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Hollywood in Florida – unser Besuch in den Hollywood Studios

Hollywood Stuidos in Walt Disney WorldSchon um 9 Uhr in der Früh standen wir geschniegelt und gestriegelt am Bootsanleger des Old Key West, um nach Disney Springs zu schippern, wo wir uns heute Vormittag etwas umschauen wollen, bevor wir dann den restlichen Tag die Hollywood Studios unsicher machen. Am Bootsanleger angekommen müssen wir feststellen, dass die Boote erst ab 9:30 Uhr fahren. Eine halbe Stunde in der Gegend rum stehen ist ziemlich blöd. Was tun? Da die Rezeption sich in unmittelbarer Nähe befindet hüpfen wir spontan rein und fragen beim Concierge nach, ob es wegen der Halloween Party, die ja buchstäblich ins Wasser gefallen ist, irgendeine Möglichkeit gibt.
Und das ist eben Disney: Ja klar! Was wollen Sie denn? Eine Rückerstattung, ein Park-Hopper-Ticket oder eine andere Halloween Party besuchen? Wir entschieden uns für Variante 3 und werden Mickey’s not so Scary Halloween Party noch eine Chance geben.

Disney Springs

Jetzt war es Zeit, das Boot in Richtung Disney Springs zu nehmen. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und ist sehr gemütlich. Da es auch ausreichend Schwimmwesten gibt und ihr Gebrauch von Mickey Mouse persönlich erklärt wird, habe ich während der Fahrt keine allzu große Panik. So Boote und ich sind ein Thema für sich …

Die Fahrt nach Disney Springs in Bildern

Angekommen in Disney Springs sind wir von der Größe des Geländes dann doch ein wenig überrascht. Ja klar, es gibt da zig Restaurants und Shops und es wird gerade einiges umgebaut. Aber das das soooo groß ist. Puh!
Erstmal was Frühstücken. Leichter gesagt als getan. Alle Snackstände, an denen wir vorbeikommen sind noch geschlossen. Einzige Option, die wir um kurz vor 10:00 Uhr morgens finden ist Starbucks. Na gut, dann eben dort was essen. Die Getränke können wir über den Meal Plan abrechnen, das Essen nicht. Ok, dann eben so. Allerdings liegen die Preise für den Bagel oder was das sein sollte bei sage und schreibe 15$ pro Stück! Unfassbar. Geschmeckt hat der auch nur so lala. Nun gut, wir hatten was im Magen.
Danach schlenderten wir ein wenig planlos durch die Gegend, holten unsere Gift Card im World of Disney ab und schauten uns den einen oder anderen Shop an. Halt machten wir im Coca Cola Shop, wo wir uns auf der Dachterrasse ein „Taste around the World“-Set gönnten. 16 Limonaden aus dem Hause Coca Cola, die in aller Herren Länder vertrieben werden, darunter Tansania, Korea, Thailand, Honduras, Madagaskar und Dschibuti. Manche Limos waren wirklich lecker, andere eher naja… Typisch für Deutschland soll übrigens Bonaqua mit Apfel-Birnen-Geschmack sein. Nun gut. Witzig war es auf jeden Fall.

Einige Fotos aus Disney Springs

Dann ging es mit dem Boot zurück ins Hotel.

Brown Derby

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Old Key West machten wir uns auf den Weg in die Hollywood Studios, wo wir heute das Fantasmic Dinner im Hollywood Brown Derby reserviert hatten.
Mir war irgendwie nicht ganz so gut, meine Wade zickte rum und die Hitze (Dank Stützdtrumpf und langer Hose noch extremer) schlug mir auf den Kreislauf. Nach Essen und vor allem Wein war mir so gar nicht zumute. Naja, was soll’s – Augen zu und durch, denn die Reservierung wollten wir auf keinen Fall verfallen lassen.
Nach zwei großen Gläsern Wassern ging es auch so halbwegs wieder. Das Essen suchte ich allerdings noch halb im Trance aus, während Torsten ganz begeistert von der Karte war und auch gleich den passenden Wein orderte. Anscheinend hatte er vergessen, dass ich kurz zuvor verkündet hatte, definitiv nur Wasser trinken zu wollen. Tja, musste er halt am Mittag die Flasche Wein alleine leeren.
Während wir beim Hauptgang sitzen, kommt unser Kellner ganz aufgeregt an den Tisch. Er hatte gerade bemerkt, dass ich gar keine Vorspeise bestellt hatte, die aber anscheinend zum Fantasmic Dinner mit dazu gehört. Dann habe ich eben etwas Durcheinander auf dem Tisch gehabt, aber die Crab Cakes haben auch parallel zum Hauptgang gut geschmeckt.
Obwohl ich nicht ganz so fit gewesen bin, war das Essen im Brown Derby richtig gut und lecker. Der Kellner war klasse und sehr freundlich. Nur die anderen Gäste… Ähm ja, was soll ich sagen? Unterirdisch im Benehmen trifft es wohl ganz gut.
Das Brown Derby ist ein Signature Restaurant. Klar es liegt in einem Freizeitpark, sodass niemand erwartet, dass die Gäste dort in Anzug und Krawatte auftauchen. Aber dass sie sich beim Essen benehmen können, dass sollte eigentlich schon der Fall sein. Leider Fehlanzeige. Was wir da am Nachbartisch erlebt haben war echt unterste Schublade und in einem Restaurant in Deutschland undenkbar.

Am Nachbartisch saß eine Familie mit zwei Kindern. Wobei die Kinder keinesfalls das Problem waren, sondern brav auf ihrem Platz saßen und gegessen haben. Der Vater allerdings war die vollendete Katastrophe. Als er zum Beispiel ein Glas vom Tisch fegte, hat er den nächststehenden Kellner nicht höflich um Hilfe gebeten, sondern ihn nur mit „hey hey“ herbeigerufen und dann mit „there, there“ auf die Sauerei auf dem Boden gezeigt. Als der Kellner das weg gemacht hatte, war nicht mal ein „Thank you“ drin, obwohl die Familie unzweifelhaft auch in ganzen Sätzen mit dem Kellner hätte reden können, denn sie war definitiv englischsprachig.
Als sie dann den Tisch verließen, blieb ein unfassbar ekliges Chaos zurück, inklusive Papiertaschentüchern, in die sie sich vorher geschneuzt hatten und Dreck aus ihren Hosentaschen. Essensreste auf und unter dem Tisch. Einfach unfassbar. Das sollte in dieser Hinsicht leider nicht unser letztes Erlebnis bleiben.
Wir erkunden die Hollywood Studios
Gegen 15 Uhr sind wir dann soweit, dass wir die Hollywood Studios erkunden können. Auf den ersten Blick gefallen sie uns deutlich besser als der Studios Park in Paris.

Die Hollywood Studios in Walt Disney World

Die erste Attraktion, die wir besuchen ist The Great Movie Ride. Unser Guide ist richtig gut und passt perfekt in die Rolle. Alles in allem finde ich die Fahrt aber eher langweilig. Da gefällt mir die Reise durch die Welt der Filme wie es sie in CineMagique gibt, deutlich besser. Aber das ist vermutlich einfach eine Frage des Geschmacks.
Weiter geht es zu den Muppets, dann kommen wir an der Jedi Training Academy vorbei, wo fotografieren streng verboten ist. Dann auf zu Star Tours. Ja gut, nett, aber Torsten regt sich die ganze Zeit über Brüche in der Story auf. Ich fand es ganz unterhaltsam, bin aber jetzt kein so riesiger Star Wars Fan, dass mir die Fehler aufgefallen wären. Zwischendurch noch ein paar Treffen mit Disney Figuren. Mickey, Minnie und Olaf sind dabei.
Dann weiter Richtung Tower of Terror und Rock’n’Roller Coaster. Auf dem Weg kommen wir an einer Star Wars Show auf der Center Stage vorbei. Oh Gott ist die schlecht und langweilig. Hoffentlich wird das in Paris während der Season oft he Force anders.
Jetzt aber wirklich zum Tower. Der gefällt uns von der ganzen Fahrt her sehr gut. Allerdings sind die Cast Member hier wirklich nur Einweiser und tragen kein bisschen zur Atmosphäre bei.
In der Nähe des Towers liegt der Rock’n’roller Coaster und wir haben noch ein bisschen Zeit, ehe Fantasmic beginnt. Also flott in die App geschaut und tatsächlich, es gibt noch Fastpässe. Dem wilden Ritt durch Los Angeles steht daher nichts mehr im Wege. Das Konzept des Rides ist hier stimmiger als in Paris. Die Fahrt sehr sanft und mit gutem Sound unterlegt. Torsten gefällt diese Version deutlich besser, ich bin unentschlossen.

Lights, Camera, Action!

Fantasmic!

Auf zur Show! Dank unserer Fastpässe, die wir beim Fanatsmic Dinner bekommen haben, können wir in einem abgetrennten Bereich Platz nehmen, der aber eine Stunde vor Showbeginn schon wirklich gut gefüllt ist. Viel später hätten wir nicht kommen dürfen.
Die Show gefällt uns gut. Boote fahren übers Wasser, Feuerwerk, Laserprojektionen und Wassereffekte, dazu eine nette Geschichte, in der Mickey in seinen Träumen gegen das Böse kämpft. Im Hintergrund knallt das Star Wars Feuerwerk, was ein wenig nervt.
Alles in allem hat uns Fantasmic sehr gut gefallen und wir überlegen, ob wir an einem der anderen Abende nochmal Zeit haben, um uns diese Show ein zweites Mal anzuschauen.
Mit den Massen, unglaublich wie viele Menschen hier in die Arena passen, treiben wir Richtung Ausgang, um von dort wieder ins Hotel zu fahren.

Ein paar Eindrücke der Show Fantasmic

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Wollt Ihr den letzten Teil des Reiseberichts lesen? Dann findet Ihr ihn hier.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 20:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter Disney World Reisebericht 2016 abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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