Wir sind wieder in München. 16 Grad und Regen. Möp. Aber ich werde nochmal alle frischen Erinnerungen herausholen und einen kleinen Efteling Reisebericht schreiben:
Ein kurzes Fazit vorweg:
Was war top?
1. Reisezeit
2. Hotel
3. Das gesamte Parkerlebnis
Was war flop (da muss man echt schwer überlegen und mit biegen und brechen komme ich auf folgende Punkte):
1. Langsamer Service am 1. Abend
2. Regenwetter am Abreisetag
Nun der Reihe nach:
Ankunft am Montag früh am Efteling Grand Hotel. Wow was für ein wunderschönes Hotel! Und sofort war ein netter Gepäckträger mit Wägelchen bei uns, hat ausgeladen und uns die Gepäckmarken überreicht. Die Koffer werden aufs Zimmer geliefert sobald es fertig ist. Wir also erstmal durch die Lobby geschlendert, im Café einen Apfelcookie und einen Espresso geholt, dann beim Empfang die verschiedenen Parkeingänge für Hotelgäste erklärt bekommen und dann war es auch schon Zeit für unseren ersten Parkgang! Wir haben den Eingang am großen See gewählt und sind direkt in die Max und Moritz Familienachterbahn. Schade dass wir durchlaufen mussten weil nix los war, denn so ließen sich gar nicht alle Pupskissen im Wartebereich austesten. Eine Runde Moritz gefahren, war ok. Dann die Maxbahn sofort hinterher geschoben und festgestellt: das ist unsere Bahn. Meine Tochter liebte die Fahrt und den Gag am Ende, bei dem sich der Fensterläden öffnet und der verkehrte Lehrer Lempel rausschaut. Sind Max dann noch 3x gefahren und sind dann weiter zu Fata Morgana weil da auch nix los war. Schon gemachte Geschichte tolle Umgebung dort mit den Palmen und den vielen Sandfarbenen Tönen mit denen die Umgebung gestaltet ist. Die orientalische Musik entführt einen wirklich in die Welt von 1001 Nacht. Sehr schön.
Ein Blick auf due Uhr zeigt, in 10 Minuten öffnet der Park offiziell und wir eilten schnell zu Symbolica bevor die befürchteten Massen anrollen würden. Auch dort: nix los und 10 Minuten später waren wir zur königlichen Audienz geladen. Meine Tochter wählte die Musiktour und war sehr begeistert. Ich fand ja den Bibliotheksraum mit den Planeten am Anfang am magischsten. Soooo schön gemacht, alles funkelt und leuchtet und wir haben dort bei jeder unserer Fahrten etwas Neues entdeckt.
Lustig war auch, dass es meinem Mann beim Unterwassergewächshaus voll erwischt hat und er ziemlich viel Wasser abbekommen hat, während meine Tochter und ich trocken blieben.
Wir sind sehr verzaubert rausbekommen, um dann noch verzauberten festzustellen, dass absolut nichts los war.
Meine Tochter wollte eine Fahrpause, also haben wir angefangen den Märchwald zu erkunden. Wow ist der toll gestaltet! Wir haben bei jedem Märchen angehalten uns gegenseitig die Geschichte aus den aufgeschlagen Märchenbüchern vorgelesen und es dann immer auch noch auf Niederländisch angehört. Am lustigsten fanden wir Rumpelstielzchen. Das hat sich echt gut angehört! Rapunzel, Hexenhaus mit Hänsel und Gretel, den Papagei der eigentlich eine Prinzessin ist, Zwergendorf und vieles weitere erkundet. Dann beim Esel rausbekommen und natürlich 50 Cent investiert, damit er ein Goldstück kackt. Das schoss auch geradezu aus dem Hintern heraus und meine Tochter sprintet lachend hinterher. Rotkäppchen war auf der Münze drauf.
Dann ein Blick auf die Uhr: Was? Schon nach 14 Uhr? Hunger meldete sich plötzlich überdeutlich. Wir sind dann in den Schnellimbiss am nostalgischen Platz eingefallen und haben uns Schnitzelburger und Pommes reingezogen. War gut, warm, reichlich.
Es war nun kurz vor 15 Uhr und die Neugier auf unser Zimmer trieb uns ins Hotel zurück. Aufzug in den 2. Stock und ganz nach hinten durch, hatten ha schließlich ein Turmzimmer und dann: Tür auf, Staunen, Jubeln, freuen! Unsere Koffer standen schon da, auf einen kleinen Tisch am Fenster stand eine Etagere mit köstlichen Macarons als Willkommensgruß, große Flasche Wasser, Kaffeebar mit Kapseln und Schokotalern war vorhanden und wurde täglich nachgefüllt. Neben dem himmlischbequemen Doppelbett war in einer Nische ein Einzelbett eingebaut und darauf throhnte der Froschkönig als Willkommenskuscheltier und ein kleines Köfferchen mit dem Namen meiner Tochter beschriftet. Soooo süß!
Wir richteten uns erstmal ein und hatten dann alle mehr Lust auf Pool als Park. Also haben wir die toll gestaltete Poolwelt im UG erkundet: Schwimmwesten mit Wasserfontänen und Sprudelliegen, ein extra Kinderbecken, ein Whirlpool, eine Sauna und ein Dampfbad und außer uns waren vielleicht noch 12 weitere Gäste da. Waren dann auch 2 Stunden planschen bis es Zeit wurde Richtung Abendessen zu maschieren. Der Weg war nicht weit, wir hatten in der Brasserie 7 in unserem Hotel reserviert. Und die war voll. Wo kommen denn die ganzen Menschen plötzlich her? Und dann an unserem Platz die Erkenntnis: die können sich ja alle benehmen! Selbst ganz kleine Kinder saßen glücklich in ihren Hochschulen und haben anständig gegessen! Kein Geschreie, kein Gerenne, kein mit Essen werfen oder die Eltern oder das Personal anbringen oder sonst die unangenehmen Dinge, die wir regelmäßig im DLP erleben. Da machte es auch nicht viel aus, dass alkes etwas gedauert hat. Mein Wein war gut, das Essen kam warm bei uns an nur etwas fade fand ich meine Gemüse Gnocchi. Hab mit Pfeffer ordentlich nachgeholfen. Dann ging es. Am Schluss haben mein Mann und ich uns die Käseplatte geteilt. Die war echt toll! Meine Tochter hatte das Kindersteak mit grünem Spargel und ich durfte nicht probieren. Immer ein Zeichen, dass es gut ist.
Dann sind wir auf unser wunderschönes Turmzimmer, haben den Kindermusikkanal angemacht und sind in Schlafanzüge umhergetanzt. Das war ein echt grandioser erster Tag! Fotos gibt es auch: