Maya-Kultur als Vorbild
Für Indiana Jones and the Myth of the Jade Serpent haben sich die Disney Imagineers intensiv mit der Kultur und Geschichte der Maya auseinandergesetzt. Mitglieder des Teams reisten unter anderem nach Honduras und besuchten dort Copán, eine der bedeutendsten erhaltenen Städte der Maya. Architektur, Kunst und die Verbindung der Maya zur Natur dienten bei der Gestaltung der Attraktion als Vorbilder. Sie lieferten wichtige Erkenntnisse und Inspiration für die Gestaltung des Tempels und des umliegenden Themenbereichs Tropical Americas.
Denn die Imagineers wollten sich nicht einfach bei bekannten Bildern und Klischees aus Abenteuerfilmen bedienen, sondern eine Themenwelt erschaffen, die zwar fiktiv ist, aber dennoch einen realen Kern hat. Archäologen, Anthropologen und Experten für die Kultur der Maya begleiten daher die Entwicklung der Attraktion von Anfang an. Auch die Kunstwerke und Symbole im Tempel wurden eigens für das Indy-Abenteuer gestaltet und orientieren sich an realen Vorbildern.
Natürlich handelt es sich bei Indiana Jones and the Myth of the Jade Serpent um eine fiktive Abenteuergeschichte. Aber der Tsukán und die Reise in die Unterwelt greifen Mythen und Vorstellungen aus der Region auf und wurden für die Attraktion zu einer eigenen Geschichte rund um Indiana Jones weiterentwickelt.


