Eine Woche voller Magie 2012

doertheundtorsten Besucht die Disney University
Wir sind aus dem Disneyland Paris zurück, vollgepackt mit vielen Erlebnissen und Fotos. Gerne möchten wir diese Eindrück mit Euch teilen und werden daher in den nächsten Tagen unseren Reisebericht veröffentlichen.
Leider werden wir den Bericht nicht mit Fotos versehen können, da wir knapp 8000 (!) Fotos geschossen haben und diese erst einmal sichten müssen.

Eins Vorab: Dreams ist der Knaller!
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Hallo disneyfan,

ja klar, bekommt Ihr die Bilder zu sehen ;)
Allerdings wahrscheinlich nicht im Reisebericht.
Bis ich die alle durchgesehen und bearbeitet habe, soll der Reisebericht längst online sein.
Aber mit dedn Bildern (und neuen Texten) werden wir den Reiseführer auf dein-dlrp.de beträchtlich erweitern.
Da kommen dann natürlich viele Bilder zum Einsatz (sofern wir was brauchbares geknippst haben ;) - aber das sollte bei 8000 Bildern eigentlich der Fall sein).

Aber Ihr müßt nicht täglich, alle Seiten durchforsten, um neue Bilder zu finden... Wir werden im Forum posten, wenn größere, neue Bereich erstellt sind.

Ein neues Design bekommt dein-dlrp.de in naher Zukunft übrigens auch noch - aber alles nach und nach. Ist ja nur ein Hobby.

Viele Grüße,

Torsten
 
doertheundtorsten Besucht die Disney University
TAG 1 - Dienstag

Um ca. 10:00 saßen wir endlich im Auto Richtung Disneyland. Bis Saarbrücken verging die Zeit wie im Nu und schon waren wir über die Grenze. Ab Metz ging es dann weiter über die Route National, zum einen hatten wir keine sonderliche Lust die Maut abzudrücken und zum anderen ist die Fahrt über die Autobahn, zumindest auf dieser Strecke, furchtbar langweilig. Dörthe hatte keine Lust bunte Scheiben, Bälle und Stangen zu zählen, um sich vorm Einschlafen abzulenken, denn rechts und links ist einfach nichts zu sehen – da fragt man sich schon, wie in Frankreich knapp 60 Millionen Menschen leben können. Da ist die Fahrt über die Route National deutlich abwechslungsreicher, immer mal wieder Ortschaften und Städte am Wegesrand, aber auch reichlich Blitzer. Also besser das Tempolimit einhalten, aber kein Problem, der Verkehr ist dank des fast durchgängigen zweispurigen Ausbaus sehr flüssig. Lediglich in der Champagne gibt es auf dieser Strecke immer wieder einspurige Abschnitte. Während Dörthe also gemütlich durch Frankreich zuckelte, machte Torsten ein Nickerchen und wachte erst kurz vor unserem Ziel wieder auf.

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir dann das Citea, das inzwischen Adigio Access Magny-le-Hongre heißt. Nach etwa 5 Minuten waren wir mit Haustürschlüssel und allen notwendigen Unterlagen ausgestattet und luden nur schnell das Gepäck ab, schließlich wollten wir endlich ins Disneyland.
Also wieder ins Auto und los ging's. Dank Shareholders Karte war das Parken auf dem Parkplatz des Hotels New York kein Problem.

Im Disney Village machten wir direkt beim Earl of Sandwich Halt, denn ein Blick auf die Uhr sagte uns, dass unsere Mägen eigentlich knurren sollten. So war es dann auch. Ein „Full Montagu“ schaffte schnell Abhilfe.
Für das Disney Village hatten wird im Anschluss nicht mehr allzu viel übrig, denn wir wollten nun endlich ans Ziel: Disneyland Park.

An der Kasse kauften wir unsere Dream Passports und bummelten dann ganz gemütlich über die festlich geschmückte Main Street Richtung Annual Passport Büro. Dort wurden wir sofort bedient und nach wenigen Minuten hatten wir dann nicht mehr nur eine vorläufige Jahreskarte, sondern unsere offiziellen Dream Passports in Händen.

Fast schon klassisch begannen wir den Tag im Park mit Small World, wo die Wartezeit trotz des sehr gut besuchten Parks wie fast immer nur wenige Minuten betrug. Mit einem Ohrwurm versehen, schlenderten wir weiter nach nebenan, um eine Fahrt durch die Welt der Märchen zu unternehmen. Etwa 10 Minuten haben wir für Les Pays des Contes de Fées gerne gewartet. Bei Casey Junior waren uns 45 Minuten Wartezeit dann aber zu lang. Wir entschieden uns, weiter zu Peter Pan zu gehen. Dort holten wir uns einen Fastpass, der ab 21:50 Uhr gültig sein sollte. Ein paar Meter weiter stießen wir dann auf ein Schild mit dem Hinweis, dass das Fantasyland heute um 21:30 Uhr schließen würde. Und was ist mit unserem Fastpass? Das sollten wir allerdings heute nicht mehr erfahren, dazu aber später mehr.

Weiter ging es zu Pirates of the Caribbean, wo lediglich 10 Minuten Wartezeit angezeigt wurden. Die waren es aber auf keinen Fall, denn als wir den Wartebereich langsam durchquert hatten, konnten wir direkt in unser Boot einsteigen und in die Welt der Piraten eintauchen. Durch die kleine Flutwelle bei der Abfahrt – die wohl durch die etwas ungeschickte Gewichtsverteilung in unserem Boot bedingt war – bekamen wir ein wenig Abkühlung, was bei knapp 30°C Außentemperatur nicht schaden konnte.

Wieder zurück an Land, entschlossen wir uns, einen Kaffee zu trinken. Doch leichter gesagt als getan. Unser erstes Ziel war Colonel Hathi's, das leider geschlossen hatte. Also weiter ins Frontierland, wo wir im Lucky Nugget Saloon oder im Last Chance Café auf einen Kaffee hofften, doch auch diese beiden Restaurants waren, wie auch das Silverspur Steakhouse, heute leider geschlossen. Wieso das bei diesen Menschenmassen im Park so ist, können wir zwar nicht nachvollziehen, aber was soll's.
Also entschlossen wir uns, vorerst auf den Kaffee zu verzichten und stattdessen Phantom Manor zu besuchen, da wir gerade keine Lust hatten, uns 50 Minuten bei Big Thunder Mountain anzustellen und wir ja schon einen Fastpass für Peter Pan in der Tasche hatten.

Nach der Rückkehr aus der Gruselvilla beschlossen wir, den Kaffee nun bei Victoria's zu trinken. Doch auch hier war leider geschlossen. Im Cable Car Bake Shop wurde unser Wunsch dann endlich erhört und wir genossen jeweils einen Becher Kaffee in Begleitung eines Donuts.

Anschließend bummelten wir ausgiebig durch die Shops der Main Street und entdeckten allerlei schöne Souvenirs. Leider mussten wir aber feststellen, dass es wohl keine Seifenschalen mehr zu kaufen gibt. Anscheinend sind nur noch Seifenspender im Angebot, da müssen wir uns wohl was überlegen, denn Dörthe ist letzte Woche unsere Disney-Seifenschale runtergefallen und dabei in 1000 Stücke zersprungen.

Von der Main Street bogen wir dann ins Discoveryland ab, um uns dort ein wenig umzusehen und festzustellen, dass alles beim Alten ist. Zumindest fast, Captain EO lief nicht mehr, aber die Show ist ja bereits seit einigen Wochen eingestellt. Die passenden Souvenirs sind im Star Traders allerdings noch immer erhältlich.
Anschließend ging es noch einmal quer durch den Park zu Indiana Jones, wo wir gerade noch vor der Schließung um 20:00 ankamen und mehr oder weniger ganz ohne Wartezeit eine wilde Runde drehen konnten.
Danach bummelten wir noch ein wenig durch den Park und entschlossen uns dann, den bisherigen Anstrengungen Tribut zu zollen, den Fastpass bei Peter Pan nicht zu nutzen und den Heimweg ins Ferienhaus anzutreten. Dreams haben wir heute verpasst, aber wir haben ja noch sieben Tage Zeit.
An der Tankstelle beim Santa Fe holten wir uns noch ein Sandwich zum Abendessen und ab ging es zum Citea bzw. Adagio.
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
@tinkerbell:

nein, Captain EO läuft leider nicht mehr - und wohl auch nie mehr.
Was da jetzt hinkommt?
Noch nichts genaues weiß man nicht.
Gerüchte gibt es, dass der Park von dort aus nach hinten ein Stück ausgedehnt werden soll, unter Einbeziehung des Platzes wo jetzt das Pizza Planet Zelt ist, des EO/Honey Kinos und und evtl. des VIP-Zeltes. Den Gerüchten nach soll da, rund um die Erneuerung von Star Tours zu Star Tours 2 ein Star Wars Land entstehen, mit der "Jedi Academy" an der Stelle von EO/Honey, eines Restaurants im Stil der "Cantina" auf Tatooine dort wo jetzt der Pizza Planet ist und evtl. einer weiteren neuen Attraktion.

Viele Grüße,

Torsten
 
doertheundtorsten Besucht die Disney University
Tag 2 – Mitwoch
Heute am zweiten Tag unseres Besuchs, stand ein Abstecher in die Walt Disney Studios auf dem Plan. Um etwa 10:30 Uhr trafen wir dort ein und machten uns direkt auf den Weg zu Crush's Coaster. Die Wartezeit betrug etwa 50 Minuten, was hier ja durchaus üblich ist.
Glücklicherweise ging es dann deutlich schneller und nach einer guten halben Stunde bestiegen wir unseren Wagen und starten zu einer Fahrt durch die Unterwasserwelt von Nemo.

Nach dieser Fahrt schlenderten wir ein wenig durchs Toy Story Playland, das uns immer noch von der Gestaltung her wirklich sehr gut gefällt, der Miniaturisierungseffekt funktioniert einfach. Dann kehrten wir ins Studio 1 zurück, genauer ins En Coulisse zum Frühstücken, da dies morgens ausgefallen war. Heute einmal zünftig mit einem Angus Burger, der erstaunlich lecker war. Da uns die Fastfood Burger im Disneyland bisher nicht so überzeugt hatten, waren wir wirklich positiv überrascht.

Anschließend besuchten wir zunächst Cinemagique und dann Stitch. Stitch ist zwar an sich eine kleine Show, die Dauerbesucher gerne mal auslassen, aber sie ist doch immer wieder lustig, vor allem wenn das Publikum richtig mitmacht.
Weiter ging es in den hinteren Bereich der Studios, wo uns genügend Zeit für eine Fahrt mit dem Roch'n'Roller Coaster blieb, ehe die Stunt Show begann.

Noch mit dem Dröhnen der Motoren in den Ohren kehrten wir ins Toy Story Playland zurück. Dort stellten wir uns zunächst beim Parachute Drop an und danach beim RC Racer. Slinky Dog machte wegen technischer Probleme leider gerade eine Pause. Beim Parachute Drop und beim Racer sind die Wartezeiten eine echte Katastrophe gewesen. Die Ladezeiten sind länger als die Fahrzeiten, weil vor allem beim Parachute Drop Kinder einen Heidenspaß daran hatten, ihren Gurt wieder zu lösen und Cast Member ewig damit beschäftigt waren, alle wieder ordnungsgemäß festzuschnallen. Woran es beim Racer genau lag, war nicht festzustellen, aber auch hier war die Standzeit gegenüber der Fahrzeit extrem lang. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist nach unserer Erfahrung die Single Rider Line beim Parachute Drop, die immer wieder von Paaren oder Eltern mit Kindern genutzt wird, die dann ganz überrascht tun, wenn sie darauf hingewiesen werden, dass sie nicht gemeinsam fahren können. Renitente Gäste bringen die Mitarbeiter dann leider dazu, die Regeln zu brechen und doch einen Fallschirm für 2-3 Gäste aus dieser Schlange freizumachen – das Chaos ist perfekt und die Wartezeit für alle anderen verlängert sich noch weiter.

Nach dem Besuch im Toy Story Playland brauchten wir eine kurze Pause und kehrten ins En Coulisse zurück, wo wir einen Kaffee getrunken und dem bunten Treiben im Studio 1 zugeschaut haben - wir werden nie verstehen, wie manche Frauen mit Highheels in einen Freizeitpark gehen und sich dann wundern, wenn sie nur noch mit schmerzverzehrtem Gesicht herumlaufen können!?
Nach dieser kurzen Ruhepause entschieden wir uns, die Studios zu verlassen und den Disneyland Park zu besuchen.

Vor dem Wechsel in den Disneyland Park haben wir die beiden Steine von Torsten auf der Prommenade Disney besucht – den einen haben wir erst nach längerem Suchen gefunden - man(n) wird älter.

Im Disneyland Park angekommen sind wir über die Main Street zum Café Agrabah gebummelt und haben entgegen unserer Gewohnheit Buffet gegessen. Das Buffet hat uns sehr positiv überrascht, vor allem für den Preis und die Auswahl an Speisen. Nervtötend waren nur die beiden englischen Tischnachbarinnen, die 1 ½ Stunden am Nörgeln waren („I get crazy here“ „I need some reality“ „That's too happy here“ „It's so Disney, far from real life“) - Hallo, was wollen die beiden denn bitteschön im Disneyland?

Gestärkt ging es dann ins Frontierland zu Big Thunder Mountain. Nach dem „wildest Ride in the Wilderness“ wollten wir eigentlich eine Runde über die Rivers of the Far West drehen, doch schade, das war leider nicht möglich, da die Riverboats aktuell bei Einbruch der Dunkelheit schließen. Gerade bei Nacht sind die Fahrten doch wunderschön.

Stattdessen haben wir auf einer Bank vor Tobias Norton & Sons die Atmosphäre des Frontierlands genossen und dabei auf Dreams gewartet, doch der einsetzende Regen machte das Stehen auf der Central Plaza nicht sonderlich attraktiv. Und wir entschieden uns, ins Häuschen zurückzukehren und auszuspannen – wir haben ja noch sechs Tage!
 
tinkerbell Besucht die Disney University
@ torsten:
danke für die auskunft...das hört sich ja gut an was da evtl hin kommen soll aber nie mehr mein geliebter captain eo!!!! das finde ich sehr schade..wenn ich das gewußt hätte wäre ich im mai bzw ende april öfter rein gegangen..

@ doerthe u thorsten

das mit den highheels ist mir auch schon so oft aufgefallen...wie kann man nur so blöd sein..die damen tun sich ja selber keinen gefallen damit.ich habe immer meine bequemsten und ausgelatschten schuhe an damit mir nix den spaß verderben kann.
freue mich schon auf weitere berichte von euch.
ich bin erst im oktober wieder da.
 
doertheundtorsten Besucht die Disney University
TAG 3 - Donnerstag
Heute haben wir auf dem offiziellen Parkplatz geparkt, schließlich wollten wir dem Auto auch mal ein wenig Abwechslung gönnen :)
Vor dem Besuch des Parks entschieden wir uns für ein gemütliches Frühstück im Salon Mickey – leider wird das Angebot hier immer kleiner. Inzwischen gibt es außer Heißgetränken nur noch O-Saft und Wasser. Zu Essen gerade zwei Teilchen pro Person – schön abgezählt. Wir können uns noch an die Zeiten erinnern, als die Auswahl deutlich größer war und die Cast Member das Angebot an Croissants, Cookies & Co ständig auffüllten. Leider mussten einige Besucher dieses Angebot dermaßen ausnutzen, sich die Rucksäcke mit Softdrinks und Gebäck für den ganzen Tag vollpacken und dazu zahlreiche Gäste mitbringen. So wurde das Angebot leider nach und nach kaputt gemacht. Vonseiten des Parks ist es nur zu verständlich, dass das Frühstück heute dermaßen eingeschränkt ist. Gemütlich ist es im Salon Mickey aber trotzdem und einen Kaffee oder Tee zum wach werden gibt es auch immer.
Frisch und munter machten wir uns nach einem etwa 30minütigen Aufenthalt auf in den Park.

Unser Weg führte uns zunächst ins Discoveryland. Zuerst stand eine Fahrt mit Space Mountain auf dem Plan, da die Wartezeit nur wenige Minuten betrug. Die Beleuchtung war heute etwas schwach, sodass nicht alle Showelemente zu sehen waren. Die Bügel hätten wirklich dringend Überholungsbedarf, das ist ja nichts Neues, aber heute ist Dörthe echt wie ein Flummi im Wagen hin und her gehüpft. Was ist eigentlich aus den immer wieder angekündigten Vekoma-Zügen geworden?

Dann ging es zu Buzz Lightyear, wo die Warteschlange mit nur rund 10 Minuten überraschend kurz war. Im Kampf gegen den bösen Zurg hat Dörthe Torsten dabei gnadenlos platt gemnacht – wie immer! Auch eine zweite Runde direkt im Anschluss konnte daran nichts ändern.

Ab ins Schloss zur ausgiebigen Fototour. Dort hat Torsten bei einer kurzen Pause leider seinen Geldbeutel verloren und aus war es mit dem Spaß. Kreditkarten, Bargeld, Jahreskarte, Personalausweis, Führerschein, Shareholderskarte (und das gerade, wo wir morgen den VIP-Fast Pass reserviert hatten), Presseausweis und was man sonst so alles mit sich rumträgt: weg.
Auf in die City Hall – Verlust gemeldet und entsprechende Formulare ausgefüllt. Im Annual Passport Büro hat Torsten dann versucht einen neuen Jahrespass zu bekommen – gar nicht so einfach. Die Bürokratie erinnerte uns sehr stark an Deutschland. Dann vollkommen genervt zurück ins Hotel und kurz überlegt, ob wir die Sachen packen und nach Hause fahren sollten (und damit Dreams endgültig verpassen?). Dann ans Telefon geklemmt und alle Banken, Kreditkarteninstitute etc. abtelefoniert, um die jeweiligen Karten zu sperren. Ein Bad genommen, Tee getrunken und zum Glück mit einer Freundin telefoniert, die uns gesagt hat, wir sollen das Beste draus machen, lecker essen gehen, denn man lebt nur einmal, über so Kleinigkeiten soll man sich doch gar nicht so aufregen.

Also wieder zurück in den Park. Wo sollte es hingehen? Haben dann gemerkt, dass wir ordentlich Hunger hatten. Inzwischen war es fast 19:00 Uhr und wir hatten bei all der Aufregung seit dem kleinen Frühstück im Salon Mickey nichts mehr gegessen hatten, also ab ins Blue Lagoon. Damit fing der positive Teil des Tages an. Wir bekamen ohne Probleme einen Tisch am Wasser und hatten das Glück, von einem Kellner empfangen zu werden, den wir bereits von früheren Besuchen kannten und der richtig motiviert den ganzen Abend über für Stimmung sorgte und uns stolz seinen Pin zum 20jährigen Dienstjubiläum präsentierte. Er hat uns von einem Cocktail zur Entspannung überzeugt, der seine Wirkung nicht verfehlte. Danach gab es das „The Captain's Table Menu“ und dazu eine gute Flasche Sancerre. Dabei haben wir zum wiederholten Mal festgestellt, dass der Wein in den Restaurants zu wirklich fairen Preisen angeboten wird und die Aufschläge hier nicht, wie andernorts oft üblich, vollkommen überzogen sind. Torsten ist ja unter anderem Gesellschafter bei einem Online-Weinhandel, der genau diesen Wein auch vertreibt, und kennt daher den Einkaufspreis.

Derart gestärkt und entspannt ging es zu einer weiteren Fotorunde bei der jetzt einsetzenden Dämmerung, durch Adventureland, Frontierland – kurzer Abstecher zu Big Thunder Mountain – Discoveryland – mit zwei nahtlosen Runden Buzz Lightyear (zur Abwechslung mal mit einem glorreichen Sieg von Torsten). Danach zum Central Plaza für Dreams – endlich!
Schon der Anfang hat uns in den Bann gezogen und das dann folgende Spektakel ist einfach nur grandios. Wow, was für eine Show! Damit war der Tag dann endgültig gerettet.

Ohne große Hoffnung machten wir uns auf zur City Hall, um noch einmal nach dem vermissten Geldbeutel zu fragen. Und tatatatat, it's Disney Magic: Er war da! Sogar das gesamte Bargeld war vorhanden. So etwas gibt es wohl wirklich nur im Disneyland – herzlichen Dank an den ehrlichen Cast Member, der den Geldbeutel gefunden und abgegeben hat. Leider konnten wir den Namen nicht in Erfahrung bringen, um einen Finderlohn zu hinterlassen.
Euphorisch gestimmt, sodass wir unsere schmerzenden Füße gar nicht mehr bemerkten, machten wir uns – von Disneymusik auf dem Laufband beschwingt – tänzelnden Schrittes auf den Weg zum Auto.
 

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