Jazz, Geister, Kürbisse und das halbe Team

dörthe Administrator
Teammitglied
Dann will ich auch mal wieder einen Reisebericht verfassen, der letzte aus meiner Feder (darf man das heute überhaupt noch so schreiben?) liegt ja schon eine ganze Weile zurück.

Im Frühjahr bastelten wir mal wieder an dein-dlrp.de und stellten fest, dass wir dringend neues Material für die Halloweenseiten benötigen könnten. Dazu kam die Ankündigung fürs Jazzfestival und so entschieden wir uns, einen Trip ins Disneyland zu buchen. Wie wir feststellten, würde Steffie zur selben Zeit vor Ort sein, da sie sich eigentlich von ihrem geliebten Hotel New York verabschieden wollte, dessen Schließung inzwischen allerdings verschoben wurde. Nach ein paar Tagen erwähnte auch Daniela, dass sie zum Jazz Event im Disneyland sein werde und mehr oder weniger zufällig ergab sich, dass auch Julia und Simon in dem Zeitraum den weiten Weg aus Österreich auf sich nehmen würden. Und damit #teamdeindlrp nicht ohne Unterstützung aus der Schweiz auskommen musste, gesellte sich auch Severin noch zur munteren Runde.
Schnell war klar, dass wir diesen Zufall nutzen wollten, um zumindest ein gemeinsames Abendessen im La Grange einzunehmen. Leichter gesagt als getan, da wir die magische Zahl von 8 Personen überschritten haben, gestaltete sich die Reservierung etwas komplizierter, ließ sich am Ende aber doch realisieren.
Mit dieser zufällig parallelen Reiseplanung war nun fast das halbe Team gleichzeitig vor Ort und sollte sogar noch verstärkt werden, denn auch Ka*tin*ker nutze die Herbstferien, um mit ihrer Familie einen Trip ins Disneyland zu unternehmen.

So wurde aus dem Foto- und Videotrip schnell eine sehr gesellige Reise - Danke an Euch alle! Ihr habt dazu beigetragen, dass das stundelange Warten fürs Filmen und Fotografieren sehr kurzweilig und unterhaltsam war.


Aber ersteinmal wieder zurück zur Reiseplanung
Wir entschieden uns, eine Ferienwohnung über Airbnb zu buchen. Das hat mehrer Gründe: zum einen brauchen wir immer massig Platz, weil wir viel zu viel Kram mitnehmen und dann auch noch die gesammelte Fotoausrüstung an Bord haben, zum anderen war der Preis unschlagbar günstig und schlussendlich mögen wir "unsere eigenen" vier Wände lieber als Hotelzimmer.
Die Wohnung lag rund 100 Meter vom Place de Toscane und etwa 300 Meter vom Seiteneingang des Shoppingcenters entfernt, sodass wir bestens versorgt waren :-D Laufen zum Disneyland wäre problemlos innerhalb von 20-30 Minuten möglich gewesen (mit ca. 15kg Fotoausrüstung auf dem Rücken hatten wir dazu allerdings keine Lust).
Die Tickets fürs Jazzevent habe ich an der Hotline gebucht, zu einem Zeitpunkt als es noch keinerlei Ermäßigung, auch nicht für Jahreskarteninhaber, gab - schön blöd, wie sich später herausstellen sollte.
Restaurantreservierungen haben wir, mit Ausnahme des La Grange für das gemeinsame Essen, nicht vorgenommen. Wir hatten zum einen im Voraus noch keine Vorstellung wie viel Zeit wir für die Halloweensaison benötigen würden, zum anderen hat Torsten aktuell gesundheitliche Probleme, die einen längeren Restaurantbesuch schwer bis unmöglich machen. Also planten wir, uns notfalls mit Fast Food über Wasser zu halten.
Nach unserem Sommerurlaub fiel uns siedenheiß ein, dass wir ja noch einen Platz für unsere Hündin in der Hundepension benötigen würden, da wir sie nur ungern mit ins Disneyland nehmen würden. Puh, das war knapp. In Hessen und Rheinland-Pfalz sind ab Ende September Herbstferien und der Andrang daher groß. Aber es hat noch geklappt. :doggie2:
Damit stand der Reise nun nichts mehr im Wege. Aber Stopp, so einfach ist das alles nicht, wenn es ums Disneyland geht. Anfang September erreichte uns eine Einladung zu einem Insidears Event am 26.9., also wenige Tage vor unserer geplanten Anreise. Zum Glück haben wir ein tolles Team und Steffie konnte Urlaub nehmen und ihre Reise etwas vorverlegen. Sie würde vom Event für uns berichten.
Am 25.9. wollte sie zusammen mit Brina von Kaiserslautern aus nach Paris reisen. Wir machten uns also auf den Weg in die Pfalz, um den Chef und einen Teil der Kameraausrüstung zu übergeben. Der wunderbar funktionierenden Deutschen Bahn war es zu verdanken, dass wir uns bei strahlendem Sonnenschein rund zwei Stunden mit Kaffee und Kuchen vergnügen durften, ehe der Chef seine Reisebegleitung in Empfang nehmen konnte. Schnell war alles nötige besprochen und die beiden Mädels düsten in Richtung Paris, während wir die A63 nach Mainz zurückfuhren - diese wunderschöne Strecke, die wir in wenigen Tagen schon wieder in die Gegenrichtung befahren würden.


Das ist jetzt schon deutlich länger als gedacht, also mache ich für heute Schluss. Bis die Tage :relax:
 
MadameMim1969 Cast Member
Scheint ja ein längerer Bericht zu werden, also schön am Ball bleiben, Dörthe :cheesy: Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, eure Anfahrten nach Paris bergen ja auch immer ein gewisses Kribbeln, ob alles reibungslos klappt.
 
Cassy Hat den Namen Disney schonmal gehört
Ihr habt nicht zufällig am 5. Mittags die Parade gefilmt? Da war unser letzter Tag und ich hab einige Leute um eine Kamera noch verwundert angeschaut :unknown:
 
dörthe Administrator
Teammitglied
Dann mal weiter im Text :-D

Im Vorfeld der Reise stellten wir fest, dass es hinter den Kulissen anscheinend nur Würfelspieler arbeiten, denn die geschlossenen Attraktionen in unserem Reisezeitraum änderten sich im Prinzip wöchentlich. :crazy-gr:

Am meisten verwunderte uns Ratatouille. Da haben wir uns vorgestellt, dass die Entscheidung in etwa so ausgesehen haben könnte:
"Schatz, wir müssen uns mal über die Küche unterhalten, der Zustand ist miserabel. Schau Dir mal den Boden an, das geht so nicht mehr."
"Ja, da hast du Recht. Wir renovieren! Das dauert zwar, aber wir machen es gründlich und danach haben wir wieder eine ganz tolle Küche!"

Drei Wochen später
"Schatz also das mit der Küche, da müssen wir uns nochmal unterhalten."
"Ja, was ist denn? Wir wollen doch im Herbst renovieren. So langsam müssen wir mal einen Plan machen."
"Das ist es ja, meinst Du nicht, das ist vielleicht ein bisschen zu viel?"
"Hmmm .... Ja, stimmt schon. Was können wir aber machen?"
"Vielleicht ein bisschen streichen und einen Teppich hinlegen? Dann sieht alles gleich viel schöner aus?!"
"Gute Idee, so machen wir das!"

Nochmal drei Wochen später
"Schatz, also die Küche..."
"Ja?"
"Also, wenn wir da renovieren, dann können wir ja gar nicht kochen."
"Stimmt, das ist ein Problem, habe ich gar nicht dran gedacht."
"Sollen wir nicht einfach alles so lassen wie es ist?"
"Gute Idee! So machen wir das!"




Die Anreise an einem Freitag hatten wir uns fahrtechnisch irgendwie schlimm vorgestellt, ich meine, in Anbetracht der deutschen Autobahnen und der Erfahrung aus dem Juni, wo auf der A4 in Frankreich eine Baustelle auf die andere folgte. Zudem hatten uns in den letzten zwei Tagen mehrere Horrorgeschichten über dei Mautstationen erreicht, die entweder gar nicht funktionierten und ein Mitarbeiter herbeigeklingelt werden musste oder die auf einmal für eine Strecke, die sonst ca 3€ kostet 26€ berechnet.... Also herrliche Aussichten!

Wir stiegen ins Auto, fuhren los, passierten die Maustationen und die erstaunlich baustellenfreie A4 wie im Traum und waren viel früher im Val d'Europe als geplant - ja, kann eigentlich nicht wahr sein oder? Wir wissen auch nicht, was da los war :search:, aber es lief einfach mal alles reibungslos!

Da wir schon um kurz nach 14 Uhr vor Ort waren, unsere Wohnung erst um 16 Uhr bereitstand (hatten wir vorsorglich so vereinbart), verschlug es uns erst einmal zur Nahrungsaufnahme zu Five Guys, wo wir uns mit einem Teil der bayrischen Delegation unseres Teams trafen und gemütlich Burger und Pommes verdrückten. Die Pommes waren übrigens mal wieder reichlich bemessen, wir haben zu viert von einer kleinen Portion gegessen! Die Familie am Nachbartisch, die anscheinend noch nie dort gegessen hat, hatte wohl mit McDoof-Größen gerechnet und 4 große Pommes bestellt, davon haben sie 3 an andere Gäste verschenkt :)
Was vielleicht in Bezug auf die Getränke noch interessant ist: Torsten hat ein Schild gefunden, das mir noch nie aufgefallen war oder vielleicht neu ist: wer mehr als 1 Getränk möchte, kann sich kostenlos einen neuen Becher an der Kasse holen.

Gesättigt ging es zur Wohnung, die uns wirklich gut gefallen hat. Kein Luxus, aber sauber und für 2 Personen viel Platz. Dazu ein Parkplatz in der Tiefgarage und eine sehr nette Vermieterin. Die merken wir uns!

Anschließend ging es in den Disneyland Park, zumindest eine Runde Small World musste doch sein. Außerdem wollten wir dem Team nochmal richtig "Hallo" sagen und schon ein bisschen Halloweendeko filmen, die Cupcakes bewundern und und und.
Am Ende drehten wir noch eine Runde Big Thunder Mountain bei einsetzender Dämmerung und dann ging es ab "nach Hause", also mit einem Abstecher in den Auchan, um ein bisschen einzukaufen. Schließlich würde der Samstag lang werden, da das Jazz Event bevorstand.

Tag 2 folgt in Kürze.
 

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