Was Dich in Phantom Manor erwartet
Dein Besuch in Phantom Manor beginnt bereits vor der eigentlichen Fahrt. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann schon ein ganzes Stück, bevor Du die Attraktion überhaupt betreten hast. Denn das gesamte Gelände umgibt eine düstere Atmosphäre, die Dich schon von Weitem anlockt. Bist Du durch das Eingangsportal getreten, durchquerst Du einen verlassen wirkenden Garten und erklimmst dabei den Hügel zum Herrenhaus, das oberhalb von Thunder Mesa liegt und eng mit der Geschichte der Westernstadt verbunden ist.
Nachdem Du das Herrenhaus betreten hast, empfängt Dich ein geheimnisvoller Gastgeber, dessen Stimme Dich durch die ersten Räume begleitet. Besonders eindrucksvoll ist die große Galerie mit den vier Gemälden, die auf den ersten Blick recht harmlos wirken. Doch während sich der Raum scheinbar immer weiter ausdehnt, offenbaren die Bilder ihre düsteren Geheimnisse. Spätestens jetzt dürfte Dir klar sein, dass in diesem Haus einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.
Hast Du diesen unheimlichen Raum wieder verlassen, obwohl es dort weder Fenster noch Türen gibt, gelangst Du in einen Flur mit verschiedenen Bildern an den Wänden. Schau genau hin und lass Dich nicht täuschen. Wenn Du erneut hinschaust, siehst Du vielleicht etwas ganz anderes als zuvor. Kein Ort, um lange auszuharren.
Weiter geht es zu den Doom Buggies. Diese kleinen, schwarzen Wagen bieten Platz für jeweils zwei Personen und bringen Dich auf einer langsamen Fahrt durch das Anwesen. Dabei drehen sie sich immer wieder in unterschiedliche Richtungen, sodass Dein Blick gezielt auf die verschiedenen Szenen gelenkt wird.
Während Deiner Fahrt begegnest Du Melanie Ravenswood, wirfst einen Blick auf die unheimlichen Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit und entdeckst immer mehr Geister, die das Herrenhaus bevölkern. Besonders eindrucksvoll ist der große Ballsaal, in dem durchsichtige Gestalten zu einer gespenstischen Feier zusammenkommen. Doch damit ist Dein Besuch noch lange nicht vorbei. Im weiteren Verlauf wird die Umgebung zunehmend düsterer und schließlich führt Dich die Fahrt sogar über den Friedhof bis in eine gespenstische Version der Westernstadt Thunder Mesa.
Phantom Manor ist ein klassischer Dark Ride, bei dem die Geschichte und die Atmosphäre im Vordergrund stehen. Die Wagen bewegen sich langsam, es gibt weder schnelle Abfahrten noch plötzliche Beschleunigungen. Dennoch ist die Attraktion nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Du bist über weite Strecken im Dunkeln unterwegs, begegnest Skeletten und Geistern und wirst von unheimlichen Geräuschen und Musik begleitet. Gerade kleinere Kinder können sich hier durchaus fürchten, auch wenn Phantom Manor weitgehend auf plötzliche Schreckeffekte und Schockmomente verzichtet, wie sie in Geisterbahnen auf dem Jahrmarkt üblich sind.