Filmkritik: Die Eiskönigin 2

P
Peter Guest
Wir waren am Wochenende drin, uns hat der Film trotz einiger Kritikpunkte insgesamt gut gefallen.
Positiv sind mir folgende Sachen aufgefallen:
- Endlich mal kein schwachsinniger "lustiger" deutscher Untertitel (Neu verföhnt, völlig unverfroren, Paradies hat einen Haken etc. etc.)
- Damit harmonierend haben dieses mal auch die deutschen Übersetzungen der Liedtexte keine körperlichen Schmerzen verursacht und sie haben sich sogar gereimt.
- Die Animation ist einfach phänomenal
- Einige Szenen hatten Gänsehautcharakter ("Zeige Dich" natürlich)

Negativ oder seltsam war aber auch so einiges:
- Die ersten 20 Minuten haben auf mich eher wie eine Nummernrevue gewirkt.
- Der Plot mit dem ewig verkorksten Heiratsantrag ist aber mal sowas von ausgeutscht.
- Davon abgesehen hat Kristof sonst eigentlich keine Rolle mehr gespielt, oder? Sein Lied fand ich eher, naja...
- Olaf ging mir persönlich ziemlich auf die Nerven.
- Woher kam jetzt die gemischte Bevölkerung Arendelles? Weder im ersten Film, noch den beiden Kurzfilmen ist mir ein dunkelhäutiger Einwohner aufgefallen. Ich finde es ja begrüßenswert, dass Disney vermehrt auf Diversität achtet, aber in einem nordischen Land vor langer Zeit (das ja immer ganz gerne mit Norwegen in Verbindung gebracht wird) ergibt ein eher hellhäutiges Volk durchaus Sinn. Dadurch wird eher die These untermauert, dass es nicht wirklich um Diversität geht, sondern eher darum, diese zu vermarkten.

Soviel zu meiner Meinung.
 

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