Ein herzliches Hallo endlich auch von mir in dieses Forum!
Angemeldet bin ich ja nun schon etwas länger, stiller Mitleser noch viel länger. Daher möchte ich mich doch endlich mal kurz vorstellen.
Geboren Anfang der 80er und ohne Internet in der Pfalz an der Deutschen Weinstraße aufgewachsen, übte der jährliche Ausflug in meinen Heimatpark Holiday Park seit jeher eine immense Faszination auf mich aus: Was würde es diesmal Neues geben? Informationen zu etwaigen Neuigkeiten konnte man sich damals lediglich in kleinen Broschüren auf Messen oder Reisebüros erhaschen. Diese kleinen Fotoschnipsel mit kurzen Beschreibungen waren das, was meine Fantasie seit jeher beflügelten: Ich versuchte mir vorzustellen, wie diese neue Attraktion wohl aussehen, fahren und anfühlen würde. Speziell die Teufelsfässer blieben in Erinnerung. Freunde erzählten, man würde in echten Baumstämmen irgendwelche Wasserstrudel entlangfahren und Wasserfälle hinabstürzen… Meine Fantasie ging mit dieser (etwas übertriebenen Darstellung) komplett mit mir durch, bis ich sie selbst endlich fahren konnte. Seitdem fasziniert mich die Innovationsfreude, Verspieltheit, Liebe zum Detail und Lust auf das Abenteuer der gesamten Freizeitparkbranche. Ich liebe dieses „Produkt“, weil es Spaß bereitet, gemeinsame Geschichten und Erzählungen für die gesamte Familie produzierte und man in der gesamten Branche auch heute dieses „innere Kind“ so schön spürt.
Ungefähr zeitgleich mit den Teufelsfässern kam Disney nach Europa: 1992. Als Fan der klassischen Zeichentrickfilme von Disney und treuer Zuschauer des Disney Clubs, erinnere ich mich lebendig daran, wie jeder noch so kleine Bildausschnitt von Big Thunder Mountain, jedes Extra im damaligen Mickey Maus Magazin (z.B. das Euro Disney Brettspiel, Diashow oder Parkheft), jeder Bericht aus dem Park für mich wie aus einer anderen Welt wirkte: Eine alternative Realität, in welcher alle Abenteuer in Erfüllung zu gehen schienen
Und 1994 war es dann soweit: Als ich den Park damals betrat – ach quatsch – als wir mit dem Auto Richtung Paris losfuhren, fühlte sich die Reise genau so an: Der Aufbruch in ein Abenteuerland in einer anderen Dimension
Das Gefühl wirklich dort zu sein, lässt sich nicht beschreiben, aber dieses Hineingezogen werden in die Themenwelten war für mich etwas, was ich so seitdem nie wieder erleben durfte. Als nicht mehr ganz so junges Kind ohne die Reizüberflutung heutzutage konnte ich mich auf diese Abenteuerwelt komplett einlassen. Speziell die erste Fahrt Big Thunder Mountain und Pirates ließen mich in echte Western- und Piratenwelten abtauchen.
Das zweite Mal 1996 durfte ich die Originalversion des Space Mountain erleben: Was für ein Gefühl, was für ein Storytelling: Der Gang durch das „Weltall“ in der Warteschlange, das Boarding und die Fahrt wird (auch wenn mich meine Erinnerung hier sicher auch etwas zusätzlich pushed) als die Perfektion des Zusammenspiels aus Musik, Deko, Atmosphäre, Aufregung und Storytelling immer in Erinnerung bleiben. 1996 sollte aber 30 Jahre lang der letzte Besuch gewesen sein.
Viele Parks besuchte ich (Disneyland Anaheim, Phantasialand, Europa Park, etc.), viele mochte ich, aufgrund der aufregenderen Fahrten. Gründe nach Paris zurückzukehren gab es eigentlich nicht, auch weil der Besuch damals eine so enorme Größenordnung in meiner Erinnerung einnimmt, dass nichts jemals hier heranreichen wird können.
Bis 2026: Endlich konnte ich mit meiner eigenen Familie diesen einen Ort besuchen. Es fühlte sich endlich wieder „richtig“ an, nach Paris zu fahren mit drei Generationen. Als ich nach 30 Jahren Abstinenz diese Reise final buchte, konnte ich die gesamte Nacht nicht schlafen
Und auch wenn es niemals diese alternative Dimensionsmagie der 1994er Reise haben konnte, war es dennoch wunderschön meiner Familie nun diese Begeisterung für Geschichten und Abenteuer weiterzugeben. Und hier bin ich nun, habe schon viel zu viel geschrieben und könnte noch so viel mehr 
Angemeldet bin ich ja nun schon etwas länger, stiller Mitleser noch viel länger. Daher möchte ich mich doch endlich mal kurz vorstellen.
Geboren Anfang der 80er und ohne Internet in der Pfalz an der Deutschen Weinstraße aufgewachsen, übte der jährliche Ausflug in meinen Heimatpark Holiday Park seit jeher eine immense Faszination auf mich aus: Was würde es diesmal Neues geben? Informationen zu etwaigen Neuigkeiten konnte man sich damals lediglich in kleinen Broschüren auf Messen oder Reisebüros erhaschen. Diese kleinen Fotoschnipsel mit kurzen Beschreibungen waren das, was meine Fantasie seit jeher beflügelten: Ich versuchte mir vorzustellen, wie diese neue Attraktion wohl aussehen, fahren und anfühlen würde. Speziell die Teufelsfässer blieben in Erinnerung. Freunde erzählten, man würde in echten Baumstämmen irgendwelche Wasserstrudel entlangfahren und Wasserfälle hinabstürzen… Meine Fantasie ging mit dieser (etwas übertriebenen Darstellung) komplett mit mir durch, bis ich sie selbst endlich fahren konnte. Seitdem fasziniert mich die Innovationsfreude, Verspieltheit, Liebe zum Detail und Lust auf das Abenteuer der gesamten Freizeitparkbranche. Ich liebe dieses „Produkt“, weil es Spaß bereitet, gemeinsame Geschichten und Erzählungen für die gesamte Familie produzierte und man in der gesamten Branche auch heute dieses „innere Kind“ so schön spürt.
Ungefähr zeitgleich mit den Teufelsfässern kam Disney nach Europa: 1992. Als Fan der klassischen Zeichentrickfilme von Disney und treuer Zuschauer des Disney Clubs, erinnere ich mich lebendig daran, wie jeder noch so kleine Bildausschnitt von Big Thunder Mountain, jedes Extra im damaligen Mickey Maus Magazin (z.B. das Euro Disney Brettspiel, Diashow oder Parkheft), jeder Bericht aus dem Park für mich wie aus einer anderen Welt wirkte: Eine alternative Realität, in welcher alle Abenteuer in Erfüllung zu gehen schienen
Das zweite Mal 1996 durfte ich die Originalversion des Space Mountain erleben: Was für ein Gefühl, was für ein Storytelling: Der Gang durch das „Weltall“ in der Warteschlange, das Boarding und die Fahrt wird (auch wenn mich meine Erinnerung hier sicher auch etwas zusätzlich pushed) als die Perfektion des Zusammenspiels aus Musik, Deko, Atmosphäre, Aufregung und Storytelling immer in Erinnerung bleiben. 1996 sollte aber 30 Jahre lang der letzte Besuch gewesen sein.
Viele Parks besuchte ich (Disneyland Anaheim, Phantasialand, Europa Park, etc.), viele mochte ich, aufgrund der aufregenderen Fahrten. Gründe nach Paris zurückzukehren gab es eigentlich nicht, auch weil der Besuch damals eine so enorme Größenordnung in meiner Erinnerung einnimmt, dass nichts jemals hier heranreichen wird können.
Bis 2026: Endlich konnte ich mit meiner eigenen Familie diesen einen Ort besuchen. Es fühlte sich endlich wieder „richtig“ an, nach Paris zu fahren mit drei Generationen. Als ich nach 30 Jahren Abstinenz diese Reise final buchte, konnte ich die gesamte Nacht nicht schlafen
