Finanzen

Schlechte Analysten-Prognosen, gestoppte Gehaltszahlungen – zur aktuellen Lage der Walt Disney Company

Cinderella Caste in Walt Disney World in Schwarz-Weiß als Sinnbild der Krise der Walt Disney Company

Die Aktien der Walt Disney Company erlebten am Montag erneut einen erheblichen Kursverlust an der Bösre. Grund waren Aussagen des USB-Analysten John Hodulik, der die Disney-Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ zurückstufte. Außerdem gab Hodulik eine sehr negative Prognose für die Wiedereröffnung der Disney Parks ab.

Hodulik, der in den USA als Analyst für die Schweizer Großbank UBS arbeitet, ist allerdings nicht der einzige Analyst, der Disney in den letzten Wochen schlechtere Zukunftsaussichten bescheinigt hat.

Negative Schlagzeilen produzierte die Walt Disney Company auch mit ihrer Ankündigung, mehr als 100.000 seiner Angestellten zurzeit nicht weiter zu beschäftigen.

Mehr zu diesen Themen findet Ihr in diesem Artikel.

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Bob Chapek in den Vorstand der Walt Disney Company gewählt

Bob Chapek, CEO der Walt Disney Company wurde in den Vorstand der Walt Disney Company gewählt

Der Verwaltungsrat der Walt Disney Company hat heute Disney CEO Bob Chapek in den Vorstand des Unternehmens gewählt.

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Catherine Powell verlässt das Disneyland Paris im Zuge der Umstrukturierung der Walt Disney Company

Catherine Powell - Präsidentin der Euro Disney S.A.S. und CEO der Euro Disney SCADie charismatische, sehr beliebte Präsidentin und CEO des Disneyland Paris, Catherine Powell, wird befördert und geht nach Kalifornien.
Dies erfolgt im Zuge der kürzlich angekündigten Umstrukturierung der Walt Disney Company. Diese beinhaltet die Zusammenlegung von einzelnen Geschäftsfeldern zu neuen Großabteilungen.

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Die Wanda Group verkauft ihre Themenparks und Hotels – das Aus für Europa City?

Concept Art zur Europa City von WandaNoch vor etwas mehr als einem Jahr waren markige Worte vom Chef der Wanda Group, Wang Jianlin, zu hören.
Disney sei mit seinem Parks in Shanghai nur ein Tiger, während Wanda ein ganzes Wolfsrudel sei, mit bald 15 bis 20 Resorts und, so setzte er die Metapher fort, „ein Tiger ist nie stark genug, um ein Rudel Wölfe zu schlagen“.
Der Hype um Mickey Mouse und Donald Duck sei vorbei, sowie auch „die Zeit, in der wir einfach nur blind auch dahin gegangen sind, wohin Disney uns geführt hat“, nun sei es soweit, selbst die Führung zu übernehmen und Wanda werde dafür sorgen, dass Disney auch in 10 Jahren, gar in 20 Jahren, in China nicht profitabel sein werde. Weder mit seinem Resort in Hong Kong noch mit dem neuen Resort in Shanghai.
Nun sieht es so aus, als sei das vorbei.

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Walt Disney Company kündigt Vorhaben zu Komplettübernahme der Euro Disney SCA an

Die Walt Disney Company hat heute über ihr Vorhaben infomiert, die Euro Disney SCA komplett übernehmen zu wollen. Darüber hinaus wurde eine weitere Rekapitalisierung des Unternehmens angekündigt, um dessen finanzielle Situation zu stabilisieren und Investitionen zu ermöglichen

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Auswirkungen der Eigenkapitalkrise des Disneyland Paris – Stellungnahme von Mark Stead gegenüber APPAED

Die Eigenkapitalkrise der Euro Disney SCAZweimal in seiner Geschichte stand das Disneyland Paris kurz vor einer Insolvenz. Zum ersten Mal im Jahr 2005 und 2014 erneut.
Nun steht das Disneyland Paris wieder vor einer ganz schwierigen Situation – nur 2 Jahre nach der letzten Kapitalerhöhung. Und dieses Mal ist die Situation noch dramatischer, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Resorts liegt das Eigenkapital bei weniger als 50% des Aktienwertes, wie wir bereits in unserem Artikel zum Jahresbericht 2016 beschrieben hatten.
Dies hat nun gravierende Folgen.

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Jahresergebnis 2016 der Euro Disney SCA – ein Katastrophenjahr

Das Jahresergebnis der Euro Disney SCA / des Disneyland Paris im Jahr 2016
Gestern hat die Euro Disney SCA ihre Finanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht.
Fast 1 Milliarde Euro Verlust, Besuchereinbruch um 10%, Umsatzeinbruch um 7% und und und – eine negative Zahl jagt die andere.
Das Jahr 2016 ist sicherlich ein Katastrophenjahr für das Disneyland Paris, positive Werte gibt es in keinem Bereich zu sehen – aber bevor wir nun alles schwarzmalen, lasst uns lieber einmal einen genauen Blick auf das Jahresergebnis 2016 werfen.

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Catherine Powell ersetzt Tom Wolber als Präsident der Euro Disney S.A.S.

Catherine Powell - neue Präsidentin der Euro Disney S.A.S. und CEO der Euro Disney SCA. Die Euro Disney SCA hat heute einen Wechsel in der Führung des Konzerns rund um das Disneyland Paris bekannt gegeben.
Karl Holz äußerte zur Ernennung von Catherine Powell:

We are thrilled to welcome Catherine to Disneyland Paris. Catherine has held a variety of senior leadership roles throughout the world for Disney, including in Australia and Europe, and has proven to be an exceptional leader who has the versatility and experience needed to lead the continued success of Disneyland Paris.

Zum 1. Juli 2016 wird Catherine Powell, eine bei Disney in allen Segmenten, außer dem Bereich Parks & Resorts, sehr erfahrene Führungsperson, Tom Wolber ersetzen, der zu Disney Cruise Line in die USA zurückkehrt. Catherine Powell wird zur neuen Präsidentin der Euro Disney S.A.S., der Verwaltungs- und Holding-Gesellschaft, die die Geschäfte der Euro Disney SCA und ihrer Schwesterunternehmen führt und quasi die Klammer um den ganzen Konzern darstellt (siehe die folgende Grafik zur Konzernstruktur rund um die Euro Disney SCA).

Struktur der Euro Disney SCA, Stand April 2016

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Massive Änderungen der Preisstruktur des Disneyland Paris

Preissstruktur des Disneyland ändert sichtNach den Preiserhöhungen und Änderungen an den Preisen für die Tickets, PhotoPass+ und Parkgebühren, erreichen uns gerade Gerüchte, über die zeitgleich auf ED92 berichtet, dass es weitere Anpassungen des Preissystems beim Disneyland Paris geben soll, vor allem bei den Hotels und den Jahreskarten.

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Licht am Ende des Tunnels? Das Jahresergebnis 2015 der Euro Disney SCA

Die Ergebnis der Euro Disney SCA im Wirtschaftsjahr 2015 - Licht am Ende des Tunnels?Heute hat die Euro Disney SCA ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2015 (1.10.14 – 30.9.15) bekanntgegeben.
Wie schon die Quartalsergebnisse und das Ergebnis des ersten Halbjahres vermuten ließen, geht es in diesem Jahr deutlich nach oben – in nahezu allen Bereichen.

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Weiterhin deutlich steigende Umsätze aber auch Ausgaben – die Zahlen der Euro Disney SCA für das 3. Quartal 2015

Die Grafik symbolisiert die gestiegen Einnahmen wie auch Ausgaben des Disneyland Paris im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2015Das Disneyland Paris kann weiterhin erfreuliche Zahlen und einen Aufwärtstrend verzeichnen – wie aus den gerade veröffentlichen Quartalszahlen für das 3. Quartal des Geschäftsjahres 2015 (April 2015 – Juni 2015) hervorgeht.
Nachdem die vergangen beiden Quartale im Vergleich zum Vorjahr schon deutliche Steigerungen aufzuweisen hatten, setzt sich die Konsolidierung nach den vielen schwachen Jahren der Vergangenheit fort – auch wenn bei der erfreulichen Umsatzentwicklung zu berücksichtigen ist, dass auch die Kosten u.a. auf Grund der vermehrten Investitionen in das Resort deutlich gestiegen sind und deshalb der höhere Umsatz nicht in einem viel geringeren Verlust als dem des Vorjahres münden wird.

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Frozen als Boom-Faktor für das Disneyland Paris?

Book Faktor FrozenÜberall Frozenblau, hier eine Anna, dort ein Olaf, daneben Elsa, Sven und Hans. Kann es zu viel Arendelle geben? Für Prinzessinnen Fans und Liebhaber des putzigen Schneemanns Olaf wohl kaum. Für die Verantwortlichen im Disneyland Paris auch nicht. Denn Frozen lässt die Kassen klingeln!

Endlich konnte das Disneyland Paris wieder positive Nachrichten in Sachen Finanzen veröffentlichen. Die Zahlen für das 1. Quartal 2015 (Oktober-Dezember 2014) sehen gut aus! Die Besucherzahlen sind gestiegen und die Gäste haben mehr Geld im Resort gelassen. Einen ausführlichen Bericht dazu findet Ihr hier in unserem Blog.

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Der Aufschwung? Im ersten Quartal des Wirtschaftsjahres 2015 zeigen die Zahlen der Euro Disney SCA steil nach oben!

Quartalszahlen Euro Disney SCA 1. Quartal 2015Zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten hat die Euro Disney SCA, Muttergesellschaft des Disneyland Paris, endlich wieder steigende Umsatz- und Besucherzahlen zu vermelden.
Und das nicht nur in geringem Umfang, sondern deutlich!

Aber schauen wir uns die Zahlen einfach mal an:

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Die Kapitalerhöhung der Euro Disney SCA – im Detail erklärt

Am 6. Oktober 2014 kündigte die Euro Disney S.C.A., die Betreibergesellschaft des Disneyland Paris, eine Kapitalerhöhung an.
Dies geschah aufgrund akuter Finanzierungsprobleme einerseits und andererseits, um in Zukunft einen größeren Spielraum für Investitionen in das Resort zu haben.
Ein anderer, gewünschter, Nebeneffekt und vielleicht sogar das eigentliche Ziel war es, dass die Walt Disney Company (im weiteren TWDC) mit der Durchführung der Kapitalerhöhung das Ziel verfolgt, ihren eigenen Anteil an der Euro Disney S.C.A. deutlich zu erhöhen und damit die weitestgehende Kontrolle über das Unternehmen zu erlangen. Entsprechend dieses Ziels macht TWDC den Altaktionären ein Angebot zum Aufkauf ihrer Aktien nach der Kapitalerhöhung – doch dazu später mehr.

Im Rahmen der Diskussionen zur Kapitalerhöhung wurden uns immer wieder Fragen gestellt, wie man sich verhalten kann (oder soll) und was nun eigentlich konkret passiert. Mit diesem Artikel wollen wir auf diese Fragen eingehen.
Dazu gleich zu Beginn ein wichtiger Hinweis: Was Ihr am besten tun sollt, können wir Euch nicht sagen – wir können nur die verschiedenen Modelle vorstellen, wollen und dürfen aber keine Ratschläge geben, die einer Finanzberatung nahekommen würden!

Bevor wir konkret auf die Kapitalerhöhung der Euro Disney S.C.A. eingehen, widmen wir uns doch zunächst einmal zum besseren Verständnis der Frage:

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3. Quartal 2014: Weiterhin negative Entwicklung der Geschäftszahlen der Euro Disney S.C.A.

Schlechtes Ergebnis des Disneyland Paris im 3. Quartal 2014Heute hat die Euro Disney S.C.A. Die Quartalszahlen für das 3. Quartal des Geschäftsjahres 2014 veröffentlicht – und diese sind, wie schon in den Quartalen zuvor, mehr als ernüchternd.

Auch neue Anstrengungen wie die Wiedereinführung eines Festivals zur Frühlingssaison haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht – und zum ersten Mal seit etlichen Quartalen sanken nicht nur die Besucherzahlen, sondern mit ihnen auch die „Ausgaben pro Zimmer“, die in den vergangenen Quartalen gestiegen waren und somit die Umsatzverluste teilweise ausgleichen konnten.
Zwar sind die „Ausgaben pro Gast“ für Tagesbesucher minimal gestiegen, aber eben nicht in einem Maße, dass sie die Rückgänge in allen anderen Bereichen auch nur annähernd ausgleichen konnten.

Dabei ist vor allem zu beachten, dass die Zahlen gegenüber dem „Katastrophenjahr“ 2013, das bereits massive Einbrüche gebracht hatte, noch weiter gesunken sind, und dass es jetzt von diesem ohnehin schon sehr niedrigen Niveau weiter nach unten geht.

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