Donalds Desaster - es ist zum Federn raufen!

dörthe Administrator
Teammitglied
Danke euch!
Gerade bin ich von der Nachbesprechung zurück. Der Arzt, ich finde ihn sehr gut und denke er ist sehr kompetent, gibt einem nur leider manchmal das Gefühl ein Halbinvalide zu sein.
Das muss ich gerade erstmal verdauen.
Aber die gute Nachricht: es ist kein aktuer Vorfall und aus seiner Sicht steht der Reise nichts entgegen, wenn ich denn bis dahin richtig laufen lerne...
 
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torstendlp Administrator
Teammitglied
Gerade bin ich von der Nachbesprechung zurück. Der Arzt, ich finde ihn sehr gut und denke er ist sehr kompetent, gibt einem nur leider manchmal das Gefühl ein Halbinvalide zu sein.
Das muss ich gerade erstmal verdauen.
Ja, er ist da sehr radikal. Aber dadurch halt auch sehr deutlich.
Und nicht nur in Bezug auf seine Patienten, sondern er lebt das auch selbst vor.
 
torstendlp Administrator
Teammitglied
Mich macht der Umgang der HUK-Coburg mit unserem Schadensfall mit Mika inzwischen wirklich fassungslos.

Nachdem der bei der HUK-Coburg versicherter Autofahrer meine Frau und unsere Mika auf einem Zebrastreifen überfahren hat, kämpfen wir noch immer um die Regulierung des Schadens.

Besonders frech empfinde ich ein Schreiben der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Herold, an unseren Anwalt. Darin äußert sie sich dahingehend, dass es fraglich gewesen sei, ob es verhältnismäßig gewesen wäre, Mika in der nötigen Form behandeln zu lassen und setzt das in Verbindung zu ihrem Alter.
Ich empfinde eine solche Aussage als ausgesprochen unverschämt. Hier geht es um ein Lebewesen, das zu unserer Familie gehört und dessen Leben wir selbstverständlich retten wollten
Dabei steht auch außer Frage, dass die Behandlung dafür gesorgt hat, dass Mika wieder vollumfänglich fit und agil wie eh uns je ist, vollkommen unabhängig von ihrem Alter.
Wir wurden ja sogar von Tierärzten wiederholt gefragt, ob Mika, da sie aus dem Tierschutz stammt, sicher schon so alt sei, da sie ungewöhnlich fit und gesund ist.
Hier auch nur zu suggerieren, die Behandlungskosten sei nicht verhältnismäßig gewesen, ist eine Unverschämtheit.
Es wurde auch zu keinem Zeitpunkt von einem Tierarzt auch nur angedeutet, dass es sinnvoller sei, Mika nicht mehr zu behandeln. Das absolute Gegenteil war der Fall. Und Mika wurde in der Zeit von etlichen Tierärzten gesehen.

Auch eine zweite Anmerkung macht mich fassungslos:
„Bezüglich der Reisekosten wären schadensersatzrechtlich großzügig ausgelegt allenfalls die Stornokosten einer Person zu berücksichtigen.“
Wir sprechen hier von einer gemeinsamen Reise, die wir aufgrund der Folgen dieses Unfalls absagen mussten. Zudem wäre es für eine Person alleine hier gar nicht möglich gewesen, Mika zu betreuen. Mika brauchte über Wochen eine 24/7 Überwachung, von den Tierärzten so auch festgestellt. Einer Person alleine wäre es weder möglich gewesen, das zu leisten. Einkäufe, Arztbesuche, ja nicht einmal duschen zu gehen wäre gegangen.
Und die Tierarztbesuche wären für eine Person auch gar nicht alleine möglich gewesen. Mika durfte weder angegurtet werden, noch in eine Box und schon gar nicht lose im Auto gelassen werden, weil jede Bremsung durch die gebrochenen Rippen für sie lebensgefährlich gewesen wäre. Sie musste eng und stabil gehalten werden. Deshalb musste jede Fahrt zu zweit durchgeführt werden.
Da sollte die HUK eher noch froh sein, dass wir keinen Verdienstausfall geltend machen, denn natürlich hat das massiv Zeit bei unserer selbstständigen Tätigkeit weggenommen.
Überhaupt habe ich mich extrem bemüht, den Schaden so gering wie möglich zu halten, meiner Meinung nach weit mehr, als im Rahmen der Schadensminderungspflicht zwingend nötig gewesen wäre.
 
rapunzel7 Verdient den Legacy Award
Oh man, das kann ja wohl nicht wahr sein.
Ich verstehe deinen Ärger.
Wir haben tatsächlich ähnliche Erfahrungen mit der HUK gehabt.
Aber es ist schön zu hören, das es Mika wieder gut geht.
Drück sie ganz lieb
 
Roger7520 Imagineer Azubi
Kann ich leider nur bestätigen. Unser Anwalt musste auch die HUK erst verklagen, damit gezahlt wurde. Wurde dann richtig teuer für die. Die rechnen wohl damit, dass man nicht bis zum letzten geht. Ich drücke Euch die Daumen.
 
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torstendlp Administrator
Teammitglied
Kann ich leider nur bestätigen. Unser Anwalt musste auch die HUK erst verklagen, damit gezahlt wurde. Wurde dann richtig teuer für die. Die rechnen wohl damit, dass man nicht bis zum letzten geht. Ich drücke Euch die Daumen.
Wir gehen definitiv bis zum Ende. Da weiche ich keinen Millimeter zurück, das brauchen die sich gar nicht einzubilden.

Das habe ich unserem Anwalt auch schon gesagt. Zum erstmöglichen Zeitpunkt reichen wir Klage ein (noch geht es nicht, weil die Polizei den Ermittlungsbericht noch nicht geschickt hat) und ziehen das auch komplett durch.
Und alleine durch diesen Brief bin ich auch jetzt schon zu keinerlei Vergleich mehr bereit. Nicht um einen Cent.
 
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