Interviews mit Cast Membern des Disneyland Paris
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Archiv für die Kategorie ‘Cast Member Interviews’

Cast Member Interviews bei dein-dlrp.de

Die Cast Member sind das Herz und die Seele des Disneyland Paris. Vom Zimmermädchen in den Hotels über die Verkäufer in den Shops bis hin zu den Imagineers – sie alle tragen auf ihre Weise dazu bei, dass Dein Aufenthalt im Disneyland zu etwas ganz Besonderem wird.
Lerne einige Cast Member näher kennen! In unserer Artikelreihe „Cast Member Interviews“ hast Du die Gelegenheit dazu. In unregelmäßigen Abständen haben wir, das Team von dein-dlrp.de die Möglichkeit, Cast Member aus dem Disneyland Paris zu einem Interview zu treffen. Natürlich wollen wir Dir diese Gespräche nicht vorenthalten und sind darum bemüht, sie so originalgetreu wie möglich zu übersetzen, denn natürlich findet die Unterhaltung nur in Ausnahmefällen in deutscher Sprache statt.
Hier hast Du die Gelegenheit, ein Stück weit hinter die Kulissen eines Disney Resorts zu werfen, denn ein großer Teil der Arbeit, die die Cast Member leisten, spielt sich Backstage ab. Hier wird vorbereitet, getüftelt und geprobt, damit am Ende alles passt und Du als Gast ein perfektes Erlebnis geboten bekommst. Oft laufen Dinge ganz anders ab, als es der Besucher vielleicht denken mag. Die kreativen Prozesse eines Imagineers ein Stück weit nachvollziehen zu können oder einen Blick in den Alltag des „Bürgermeisters“ der Main Street, U.S.A. zu werfen – all dies ist möglich, wenn Du Dir die Zeit nimmst, die verschiedenen Interviews, die wir in den vergangenen Jahren führen konnten, zu lesen. Mit Sicherheit wird es in Zukunft weitere Artikel in dieser Kategorie geben. Also, schau hin und wieder mal vorbei und bleib auf dem Laufenden!

Interview mit Theme Park Design-Experte David Younger – Teil 4

4. und letzer Teil des David Younger Interviews - das Bild zeigt Flat Ride TypenHeute präsentieren wir Euch den Abschluss unsere Interviews mit dem Theme-Park-Design-Experten David Younger.
Die vorherigen Teile des Interviews findet Ihr hier:
Teil 1, Teil 2, Teil 3

Torsten: Wir kommen jetzt dem Ende dieses Interviews nah und da ich Dich zu Beginn zu drei unterschiedlichen „Anfängen“ befragt habe, würde ich nun gerne mit Dir über drei unterschiedliche „Abschlüsse“ sprechen. Dein Buch ist veröffentlicht, wie hat es sich angefühlt, es nach so einer langen Arbeitszeit endlich beendet zu haben, zum ersten Mal den Druck in Händen zu halten?
David: Das Lustige ist, dass sich das Buchprojekt über so einen langen Zeitraum zog (ich habe fast jeden einzelnen Aspekt selbst erarbeitet!), dass es bis jetzt noch zu gar keinem richtigen „Abschluss“ gekommen ist. Auf dem Weg habe ich viele Meilensteine erreicht, aber selbst jetzt arbeite ich immer noch hart, um Menschen auf mein Buch aufmerksam zu machen. Ich arbeite zum Beispiel mit Universitäten zusammen, die planen es als Lehrbuch für die zukünftige Generation von Themenparkdesignern einzusetzen und wir planen zusammen, was als nächstes kommen wird. Das vorrausgeschickt, empfinde ich es als unheimlich befriedigend, mein eigenes Buch im Regal neben all den anderen Büchern über Themenparks, die mich inspiriert und unterhalten haben, zu sehen. Ich bin sehr froh wie alles gelaufen ist und noch glücklicher über die netten Worte, die die Leser (ob Themenparkdesigner oder Themenparkfans) mir gemailt haben.

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 10. Juli 2016 von torstendlp

Buch-Autor David Younger im Interview – Teil 3

Teil 3 des Interviews mit Buch-Autor und Ex-Imagineer David YoungerHeute folgt Teil 3 unseres Interviews mit David Younger.

Den ersten Teil findet Ihr hier und den zweiten hier.

Torsten: Lass uns ein bisschen über das Disneyland Paris sprechen. Der Disneyland Park ist eindeutig ein Magic Kingdom, das in vielerlei Hinsicht seinen Vorgängern folgt, Disneyland und Magic Kingdom in Walt Disney World. Anfänglich gab es viel mehr unterschiedliche Ideen, als die, die letztendlich umgesetzt wurden. Eddie Sotto plante ursprünglich, dass das Setting für die Main Street, U.S.A. eher im Stil der 20er Jahre, als im viktorianischen gestaltet werden sollte. Tim Delaney hatte eine völlig andere Vorstellung von einem Disney-Schloss – aber am Ende folgte das Design vieler Elemente oft den alten, bekannten Pfaden. Was sind Deiner Meinung nach die Gründe dafür? Ist das nur eine Frage des Budgets oder hat Disney sich nicht getraut, neue Wege einzuschlagen, weil die Ideen zu weit entfernt vom typischen Design und zu ambitioniert erschienen?
Tim Delaneys Entwurf für ein Schloss im Look Discoverlands

Entwurf für eine andere Art Disney-Schloss: Tim Delaneys Idee für ein Schloss im Discoveryland-Look

David: Da gibt es einige Konzepte des Themenparkdesigns, die hierfür relevant sind. Das erste ist ideation – dabei werden so viele kreative Ideen wie möglich gesammelt, weil man nur über den Vergleich mit anderen Ideen herausbekommt, welche die Beste ist. Der zweite Schritt nennt sich eyewash und hierbei ersinnt man das auffälligste, größte und außergewöhnlichste Konzept, das einem einfällt und anschließend wird dieses Konzept in eine realisierbare Idee zurückgeführt. Die Ideen zum Disneyland Paris, die Du eben erwähnt hast, haben sich bestimmt aus diesen Prozessen ergeben und es ist für ein Projekt von der Größe eines Disneylands Paris nicht unüblich, tausende von Ideen aus den unterschiedlichsten Gründen wie dem Budget, dem Marketing, der Umsetzung oder einfach aus kreativen Präferenzen heraus fallen zu lassen. Das Konzept der Main Street, U.S.A im Stil der 1920er wurde aufgegeben, weil Michael Eisner besorgt war, dass Gangster nicht mit dem optimistischen Thema von Disney harmonieren würden. Das Disney-Discoveryland-Schloss wurde fallen gelassen, weil das Marketing der Meinung war, dass das Schloss ein einschlägiges Symbol und unverzichtbar für das Image von Disney sei. Aber auch wenn diese Ideen aufgegeben wurden, sollten wir die Qualität der Ideen nicht übersehen, die sich durchgesetzt haben. Nehmen wir zum Beispiel Tim Delaneys Discoveryland-Schloss, hätten wir das bekommen, dann hätten wir heute nicht das fantastische Märchenschloss von Tom Morris. Und mit Eddie Sottos 20er Jahre Main Street, U.S.A. hätten wir nicht seine wundervolle 1900er Main Street, U.S.A. bekommen. Der Disneyland Park ist ein Park, den ich immer wieder unter die Lupe nehmen und dabei geniale Designentscheidungen finden kann. Obwohl es noch ein Abguss eines Castle Parks, eines Magic Kingdoms ist, wurde bei ihm dieses Konzept raffiniert aufgeppt. Die Arkaden der Main Street, das Steampunk Discoveryland, die vertauschten Positionen von Frontierland und Adventureland, die Höhle der La Taniere du Dragon, Adventure Isle, und Big Thunder Mountain auf einer Insel sind (unter vielen anderen, die ich jetzt nicht alle auflisten kann!) alles brillante Designentscheidungen. Seit ich mit Tony Baxter, dem federführenden Designer dieses Parks, gesprochen habe, bin ich von seinem Einsatz einer Designtechnik namens Double Duty begeistert. Dabei geht es darum, aus jedem einzelnen Element mehrere Nutzen zu ziehen. Du brauchst nur den Eingang zum Frontierland zu betrachten: Fort Comstock. Im ursprünglichen Disneyland in Kalifornien gab es zwei Cowboy-Forts: das Fort als Zugang zum Land und das Fort Wilderness auf Tom Sawyer Island. Das beurteilte Tony aber als überflüssig und entschied, die zwei Forts zu einem zu kombinieren. Das erlaubte ihm nicht nur das eine Fort insgesamt größer zu gestalten, sondern er konnte das Fort als einen sehr beeindruckenden Eingang zum Frontierland gestalten und darüber hinaus konnte er es noch in eine Walkthrough-Attraktion verwandeln (Legends of the Wild West). Und das alles ohne mehr Geld zu benötigen! Das nenn ich mal cleveres Design.

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 03. Juli 2016 von torstendlp

Autor und Ex-Imagineer David Younger im Interview – Teil 2

Interview mit David Younger, Teil 2Heute setzen wir unser Interview mit David Younger, dem Autor von „Theme Park Design & The Art of Themed Entertainment“ fort.
Den ersten Teil des Interviews könnt Ihr hier finden.

Torsten: Lass uns nun über Dein Buch an sich reden. Zuerst einmal habe ich gesehen, dass es einige Missverständnisse unter Leuten gab, die Dein Buch für ein schönes Hochglanz-Bilderbuch für Themenparkfans hielten, so wie beispielsweise „Disneyland Paris – from Sketch to reality“ von Alain Littaye und Didier Ghez oder wie die offiziellen „Walt Disney Imagineering“ Bücher. Erzähl uns doch mal, was Dein Buch in Wirklichkeit ist und an wen es sich in erster Linie richtet.
David: Das ist richtig. Die Leute sollten sich darüber im Klaren sein, dass es sich definitiv um ein Lehrbuch und nicht um ein Bilderbuch handelt. Aber gerade weil es ein Lehrbuch ist, habe ich jede Menge interessante Informationen auf den Seiten untergebracht (und das sind viele, fast 600 in großem Format!). In erster Linie wendet sich dieses Buch an Menschen, die wirklich Themenparks entwerfen, ob das nun ein Handbuch für Themenpark Profis ist, die noch schnell etwas nachschlagen wollen, bevor sie ein neues Projekt angehen oder ein Lehrbuch für Designstudenten, die alles von A bis Z zum Themenparkdesign lernen wollen. Aber ebenso ist das Buch für all die Themenparkfans gedacht, die mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und herausfinden möchten, wie der Zauber von Themenparks wirklich funktioniert. Das Buch deckt von Geschäftsmodellen über das Design Programming [mathematische Berechnungen zur Rentabilität eines Parks, einer Attraktion oder eines anderen thematisierten Elemtes. Anm. Red.] bis zu Story Writing, Landschaftsgestaltung und Achterbahndesign alles ab. Wenn Du Dich also zum Beispiel für die Forced Perspective, Hub&Spoke-Layouts oder Wienies [visuelle Anziehungspunkte. Anm. Red.] interessierst, hat dieses Buch eine Menge interessanter Informationen für Dich zu bieten. Es ist in neun Kapitel und jede Menge Unterkapitel gegliedert, so dass man leicht von einem Thema zum anderen springen kann, ganz egal, ob man sich für das Design von Fahrgeschäften, von Shows oder die Thematisierung allgemein interessiert.

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 26. Juni 2016 von torstendlp

Interview mit David Younger, Autor von „Theme Park Design“ – Teil 1

Header zum Interview Teil 1 mit David Younger (Theme Park Design and The Art of Themed Entertainment)Heute starten wir unser Interview mit David Younger, dem Autor des Buchs „Thema Park Design“ – das Ihr hier bei amazon kaufen könnt – und ehemaligem Imagineer.
Das Interview erscheint in vier Teilen und gleichzeitig damit starten wir ein tolles Gewinnspiel!

David YoungerDer im englischen Durham geborene David Younger kam erstmals bei der Eröffnung des Disneyland Paris 1992 mit Themenparks in Berührung. Sein Werk „Theme Park Design & The Art of Themed Entertainment“ entstand während des weltweit ersten doktoralen Art & Design-Forschungsprojekts, das sich mit kreativen Techniken des Themenparkdesigns befasst. Im Rahmen seines Promotionsstudiengangs war Younger unter anderem als Creative Designer bei Disney Imagineering in Glendale, Kalifornien tätig und wurde darüber hinaus für zwei Jahre in den internationalen Vorstand der Themed Entertainment Association gewählt.

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 19. Juni 2016 von torstendlp

Tracy Eck & Laurent Cayuela – Imagineers (Art Director & Show Writer), Teil 3 – Cast Member Interviews

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 dieses Interviews.

Torsten: „Denkt Ihr, dass so ein Klassiker wie It’s a Small World, wenn es heute erfunden werden würde, es wieder schaffen würde, so einen Status als weltweiter Erfolg zu erlangen – oder bedarf es heute mehr Action, mehr Thrills, um so etwas zu erreichen? Oder würde eine ruhige Attraktion wie Small World auch heute weltweit noch funktionieren, wenn sie nicht schon den Nimbus eines Klassikers hätte?“
Tracy: „Ich denke es ist gerade die Einfachheit von Small World, die auch heute noch Besucher direkt eine Verbindung zu solch einer Attraktion aufbauen lassen würde. Dieses kindliche Gefühl, dass einem die Attraktion gibt, macht sie so besonders magisch. Und deshalb bauen wir auch in jedem Resort heute noch It’s a Small World. Die Menschen lieben es sofort.
Gerade diese Einfachheit, die Puppen, die unkomplizierte Welt durch die man reist, dieser schöne, verspielte Ort an dem man ist, an dem alle Kinder der Welt vereint sind, das ist was die Leute auch heute anzieht.
Man braucht nicht viel moderne Technik, um so etwas zu schaffen.
Natürlich betreiben wir bei Disney auch viel Forschung nach neuen Techniken – aber nicht, um der Technik willen, sondern vor allem, um die besten Wege zu finden, die Inhalte, die wir vermitteln wollen zu transportieren.
Man braucht aber nicht immer mehr Action, mehr Projektionen, mehr Effekte um so etwas zu schaffen. Die Geschichte, die wunderbare Botschaft ist das was es ausmacht. Zeitlos.“
Laurent: „Der Kern ist die Geschichte – und es ist eine einfache Geschichte, die keine Action braucht, kein Beep, Bliep und Blap überall. Und das würde auch heute noch funktionieren, weil es so einfach ist. Man ist einfach wieder ein Kind! Und gerade dass daran nichts kompliziertes ist, erzeugt genau das wunderbare Gefühl, das man fühlt, wenn man die Attraktion wieder verlässt.
Eine der Kernfragen, wenn wir etwas entwickeln, ist: ‚Was wäre, wenn?‘
Und wenn wir die Frage stellen würden: ‚Was wäre zu tun, wenn wir uns wieder wie ein Kind fühlen wollen?‘ dann ist die Antwort nicht, etwas kompliziertes zu tun, sondern etwas einfaches, damit man die Welt durch die Augen eines Kindes sieht wie das bei Small World gelingt.
Es ist natürlich schwer zu sagen, ob das auch wirklich noch funktionieren würde, wenn man es heute neu entwickeln würde, weil wir eben wissen, dass es seit 50 Jahren ein Erfolg ist – das ist eine schwere ‚Was wäre, wenn‘-Frage [lacht].“

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Veröffentlicht in den Kategorien Attraktionen, Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 04. Mai 2014 von torstendlp

Tracy Eck & Laurent Cayuela – Imagineers (Art Director & Show Writer), Teil 2 – Cast Member Interviews

Heute setzen wir uns Interview mit Tracy Eck und Laurent Cavuela fort. Den ersten Teil findet Ihr hier.

Torsten: „Als das Disneyland Paris entworfen wurde, gab es in paar besondere Herausforderungen, die die Imagineers lösen mussten. Eine davon war, Farben für die Gebäude zu wählen, die auch noch bei einem grauen Himmel gut wirkten.
Galt das was für Farben galt auch bei der Wahl der richtigen Beleuchtung?“
Tracy: „Die Wetterbedingungen hier sind natürlich sehr unterschiedlich im Vergleich zu den anderen Parks. Deshalb mussten wir vor allem auf besonders widerstandsfähiges Material achten. Und wir mussten auch darauf achten, mehr technische Mittel einzusetzen, die europäischen Standards, die sich von denen der USA deutlich unterscheiden, entsprachen. Wir mussten also nach vielen Dingen ganz neu suchen. Wir mussten also quasi auch unsere kompletten Dokumentationen, wie wir normal mit welchem Gerät umgehen, den neuen europäischen Geräten anpassen und vieles neu erarbeiten.
Und alles musste vor allem auch sehr wetterbeständig sein. Es geht ja nicht nur um Regen. Alles musste auch gegenüber UV-Licht, starken Temperaturschwankungen, Kälte und Hitze, Schnee und so weiter passen. Das war schon sehr komplex. Aber desto aufmerksamer wir direkt am Anfang arbeiten, desto zukunftstauglicher ist das dann.
Das war eigentliche die größere und schwierigere Aufgabe als die Art der Ausleuchtung.
Natürlich mussten wir auch darauf achten, mit dem sich oft verändernden Himmel zu arbeiten, aber das ist weniger eine Frage der Ausstattung an sich, als der Einrichtung der Lichtsteuerung im Kontrollzentrum.
Die Anforderungen an die Beleuchtung, ob hier oder in Kalifornien, sind eigentlich die selben.
Es muss immer eine besondere Wirkung entfalten.“
Laurent: „Wenn ich hierzu kurz anmerken darf: Hier in Paris ist die szenische Ausleuchtung eine besondere Herausforderung, aber vor allem auch, dass hier so viele verschiedene Kulturen zu Gast sind. Das ist erstaunlich unterschiedlich wie Beleuchtung und die Geschichte, die dadurch erzählt wird wahrgenommen wird, weil wir unterschiedliche Beleuchtungsarten in unseren Heimatländern finden. Schon zwischen Frankreich und Deutschland gibt es da Unterschiede.
Licht oder auch das gezielte Fehlen von Licht trägt in besonderem Maße dazu bei wie eine Geschichte erzählt und wahrgenommen wird. Das was man sieht – oder auch nicht – trägt ganz stark dazu bei was man empfindet. Die Beleuchtung ist essentiell, um eine Geschichte zu erzählen.“
Tracy: „Das unterscheidet uns hier auch von den anderen Parks. In den anderen Parks wird die Aufmerksamkeit viel mehr mittels Sprache dahin gelenkt, wo die Geschichte hinführt. Hier machen wir das viel mehr mit Licht. Da wir nicht sicher sein können, ob alle Gäste allein mit sprachlicher Führung verstehen würden, worauf man die Aufmerksamkeit lenken möchte, machen wir das hier im Disneyland Paris in besonderem Maße mit Licht – Beleuchtung ist ein gutes Mittel um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Elemente zu lenken und um bestimmte Aspekte einer Geschichte deutlich zu machen.“
Laurent: „Ein Licht kann dir auch zeigen, wo Du hingehen sollst, welchen Weg. Das alles in verschiedenen Sprachen zu machen, würde nicht funktionieren. Licht ist sehr effizient, was die Steuerung der Besucherwege angeht.“

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Veröffentlicht in den Kategorien Attraktionen, Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 27. April 2014 von torstendlp

Tracy Eck & Laurent Cayuela – Imagineers (Art Director & Show Writer), Teil 1 – Cast Member Interviews

Anlässlich des Events zum 50. Geburtstag von It’s a Small World hatten wir die Gelegenheit, ein Doppel-Interview mit den beiden Imagineers Tracy Eck und Laurent Cayuela zu führen, die auch die Hauptredner der Podiumsdiskussion zur Geschichte von Small World waren.

Tracy Eck bei der Podiumsdiskussion zu Small World. Ihr ist ihr eigener Enthusiasmus für die Attraktion anzusehen!

Tracy Eck bei der Podiumsdiskussion zu Small World. Ihr ist ihr eigener Enthusiasmus für die Attraktion anzusehen!

Tracy Eck ist bereits seit 1991 für Walt Disney Imagineering tätig. Nach ihrem Französischstudium sowie einem weiteren Studium zur Bühnenbildnerin an den Universitäten von Wisconsin und Michigan, arbeitete sie zunächst als freiberufliche Lichtdesignerin für verschiedene Theater, bevor sie nach mehr als 10 Jahren beruflicher Erfahrung in diesem Bereich 1991 zu Walt Disney Imagineering wechselte, wo sie zunächst auch als Lichtgestalterin tätig war. Heute ist sie Art Director für das Disneyland Paris bei Walt Disney Imagineering und arbeitet im steten Wechsel in Marne-la-Vallee und Glendale.

Laurent Cayuela (Mitte) zusammen mit den Moderatoren der Podiumsdiskussion

Laurent Cayuela (Mitte) zusammen mit den Moderatoren der Podiumsdiskussion

Laurent Cayuela studierte Englisch und Literatur und wollte zunächst Englischlehrer werden, aber selbst ein Fan des Disneyland Paris, fand er seinen Weg zu Walt Disney Imagineering, mitten in der Entwicklungs- und Bauphase der Walt Disney Studios. Er war maßgeblich an vielen Projekten für die Walt Disney Studios beteiligt, vor allem wenn es darum ging, deren Storyline für den Einsatzort Europa aufzubereiten. Heute arbeitet er als Show Writer für Walt Disney Imagineering, vor allem für Projekte im Disneyland Paris, aber auch an Projekten in den internationalen Disney Parks. Darüber hinaus ist er in besonderem Maße an der Geschichte der klassischen Disney-Attraktionen interessiert und referiert regelmäßig darüber.

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Veröffentlicht in den Kategorien Attraktionen, Cast Member Interviews, Imagineering & Architektur am 20. April 2014 von torstendlp

Christophe Leclerq – Show Director Christmas Cavalcade & Santa Claus Village – Teil 2 – Cast Member Interviews

Heute folgt der zweite Teil unseres Interviews mit Christoph Leclerq. Den ersten Teil findet Ihr hier.
Zum Abschluß des ersten Teils hat uns Christoph die Storyline der Christmas Cavalcade näher erläutert – und hier setzen wir das Interview auch mit weiteren Details zur Cavalcade fort.

Christoph Leclerq im InterviewTorsten: „Die Cavalcade war dieses Jahr also ein wirklich sehr großes Projekt!.“
Christophe: „Ja, in jedem Fall.
An der Cavalcade nehmen 70 Darsteller und Tänzer teil, aber es sind insgesamt 300, die dafür zur Verfügung stehen.
Und auch, wenn wir nur 70 Personen pro Tag einkleiden müssen, so müssen wir dafür alles in allem ca. 1000 Kostüme bereithalten. Einerseits wegen der vielen verschiedenen Größen. Aber vor allem: es ist eben Winter und schon während der Proben brauchten wir so viele Kostüme. Wir haben an 5 Tagen innerhalb des Parks geprobt, mit allen 300 Darstellern, natürlich während der Nacht. Und wir hatten 5 Nächte lang Regen, Regen und nochmal Regen. Und da die Kostüme so schnell nicht trocknen, brauchen wir so viele.
Heute war der erste sonnige Tag.
Das ist schon beeindruckend, wie viele Kostüme die Kostümabteilung alleine für die Christmas Cavalcade bereithalten muss.
Und zu den 70 Personen, die an der Parade direkt teilnehmen, kommen ja noch mehr dazu. Während jeder Aufführung arbeiten ca. 150 Personen mit – inklusive allen derjenigen, die hinter den Kulissen, „behind the magic“ tätig sind, die Techniker, die Cast Member von der Kostüm-Abteilung.
Das ist schon enorm, wie viele Leute jeden Tag an der Cavalcade mitarbeiten. Das ist somit keine kleine Sache, es ist dieses Jahr eine richtige Parade.
Das sind fast so viele Teilnehmer, wie bei der normalen Parade, bei der täglich etwas mehr als 100 Leute beteiligt sind und inklusive der hinter den Kulissen ca. 180.“

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Events, Imagineering & Architektur, Parade, Shows am 08. Dezember 2013 von torstendlp

Christophe Leclerq – Show Director Christmas Cavalcade & Santa Claus Village – Teil 1 – Cast Member Interviews

Christophe Leclerq, Show Director Disneyland ParisDas heutige Interview haben wir mit Chrisophe Leclerq geführt. Christophe arbeitet bereits seit fast 25 Jahren beim Disneyland Paris und begann seine Karriere 1989 als Tänzer, lange vor der eigentlichen Eröffnung des Resorts. Zu dessen Eröffnung 1992 war er bereits verantwortlicher Choreograph für die Eröffnungsfeier des Hotel Cheyenne.
Inzwischen ist er Show Director und trug in der diesjährigen Weihnachtssaison die Verantwortung für die Christmas Cavalcade und das Santa Claus Village.
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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Events, Imagineering & Architektur, Parade, Shows am 04. Dezember 2013 von torstendlp

Ben Spalding – Production Manager Dreams of Christmas – Teil 3 – Cast Member Interviews

Hier geht es zu Teil 1 unserers Interviews und hier findet Ihr Teil 2.

Torsten: „Nach der Show ist vor der Show.
Sie haben zunächst mit der ursprünglichen Variante von Dreams begonnen, dann kamen neue Szenen hinzu bzw. wurden ausgetauscht, und jetzt bekommen wir mit Dreams of Christmas eine komplett neue Show. Können Sie uns einen kleine Hinweis geben, was wir in Zukunft erwarten dürfen?“
Ben: „Im Moment arbeiten wir immer noch daran, Dreams of Christmas zu vervollständigen und dann werden wir uns erst einmal einige Zeit nehmen, um ein bisschen zu entspannen und uns zu sammeln und dann geht es sicherlich weiter. Lassen Sie sich überraschen, was noch kommen wird.“

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Veröffentlicht in den Kategorien Cast Member Interviews, Events, Shows am 01. Dezember 2013 von torstendlp
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