Das Wichtigste im Überblick
  • Phantom Manor ist eine atmosphärische Geisterbahn im Frontierland, die Dich durch das geheimnisvolle Herrenhaus der Familie Ravenswood führt.
  • Die Fahrt in den Doom Buggies ist langsam und beschaulich. Dunkelheit, Geister und Skelette können aber besonders kleinere Kinder erschrecken.
  • Besonders stimmungsvoll ist Phantom Manor in der Dämmerung oder nach Einbruch der Dunkelheit.
Die häufigsten Fragen zu Phantom Manor
  • Ist Phantom Manor für Kinder geeignet?Die Fahrt ist langsam und verzichtet weitgehend auf plötzliche Schreckeffekte. Die düstere Atmosphäre sowie einige Szenen und Effekte können für kleinere Kinder allerdings ziemlich gruselig sein.
  • Was erwartet mich während der Fahrt durch Phantom Manor?Ein stimmungsvoller, etwas düsterer Dark Ride. Phantom Manor wird zwar als Geisterbahn bezeichnet, ist aber nicht mit einer klassischen Jahrmarktattraktion zu vergleichen.
  • Lohnt sich Disney Premier Access für Phantom Manor?Phantom Manor hat eine hohe Kapazität und häufig überschaubare Wartezeiten. Wir empfehlen deshalb, das zusätzliche Geld für Premier Access eher bei anderen Attraktionen einzusetzen.
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Phantom Manor von vor dem Anwesen gesehen

Phantom Manor

Eine wartende Braut, 999 Geister und ein Geheimnis, das bis heute nicht gelüftet wurde – willkommen in Phantom Manor.

Auf einem kleinen Hügel oberhalb von Thunder Mesa erhebt sich ein altes Herrenhaus. Einst war es der prächtige Wohnsitz der Familie Ravenswood, die durch den Goldabbau am Big Thunder Mountain zu großem Reichtum gekommen war. Doch von der einstigen Pracht ist nicht mehr viel geblieben. Der Garten ist verwildert, die Fassade wirkt heruntergekommen und hinter den Fenstern scheint sich gelegentlich etwas zu bewegen. Willkommen in Phantom Manor, einer der ungewöhnlichsten Attraktionen im Disneyland Park.

Schon auf dem Weg hinauf zum Herrenhaus spürst Du die unheimliche Stimmung. Besonders in der Dämmerung oder nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet das Anwesen seinen ganz eigenen Reiz. Doch auch tagsüber wirkt es, als wäre hier vor langer Zeit etwas Schreckliches geschehen. Und tatsächlich verbirgt sich hinter den Mauern eine düstere Geschichte, in deren Mittelpunkt die junge Melanie Ravenswood steht. Noch immer wartet sie auf ihren Bräutigam, der am Tag ihrer Hochzeit spurlos verschwand. Was damals wirklich geschah und welche Rolle das geheimnisvolle Phantom dabei spielt, ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Sobald Du das alte Herrenhaus betrittst, merkst Du schnell, dass seine Bewohner offenbar noch immer keine Ruhe gefunden haben. Aus der Ferne erklingt eine melancholische Melodie, geisterhafte Gestalten tauchen auf und verschwinden wieder. Hinter jeder Tür scheint ein weiteres Geheimnis zu warten. Während Du immer tiefer in die Geschichte der Familie Ravenswood eintauchst, verändert sich auch Deine Umgebung. Aus den prächtigen Räumen eines wohlhabenden Anwesens wird nach und nach eine gespenstische Welt, in der die Grenzen zwischen Leben und Tod längst verschwunden sind.

Phantom Manor ist eine Geisterbahn, wie Du sie wohl nur bei Disney findest. Die Attraktion verbindet die düstere Geschichte einer unglücklichen Braut mit aufwendigen Kulissen, Musik und einer gehörigen Portion schwarzem Humor. Dabei erwarten Dich weniger plötzliche Schreckmomente als vielmehr eine unheimliche Atmosphäre und zahlreiche Details, die Du während Deiner Fahrt entdecken kannst. Und vielleicht kommst Du dem Geheimnis der Familie Ravenswood dabei ein kleines Stück näher.

Phantom Manor - kurz und knapp: Atmosphärisch dichte Geistervilla mit einer faszinierenden Geschichte Eigenschaften

WartezeitDurchschnittliche Wartezeit 3/5
Gruselfaktor für KidsGruselfaktor für Kids 3/5
NervenkitzelNervenkitzel 2/5
SchwindelgefahrSchwindelgefahr 0/5

Wertung für...

KleinkinderKleinkinder 2/5 Sterne
GrundschulkinderGrundschulkinder 4/5 Sterne
TeenagerTeenager 4/5 Sterne
Junge ErwachseneJunge Erwachsene 5/5 Sterne
ErwachseneErwachsene 5/5 Sterne
SeniorenSenioren 5/5 Sterne


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Achtung! Premier Access: vorhanden
 

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Was Dich in Phantom Manor erwartet

Dein Besuch in Phantom Manor beginnt bereits vor der eigentlichen Fahrt. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann schon ein ganzes Stück, bevor Du die Attraktion überhaupt betreten hast. Denn das gesamte Gelände umgibt eine düstere Atmosphäre, die Dich schon von Weitem anlockt. Bist Du durch das Eingangsportal getreten, durchquerst Du einen verlassen wirkenden Garten und erklimmst dabei den Hügel zum Herrenhaus, das oberhalb von Thunder Mesa liegt und eng mit der Geschichte der Westernstadt verbunden ist.

Nachdem Du das Herrenhaus betreten hast, empfängt Dich ein geheimnisvoller Gastgeber, dessen Stimme Dich durch die ersten Räume begleitet. Besonders eindrucksvoll ist die große Galerie mit den vier Gemälden, die auf den ersten Blick recht harmlos wirken. Doch während sich der Raum scheinbar immer weiter ausdehnt, offenbaren die Bilder ihre düsteren Geheimnisse. Spätestens jetzt dürfte Dir klar sein, dass in diesem Haus einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.

Hast Du diesen unheimlichen Raum wieder verlassen, obwohl es dort weder Fenster noch Türen gibt, gelangst Du in einen Flur mit verschiedenen Bildern an den Wänden. Schau genau hin und lass Dich nicht täuschen. Wenn Du erneut hinschaust, siehst Du vielleicht etwas ganz anderes als zuvor. Kein Ort, um lange auszuharren.

Weiter geht es zu den Doom Buggies. Diese kleinen, schwarzen Wagen bieten Platz für jeweils zwei Personen und bringen Dich auf einer langsamen Fahrt durch das Anwesen. Dabei drehen sie sich immer wieder in unterschiedliche Richtungen, sodass Dein Blick gezielt auf die verschiedenen Szenen gelenkt wird.

Während Deiner Fahrt begegnest Du Melanie Ravenswood, wirfst einen Blick auf die unheimlichen Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit und entdeckst immer mehr Geister, die das Herrenhaus bevölkern. Besonders eindrucksvoll ist der große Ballsaal, in dem durchsichtige Gestalten zu einer gespenstischen Feier zusammenkommen. Doch damit ist Dein Besuch noch lange nicht vorbei. Im weiteren Verlauf wird die Umgebung zunehmend düsterer und schließlich führt Dich die Fahrt sogar über den Friedhof bis in eine gespenstische Version der Westernstadt Thunder Mesa.

Phantom Manor ist ein klassischer Dark Ride, bei dem die Geschichte und die Atmosphäre im Vordergrund stehen. Die Wagen bewegen sich langsam, es gibt weder schnelle Abfahrten noch plötzliche Beschleunigungen. Dennoch ist die Attraktion nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Du bist über weite Strecken im Dunkeln unterwegs, begegnest Skeletten und Geistern und wirst von unheimlichen Geräuschen und Musik begleitet. Gerade kleinere Kinder können sich hier durchaus fürchten, auch wenn Phantom Manor weitgehend auf plötzliche Schreckeffekte und Schockmomente verzichtet, wie sie in Geisterbahnen auf dem Jahrmarkt üblich sind.

Wie gefällt Dir Phantom Manor?

Tipps zu Phantom Manor

  • Wartezeiten: Phantom Manor gehört zu den Attraktionen mit einer recht hohen Kapazität. Selbst wenn sich vor dem Herrenhaus eine längere Schlange gebildet hat, kann es deshalb schneller vorangehen, als Du zunächst vermutest. Verlass Dich aber nicht allein auf die Länge der Warteschlange, sondern wirf auch einen Blick auf die angezeigte Wartezeit.
  • Besuch am Abend: Wenn Du die Gelegenheit hast, solltest Du Phantom Manor unbedingt einmal in der Dämmerung oder nach Einbruch der Dunkelheit besuchen. Das schwach beleuchtete Herrenhaus, die verwilderten Gartenanlagen und die unheimlichen Geräusche sorgen dann für eine besonders düstere Stimmung.
  • Mit Kindern: Die Doom Buggies bieten Platz für zwei Personen. Wenn Du mit Kindern unterwegs bist, achte möglichst darauf, dass jedes Kind von einem Erwachsenen begleitet wird, der es beruhigen kann, falls die Fahrt doch zu gruselig wird.
  • Ein Abstecher zum Friedhof: Nimm Dir nach der Fahrt noch etwas Zeit für den kleinen Friedhof Boot Hill neben dem Herrenhaus. Hier erwarten Dich einige makabre Grabinschriften, versteckte Details und ein schöner Blick auf Big Thunder Mountain und Thunder Mesa.
  • Disney Premier Access: Wenn Du die reguläre Warteschlange umgehen möchtest, kannst Du für Phantom Manor den kostenpflichtigen Disney Premier Access nutzen. Ob sich das lohnt, hängt vor allem von der aktuellen Wartezeit ab. Da diese bei Phantom Manor häufig überschaubar ist, würden wir das zusätzliche Geld eher für andere Attraktionen ausgeben.
Ganz in der Nähe
  • Last Chance Cafe
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  • The Lucky Nugget Saloon
    The Lucky Nugget Saloon Hereinspaziert in den Lucky Nugget Saloon! In diesem stilechten Western Saloon werden dir leckere Burger serviert und an den meisten Tagen gibt es noch ein tolles Rahmenprogramm, das dich beim Essen gut unterhält.

Die Geschichte von Phantom Manor

Achtung, dieser Abschnitt enthält Spoiler! Wenn Du die Attraktion noch nicht kennst und Dich überraschen lassen möchtest, lies diesen Text erst nach Deinem Besuch!

Die Geschichte von Phantom Manor beginnt in der Blütezeit von Thunder Mesa. Henry Ravenswood, ein wohlhabender Minenbesitzer, hat durch die Goldvorkommen am Big Thunder Mountain ein Vermögen verdient. Mit seiner Frau Martha und seiner Tochter Melanie lebt er in einem prächtigen Herrenhaus auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Die Familie gehört zu den einflussreichsten Bewohnern von Thunder Mesa und könnte eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch Henry Ravenswood ist ein herrischer Mann, der vor allem eines nicht ertragen kann: den Gedanken, seine geliebte Tochter eines Tages an einen anderen Mann zu verlieren.

Melanie wächst zu einer jungen Frau heran und verliebt sich. Doch ihr Vater ist mit ihren Heiratsplänen keineswegs einverstanden. Im Laufe der Jahre gibt es vier Männer, die um ihre Hand anhalten. Keinem von ihnen ist ein glückliches Ende vergönnt. Einer nach dem anderen kommt unter rätselhaften Umständen ums Leben. War es ein tragischer Zufall, ein Fluch oder hatte Henry Ravenswood seine Finger im Spiel?

Auch die Familie selbst bleibt vom Unglück nicht verschont. Ein schweres Erdbeben erschüttert Thunder Mesa und fordert zahlreiche Opfer, darunter Henry Ravenswood und seine Frau Martha. Der Legende nach soll der Donnervogel, der tief im Big Thunder Mountain über die Goldvorkommen wacht, für die Katastrophe verantwortlich gewesen sein. Damit verbindet sich das Schicksal der Familie Ravenswood unmittelbar mit der Geschichte der berühmten Minenachterbahn.

Doch selbst der Tod scheint Henry Ravenswood nicht davon abzuhalten, weiterhin über das Schicksal seiner Tochter zu bestimmen. Als unheimliches Phantom kehrt er in das Herrenhaus zurück und sorgt dafür, dass Melanie niemals ihr Glück findet. Die junge Frau bleibt allein zurück, gefangen zwischen der Hoffnung auf ihre große Liebe und der düsteren Vergangenheit ihrer Familie. Noch immer wandelt sie in ihrem Hochzeitskleid durch die Räume des Hauses, während sich um sie herum immer mehr Geister versammeln.

Seit der großen Renovierung von Phantom Manor im Jahr 2019 haben die Disney Imagineers einige Hinweise auf diese Geschichte deutlicher herausgearbeitet. Besonders die vier unglücklichen Verehrer und die wahre Identität des Phantoms spielen seitdem eine größere Rolle. Trotzdem erzählt die Attraktion nicht jedes Detail und lässt Raum für Fantasie. Vieles musst Du Dir aus den Bildern, den Räumen und den Begegnungen während der Fahrt selbst erschließen. Und vielleicht ist es auch besser, wenn manche Geheimnisse des alten Herrenhauses ungelöst bleiben.

Wissenswertes rund um die Attraktion Phantom Manor

  • Die Verwandtschaft zur Haunted Mansion: Phantom Manor basiert auf der berühmten Attraktion Haunted Mansion, die 1969 im Disneyland in Kalifornien eröffnet wurde. Für Disneyland Paris entwickelte Disney jedoch eine eigenständige, deutlich düsterere Variante, die eng mit der Geschichte von Thunder Mesa verbunden ist.
  • Ein Meister des Horrors: Die englische Stimme des geheimnisvollen Gastgebers stammt von Vincent Price, einem der bekanntesten Schauspieler des klassischen Horrorfilms. Seine Aufnahmen entstanden bereits vor der Eröffnung 1992, wurden aber erst bei der Renovierung 2019 in größerem Umfang in die Attraktion integriert.
  • Die Musik von Phantom Manor: Komponist John Debney arrangierte die Musik auf Grundlage des Haunted-Mansion-Klassikers „Grim Grinning Ghosts“ von Buddy Baker. Die orchestrale Musik wurde vom London Chamber Orchestra eingespielt und trägt wesentlich zur düsteren Atmosphäre bei.
  • Geister und Sepzialeffekte: Mehr als 50 Audio-Animatronics, zahlreiche Spezialeffekte und über 60 bewegliche Requisiten erwecken das Herrenhaus und seine gespenstischen Bewohner zum Leben.
  • Ein Disney Imagineer: Jeff Burke war maßgeblich für die Gestaltung von Frontierland und Phantom Manor verantwortlich. Unter seiner Leitung entstand die Verbindung zwischen dem Herrenhaus, Big Thunder Mountain und der Westernstadt Thunder Mesa.
  • Ein geheimnisvoller Schatten: Wenn Du das Herrenhaus nach Einbruch der Dunkelheit genauer betrachtest, kannst Du mit etwas Glück einen Schatten entdecken, der hinter den beleuchteten Fenstern vorbeihuscht.

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Autor dieser Seite: Torsten
Profilbild von Torsten

Torsten gründete 2008 zusammen mit Dörthe dein-dlrp, ist aber schon seit 1997 als Mitgründer des DLP Guidebooks in der Disney-Parks-Szene aktiv.
Nach seinem Erstbesuch im Eröffnungsjahr 1992 folgten unzählige Tage in Disneyland Paris und jährliche, mehrwöchige Aufenthalte im Walt Disney World.
Seine fundierten Infos stammen daher immer aus erster Hand.
Neben der Technik der Portale schlägt sein Herz besonders für die Geschichte der Disney Parks, Imagineering und die Disney Fotografie.

Lerne mehr über Torsten & unser Team auf unserer ➔ Über uns & Team Seite

Torsten schreibt zudem regelmäßig News und Hintergrundberichte im Disney Parks Magazin. Hier findest Du sein ➔ Autorenprofil & seine Artikel

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