Gestaltung und Hintergrund von Pueblo Esperanza
Pueblo Esperanza ist natürlich kein realer Ort, sondern eine von Walt Disney Imagineering geschaffene Stadt irgendwo in den tropischen Regionen Amerikas. Für ihre Gestaltung haben sich die Imagineers deshalb nicht an einem einzelnen Land orientiert. Stattdessen haben sie Einflüsse aus Mittelamerika, dem nördlichen Südamerika und Teilen Mexikos miteinander verschmolzen.
Damit Pueblo Esperanza trotzdem glaubwürdig wirkt, sind Mitglieder des Teams unter anderem nach Kolumbien und Honduras gereist, um sich mit der lokalen Kultur vertraut zu machen. Dort beschäftigten sie sich mit Architektur, Handwerkstradtionen, Materialien und Farben, aber auch damit, wie Gebäude an Klima und Landschaft angepasst werden. Viele dieser Eindrücke finden sich in den Fassaden, Dächern, Innenhöfen und kleinen Details im gesamten Themenbereich wieder.
Eine besondere Rolle spielt auch die Natur. Tropical Americas ist nicht als Dorf gedacht, das einfach in einen Regenwald hineingebaut wurde. Nein, hier gehören Pflanzen, Tiere und die Landschaft mit zur Geschichte des Ortes Pueblo Esperanza. Genau diese Verbindung ist auch der Grund, warum die hier angesiedelten Attraktionen trotz ihrer sehr unterschiedlichen Filmvorlagen in denselben Themenbereich passen.
Für den Bereich rund um Indiana Jones führten die Recherchen die Imagineers unter anderem zur Maya-Stätte Copán in Honduras. Archäologen, Anthropologen und Experten für die Kultur der Maya begleiten die Entwicklung der Attraktion von Beginn an. Bei Antonio's Fiesta de Encanto arbeitete das Team zusätzlich mit der Abteilung von Disney's Animals, Science and Environment zusammen, damit die dargestellten Tiere tatsächlich zur Tierwelt Kolumbiens passen.
Pueblo Esperanza ist viel mehr als eine reine Kulisse für Encanto und Indiana Jones. Das Dorf bildet eine eigene Welt, in der beide Geschichten ihren Platz finden.