MikeFinks allerneueste Geschichtslegenden

dörthe Administrator
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Dann freue ich mich schon auf den Montag!

Eine Rückfrage hätte ich noch zum Inventions: Eine detaillierte Ereignisgeschichte des Essens verlange ich gar nicht :lol: Aber wie war es denn? Hat es gemundet? Deine Worte klangen doch recht nüchtern, beinahe etwas enttäuscht. Oder interpretiere ich da zu viel hinein?
 
MikeFink Cast Member
Ich gebe zu das ich mich zu Inventions bislang nicht äußerte. Bin eher der Meinung das das in die Kategorie der Restaurantkritiken gehört und bisher ist dort noch keine gekommen. Wird aber gleich während der Fußballradioübertagung klargemacht. Irgendwo muß ich meine Texte ja kürzen.:p
 
MikeFink Cast Member
3. Kapitel

Groß geschwungene Worte endlich in die Tat umgesetzt

Man kann es kaum glauben wie schnell die Zeit vordringt. Es entspricht allerdings der Tat-sache das die Terroranschläge in Paris im nächsten Monat bereits 2 ½ Jahre her sind. Wir alle haben auch hier seinerzeit unserer Anteilnahme Luft gemacht.

Auch ich nahm dazu Stellung. Allerdings habe ich darüber hinaus den Standpunkt vertreten wie wichtig es doch sei nicht nur das Disneyland zu besuchen sondern auch umgehend der Stadt Paris selber einen Besuch abzustatten. Große hehre Worte Herr Fink. Und was passierte? Bis-lang gar nichts. Typisch anderen etwas anzuraten und selber nicht tun wollen.

Heute bin ich endlich in der Lage meinen damaligen Bekenntnissen entsprechend gerecht zu werden. Eigens vor Monaten bereits mitgebucht: die große Paristour. Als Treffpunkt hat man für 09:30 Uhr den Buseinstieg direkt vor dem Hotel New York vorgesehen wobei eine Abfahrt für 09:45 anberaumt wurde.

Dieses gab für mich endlich einmal die Gelegenheit das Hotel New York bewusst zu betreten. Bisher ist es von mir eher unbeachtet geblieben. Das Hotel hatte bei mir aus ungerechtfer-tigten Gründen den Ruf weg nur etwas für Geschäftsleute etc. zu sein.

Bei dem dortigen Concierge nutzte ich die Zeit um mir für den Abend eine Tischreservierung für den Yachtclub des Newport Bay Club zu geben. Die New York Boutique scheint meinen an-sichten über New York am nächsten zu kommen: Obwohl die Stadt sehr groß ist ist sie doch sehr beengend. Kaum ein anderes Geschäft erscheint mir so klein und vor allem eng vorzu-kommen. Eine vollbesetzte U-Bahn scheint es am ehesten zu treffen.

Auf jeden Fall kam der Bus mit 09:30 ausgesprochen rechtzeitig. Ausgesprochen werden muß natürlich nicht das ich der einzige deutschsprachige Teilnehmer bin. Warum überrascht es mich nicht? Hauptsächlich waren es Spanier und 2 oder 3 englischsprachige Teilnehmer neben mir. Im letzten Kapitel beklagte ich die enorme Enge oder die mangelnde größe der Attrak-tionswagen. Deswegen war ich doch sehr erstaunt wie viel Platz und Beinfreiheit mir der Bus gewährte. Selbst für Personen wie mich mehr als genug.

Nach einigen Minuten schaffte ich es auch den Stecker für den Kopfhörer zu finden welchen man für die Stadtrundfahrt die als erstes auf dem Programm stand brauchte. Bis Paris ist es aber noch eine Strecke.

Als ich die Kopfhörer für die Übersetzung dann ich gebrauch nahm war für mich erst einmal Fremdschämen angesagt. Ich sank innerlich zusammen, rollte mit den Augen und ein müdes Lächeln trat in mein Gesicht. Da versucht man Jahrelang irgendwelche Vorurteile und Klischees aus der Welt zu schaffen und dann so was. Die betreffenden selbst bestätigen sie immer wieder aufs neue. Ja, sie scheinen damit sehr zufrieden zu sein so gesehen zu werden.

Womit ich zu kämpfen hatte: Bereits die ersten Töne die ich vernahm war Joe Dassin „Champs Elysee“ direkt gefolgt von der Marsaillaise. Ja echt toll. Als wenn die Person mit der Baguettestange in der Hand vor 2 Tagen nicht schon Klischee genug war. Und dann biss er auch noch etwas vom selbigen ab nachdem er den Zug verließ. Also Nerven hatte er…

Das es Musikuntermalung als Auflockerung gibt dürfte selbstverständlich sein. Aber gleich die große Keule sofort zu anfang? Nun ja. Auf jeden Fall war die Stadtrundfahrt samt deutschsprachigem Audioguide sehr kurzweilig. Eine solche ist fürs Filmen eher geeignet als für wirkliche Fotos. Dafür gibt es sicher bessere möglichkeiten. Um kurz nach 11:30 Uhr erreichten wir die Anlegestellen der Seine-Rundfahrtschiffe in direkter Nachbarschaft zum Eiffelturm wo sich unsere Gruppe nochmals teilte.

Die erste würde nun eine Seine-Rundfahrt unternehmen um dann in den Louvre zu gehen während die zweite welcher ich angehörte sich vorerst dem Eiffelturm zuwenden würde. Für mich käme der Louvre im Rahmen der von mir gebuchten Fahrt ohnehin nicht in Betracht. Für den Louvre würde ich aufgrund der schieren größe einen ganzen Tag einplanen wollen und nicht die gut 1 ½ Stunden die hier anberaumt werden.

An sich habe ich ziemlich mit Höhenangst zu kämpfen. So stellt eine einfache Leiter mitunter schon eine Herausforderung für mich dar. Ganz anders gestaltet es sich jedoch beim Eiffelturm der bei mir keinerlei Bedenken machte. Normalerweise bekomme ich bereits beim Hochschauen weiche Knie. Aber der Turm stand nur dort und machte keine Ängste.

Bevor man mit dem Aufzug in die 2. Etage fahren kann sind 2 Kontrollen zu passieren. Die erste um auf das Gelände zu kommen und eine 2. zu den Aufzügen hin. So tat der Lift seine Arbeit und hiefte uns leicht schräg fahrend in die höhe. Von dort hätte ich die Gelegenheit nutzen können die Stufen um weiter nach oben zur Spitze zu gelangen. Jedoch die Möglichkeit dorthin Schwindelgefühle zu bekommen und auch die Zeitfrage hielten mich davon ab.

So kaufte ich dort oben einige Postkarten und habe sie dort auf der Aussichtsplattform geschrieben. Ich persönlich hielt den Eiffelturm gar nicht einmal überfüllt sofern ich mir dazu eine Meinung bilden kann. Da ich natürlich im vorherein buchte brauchte ich mich auch nicht bei dem normalen Volke einzureihen um nach oben zu gelangen.

Ich verbrachte das was ich an Zeit mir vermeinte einplanen zu können auf der Plattform und genoß die wirklich grandiose Aussicht. Bei einem späteren 2. Besuch würde ich dann ggf. die Zeit nutzen um das Museum in der 1. Etage aufzusuchen. Um 14:00 Uhr betrat ich wieder den Lift Richtung Erdboden. Schließlich war für 14:30 Uhr das zusammenkommen bei den Schiffsanlegestellen geplant.

Eine Viertelstunde später war das Schiffchen dann gestartet. Auch auf diesem hatte man die Gelegenheit über Kopfhörer zeitweise einen deutschen Audiokommentar verfolgen zu können. Diese durchaus lehrreich gestaltet kam mir im Gegensatz zum Buskommentar – wie soll ich es benennen? - in der sprachlichen Ausdrucksweise recht kitschig vor.

Dennoch konnte man die 1stündige Seinerundfahrt entsprechend genießen schien doch schon seit einigen Stunden die Sonne von einem fast Wolkenfreien Himmel. Zu beginn des Tages war es Graubedeckt aber trocken noch anders gewesen.

Als letzten Punkt steuerten wir Eiffeltürmler etwas an was man Carussell Louvre genannt hat. Ich hatte geglaubt das es sich um jenes Carussell um ein Fahrgeschäft (Riesenrad oder ähnliches) handelt welches beim Louvre stehen würde. Es entpuppte sich jedoch als eine Einkaufspassage die wohl dem Louvre angeschlossen ist.

Die dortigen Preise – selbst bei Läden wie Mc Donalds – haben entsprechend Großstadtpreise wie sie nun mal Paris entsprechen. Ein normales Menü für rund 13,00 € wie ich meine. Das zeigt mir das die Preise in den Parks durchaus als nicht übertrieben gewertet werden können. Auch wenn das Carussell sicher nicht unbedingt für ganz Paris sprechen kann.

Letztlich fuhr der Bus um 18:45 Uhr pünktlich wie die Maurer vor dem Hotel New York wieder vor. Und somit ging ein ereignisreicher Tag zuende. Ich zog mich kurz in mein Hotelzimmer zurück um die Karten mit den Adressen zu versehen um sie dann später zum Versand abgeben zu können.

Habe ich gerade gesagt das ein ereignisreicher Tag zu ende gegangen sei? Weit gefehlt!!! Die größte Überraschung sollte noch kommen. Ich begab mich in den Newport Bay Club.

Zu Zeiten als ich noch Arbeitslos war konnte ich mir seinerzeit den Admiralsfloor des Newport Bay Club als Domizil leisten. Heute gereicht es gerade noch für ein Standart in der Sequoia Lodge. Nun ja. Inzwischen reise ich wesentlich häufiger und lege den Fokus auf Souveniers etc..

Ich war extra gut eine Dreiviertelstunde vor dem Abendessen dort eingetroffen um mich dort etwas umzusehen. Lange Zeit hatte ich das Hotel nicht mehr betreten. Ich scheine mich daran zu erinnern das zu damaligen Zeiten ein riesiger Globus und Ledersofas samt Klavier und bisweilen –spieler in Baratmosphäredie die Lobby zierten. Von diesem Glanz scheint man sich dort verabschiedet zu haben.

Aber was machte nun den Abend so außergewöhnlich? Es waren die Verkaufsvitrinen der Bay Boutique. Bei diesem Ausflug stand als Kaufobjekt eine „Die Schöne und das Biest“-Figurengruppe ganz oben. Dieses war im ganzen Park oder Hotels offenbar nicht zu haben. Da das Objekt auch schon seit Jahren im Verkauf war erschien es mir so das es nicht mehr zu haben sei.

Leider kommt es bei mir vor das ich Einkäufe verschieben muß. Sei es aus Kostengründen oder was eher auf mich zutrifft die eingeschränkte Transportmöglichkeiten zumal ich auf kein eigenes Auto zurückgreifen kann.

Aber hier stand noch ein Exemplar. Dieses würde nach meinem Abendessen in meinen Besitz übergehen. Somit suchte ich nach dem selbigen nochmals den Verkaufsbereich auf. Es ist mir bereits des öfteren gesagt worden das dieses oder jenes Objekt das letzte sei was vorhanden wäre. Oftmals –das wusste ich – entsprach es nicht der konkreten Wahrheit, habe ich es dann doch noch in anderen Shops sehen können.

Es besteht sicher eine Konkurrenz der Shops untereinander. Jedoch sollten sich die größeren Shops untereinander über Internet abstimmen wer was derzeit anbieten kann. Als Beispiel sei angeführt eine bestimmte Tasse. Es wäre fein wenn Harringtons sofern sie die Tasse nicht hat entsprechend nachschauen könnte und uns sagt das sie im Emporium zu haben sei oder überhaupt nicht mehr erhältlich ist. Das wäre sehr Kundenorientiert.

Auch in der Bay Boutique wurde mir gesagt das es das letzte seiner Art ist. Aufgrund der leichten Enttäuschúng der letzten Tage war es mir ein leichtes dieses zu glauben. Fotos des Objektes findet demnächst auch noch von mir. Ist es nicht schön? Ist es nicht wunderschön? Und vor allem: es ist Meins!!! Ja solche Objekte machen einfach spaß, scheinen jedoch inzwischen seltener zu werden.

Aber nun ist es wirklich Zeit fürs Bett. Ein wirklich gelungener Tag fand seinen abschluß.

 
Lilly Disneyland? Kenn ich!
MikeFink schrieb:
Es wäre fein wenn Harringtons sofern sie die Tasse nicht hat entsprechend nachschauen könnte und uns sagt das sie im Emporium zu haben sei oder überhaupt nicht mehr erhältlich ist. Das wäre sehr Kundenorientiert.
Das müsste eigentlich jetzt schon gehen. Ich hab mal in einem Store im Village ein T-Shirt gesehen, das ich unbedingt haben wollte, das aber nicht mehr in meiner Größe vorhanden war. Der Verkäufer hat den Barcode eingescannt, ein bisschen rumgeklickt, und mir dann zwei Stores im Park gesagt, die es noch in meiner Größe haben müssten. Und siehe da, ich habe es tatsächlich dort bekommen. Fand ich damals total nett und äußerst kundenfreundlich.
 
MikeFink Cast Member
4. Kapitel
Das Gipfeltreffen und die Vereinigung der 4 US- Staaten

Der heutige Morgen war vorerst den Walt Disney Studios vorbehalten. So wandelte ich durch die Eingangshalle welche an sich linker Seite komplett wegen Umbau der Geschäfte geschlossen waren auf die Disney Art of Animation zu.

Offensichtlich habe ich geschriebene Beiträge auf unserer Seite falsch gelesen oder besser gesagt falsch gedeutet. So glaubte ich das sie Art of Animation vollkommen verändert hätten und es ausnahmslos nur noch einer der vielen Fotopoints sei.

So war ich positiv darüber überrascht doch weiter den musealen Genuß erfahren zu dürfen. Ebenfalls die Filmvorführung und die anschließende Mushu-Vorführung sind weiter vorhanden. Einfach klasse das es doch so geblieben ist. So sind natürlich die Bemerkungen die ich im Rahmen der Diskussion gemacht habe hinfällig und möchte mich dafür entschuldigen.

Was dort ggf. des öfteren einer Aktualisierung bedürfe ist das ende der Mushu-Vorführung wo sie ausschnitte eines neuen Disneyfilms zeigen. Da sollten sie schneller ändern. Ich sah dort ausschnitte aus der Realverfilmung „Die Schöne und das Biest“. Einen Film den ich zu dem Zeitpunkt bereits als 3d Blu-Ray zu hause hatte. Da sollten Sie wirklich etwas zeigen was nun wirklich noch nicht im Kino läuft. Dieses müsste an sich möglich sein wenn ich sehe was unter anderem auf Youtube für Disneyfilme beworben werden. Mitunter warten wir auf die Filme noch 1 ½ Jahre bis zur Kinopremiere. Was jedoch zu meinem Bedauern stimmte war die Umgestaltung der dazugehörigen Shops. Es ist die Vaiana-Südseehölle die ich erwartete.

Einer der Attraktionen die mich bereits einmal bei einer früheren Reise zurückweisen musste war Crush`s Coaster. Ich wollte es aber dennoch wiederum versuchen ob es nicht vielleicht doch mit einer Fahrt klappen könnte. Und siehe da bereits nach gut 10 Minuten Wartezeit erhielten wir die Nachricht „technische Störung“ und durften wieder abdackeln. Ich werde dennoch irgendwann weitere Unternehmungen diesbezüglich starten.

Mit Speck fängt man Mäuse wie es landläufig so heißt. Und davon habe ich ja nun doch einiges zu bieten. Ganz besonders darauf hatte es wohl Minnie Mouse die unbedingt mit mir sich ablichten lassen wollte. Oder war es doch anders herum? Auf jeden Fall war es einer für den Photopass.

Ich ging die Wege weiter entlang wobei die Umgebung vermeindlich immer mehr an eine französische Kleinstadt erinnerte. Besonders der Platz mit dem Brunnen verströmte diese Atmosphäre. Am ende - kaum zu Übersehen – stand übergroß das Wort Ratatoiulle. Ein häppchen Fahrspaß wäre nun nach der ersten Enttäuschung sicher das richtige. Als Einzelfahrer geht es ohnehin recht schnell. Auch wenn der Park offiziell noch gar nicht geöffnet hatte nutzte ich dieses Angebot.

Es war wiederum ein recht sonniger und warmer Tag und so mäanderte ich weiter durch die Studios. So drang ich in den Toy Story Playground ein. Obwohl ich zur damaligen Zeit eine T4 und später T5 Musterung erhalten habe war die Militärtruppe dennoch so nett mir heute eine fahrt mit dem Parachute Drop zu gewähren. Diese Fahrt hatte ich als Vorbereitung auf ein anderes Unternehmen ausgesucht was im anschluß folgen sollte.

Dieses Unternehmen war das Tower of Terror. Es ist eine Fahrattraktion die ich bislang nicht auf meiner Liste hatte. So betrat ich also dieses Hotel und harrte der Dinge die kommen sollten. Eine recht kurze Wartezeit und ich war drinnen und stand vor den Aufzügen. Wenn man bedenkt um was für eine Fahrattraktion es sich hierbei handelt war es typisch-ironisch was passieren musste: der Aufzug vor dem ich stand streikte… Er blieb irgendwo zwischen den Stockwerken hängen. Wahnwitzig witzig…

Wir wurden kurzerhand zu einem anderen Aufzug geleitet welcher dann seiner Bestimmung nachgekommen ist. Ein wirklich sehr schönes Fahr- bzw. Fallerlebnis das sicher des öfteren in Zukunft von mir genutzt wird. Warum ich es bislang ausließ – keine Ahnung. Es war irgendetwas zwischen Feigheit und normalerweise langer Wartezeiten.

Für manche stellt so ein Fahrstuhlabsturz den Weltuntergang dar. Dabei sollte er jetzt erst stattfinden. Das Armageddon erwartete mich. Obwohl dort an sich nicht viel betrieb herrschte war ich recht erstaunt darüber wie lange wir vor der Spezialeffektabteilung haben warten müssen.

Ein Fünf Minuten nach Zwölf gilt in aller Regel als viel zu spät. Für mich war es allerdings früh genug um den Park für das Mittagessen zu wechseln. Denn dieses würde ich diesesmal nicht alleine einnehmen.

So traf ich eine halbe Stunde später Hercules Poirot vor dem Agrabah Restaurant. Ich hatte ihn bereits einige Minuten zuvor erkannt hielt es allerdings für höflicher ihn vorerst nicht anzusprechen. Er saß auf einer Bank und war selber noch im digitalen Schreibmodus unterwegs. Also wartete ich ab und beichtete ihm die fehlende Tischreservierung.

Wir haben dort letztlich eine solche für 14:30 Uhr erhalten. Eine Uhrzeit die mir die Cityhall vor Tagen nicht hatte anbieten können. Aber selbst wenn hätte ich selbst diese nicht unbedingt annehmen können.

Bis zu unserem Mittagessen zogen wir uns erstmals zum Schloßtheater zurück wo wir rechtzeitig zu einer Show eintrafen für die wir jedoch nicht die rechte Aufmerksamkeit haben aufbringen können. Deswegen begaben wir uns für die nächste Zeit auf die Terrasse des Plaza Gardens Restaurant und berichteten darüber wie es uns in den letzten gut 1 ½ Jahren ergangen ist. Natürlich war unter anderem mein Verkehrsunfall anfang letzten Jahres Thema gewesen. Poirot hingegen schilderte mir die Gründe warum er nicht an unserem Museumstreffen in Mainz teilnehmen könne.

Nun war es allerdings Zeit für das Agrabah. Eine Restaurantkritik habe ich bereits dazu geschrieben. Es war wie man so schön sagt mein zweiter Besuch dort gewesen: das erste und möglicherweise das letzte Mal. Das Ambiente ist durchaus in Ordnung. Auch den dort arbeiteten CM trifft keine Schuld. Allerdings war dort die Auswahl für meinen Anspruch zu klein und vor allem das Inventar.

Für mich ist die dortige Bestuhlung von Nachteil. Er brach kurz vor Verlassen in sich zusammen. Glück und Risiko zugleich: Ich saß an der Wand so das ich nicht wirklich nach hinten stürzen konnte. Jedoch war mein Körperschwerpunkt so unmöglich gelegen das ich selber nicht habe aufstehen können. Darüber hinaus bestand auch eine gewisse Gefahr in sofern als das die gesamten Wände mit Stoffen geschmückt waren die recht lose über die gesamte Decke gehen. Eine unüberlegter ruckartiges Ergreifen hätte zum mehr oder weniger vollständigen abreißen derselbigen und ein Chaos dort veranstalten können.

Es war gegen 15:45 Uhr als wir uns trennten. Aus mir nicht empfindlichen Gründen habe ich danach nicht mehr den Weg zurück in die Studios geschafft. Morgen sei ja auch noch ein Tag. Nun verfiel ich allerdings in ein altes Leiden: dem nicht Schlangestehen wollen in Geschäften um eine Flasche Cola zu kaufen.

Somit habe ich mir selber eine schlechte Stimmung eingebrockt: Statt sich – wenn auch widerwillig in eine Schlange einzureihen und ggf. 10 bis 15 Minuten zu warten schlurfte ich von Geschäft zu Geschäft (überall die selbe Schlange) und benötigte sicherlich eine gute Dreiviertelstunde für den kauf. Was hätte ich mit etwas Disziplin mit der Zeit anfangen können? Möglicherweise hätte ich dann sogar den Sprung zurück in die Studios gepackt.

Es hatte auch gewisse Nachwirkungen auf die restliche Zeitgestaltung brachte ich es nennenswert nur noch zu einer It`s a small World und einer Pirates of the Carribean Rundreise bis ich gegen 20:15 den Park verließ.

Am heutigen Abend sollte mich die Buffalo Bill`s Wild West Show unterhalten. Und es ließ sich auch recht gut an. So erhielt ich beim Eintritt endlich nach so vielen anläufen (Es ist der 8. Hut.) das Rote Band des Staates Colorado. Diese Nation hatte mir in meiner Sammlung noch gefehlt. Obwohl nun dieses Ziel erreicht ist werde ich weiterhin der Show treu bleiben.

Oftmals habe ich dann auch Probleme mit dem Stehen und es scheint sich eine gewisse Müdigkeit einzustellen während des Vorprogramms bis das eigentliche Spektakel losgeht. Auch damit hatte ich diesesmal keine Probleme. Soweit wunderbar.

Auch die Show war wie immer grandios. Dennoch fühlte ich mich betrogen. Das lag letztlich am Staate Montana, also den Blauen. Nach meinem Verständnis haben diese vollkommen zu unrecht gewonnen so unfair wie sie sich verhalten haben. Ich auf jeden Fall hätte sie an diesem Abend disqualifiziert. Natürlich berichte ich aus der Sicht der unterlegenen zumal die Unfairen Aktionen auch noch direkt gegen unsere Nation gerichtet waren. Als Mitglied des Staates Montana hätte ich es natürlich gutgeheißen. Dann allerdings hätte ich auch nicht das rote Band erhalten. Somit sollte ich also ruhe bewahren und für heute schweigen. Gute Nacht.



 
herculespoirot64 Imagineer Azubi
Guten Morgen MikeFink,

der Tag endete dann doch ganz gut für dich. Es war mir ein Vergnügen mit dir zu plaudern und zu speisen. Auch wenn die Sitzmöbel in Agrabah auf Krawall gebürstet waren.
Und gut, dass mein Daumen drücken für das fehlende Band auch geklappt hat. Die Blauen betrügen doch immer, oder? So ein unfaires Volk. ;)

Danke für das Dabeisein dürfen.
 
Goofyfan Besucht die Disney University
Du hast ja. im Studiopark doch recht viel unternommen.Den "die Schöne und das Biest " shop fand ich echt schön,anstelle von Viana..In der wildwestshow hatte ich auch den roten Hut und war nah am Geschehen dran.Ich glaube mich zu erinnern,dass meine Mannschafft nur einmal gewann .Mal sehen ,wie es weiter geht.
 

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