schneewittchen und Pinocchio. Ich frage mich immer, wie noch zart besaitetere Menschen als meiner einer, das ertragen. Ich besorgte mir noch auf dem Weg zu den Piraten etwas Heißes zu trinken. Die Wartezeit war erträglich und es war wie immer sehr kuschelig warm auf dem Weg zum Einstieg. Ich achtete wie immer darauf, ob der Pirat sich zur Arbeit aufschwingen konnte. Dieses Mal konnte er nicht. Auch der Kanonenbeschuss war um diese Zeit wohl schon eingestellt. Dennoch, die Fahrt ist für mich immer die Sentimentalste während meines Aufenthaltes und dementsprechend musste ich da schon mal wieder mit den Gefühlen kämpfen.
Zum Abschluss des Tages ging ich Richtung Bahnhofsplatz. Dort sah ich mir die Illumination des Weihnachtsbaumes an und anschließend suchte ich mir einen Platz für Disney Dreams. Die wollte ich trotz Müdigkeit mir am ersten Abend anschauen. Denn wer wusste schon, wie das Wetter sich halten würde. Die Aussichten waren mehr als trübe und ich war dankbar, dass ich diesen ersten Tag verhältnismäßig trockenen Fußes überstanden habe. Die Weihnachtsfassung war schick anzusehen und das Publikum sehr enthusiastisch.
Gleich nach der Vorstellung verließ ich den Park, um mich im Village umzuschauen und endlich was Richtiges zu Essen. Aber selbstverständlich war es in allen Restaurants rappel voll. Also erst mal in die Shops, um die anderen Besucher in Ruhe essen zu lassen. Wie immer am besten gefallen hat mir die Galerie. Dort gibt es immer noch mal etwas Besonderes zu schauen. Und sicher zu kaufen. Doch am ersten Tag hielt ich mein Portemonnaie erfolgreich geschlossen. Als ich durch die Shops geschlendert war, blieb mir nur noch die Einkehr bei Anettes Diner. Frisch gestärkt ging ich zum Bus und fuhr in mein Hotel zurück. Der war bis zum bersten gefüllt und so sollte es das alle Tage auf der Heimfahrt sein. Da sind die Disneyhotelbusse doch weniger gefüllt. Aber man kann ja nicht alles haben. Ein heißes Bad und ein bisschen französisches Fernsehen ließen mich königlich schlafen. Der zweite Tag konnte kommen.
 
MrsAnne Besucht die Disney University
Der zweite Tage konnte kommen? Durch deinen Schreibstil hab ich das Gefühl, du hast mir schon ne ganze Woche Aufenthalt beschrieben :eek::cheesy:
Ich mag deinen Schreibstil seeeehr. Bin gespannt auf den nächsten Teil :clap:
 
MadameMim Stammgast in den Parks
Nicht entschuldigen, weiterschreiben:clap:
Das ist so toll zu lesen!
Ich habe allerdings auch gedacht, dass Du schon über mehrere Tage geschrieben hast:cheesy:
 

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