Rèmy – Charakter Safari – Teil 31

Emile & Remy aus Disney/Pixars Ratatouille in den Walt Disney StudiosRèmy ist der Held des 8. abendfüllenden Animationsfilm aus dem Hause Pixar Animation. Ratatouille, der im Oktober 2007 in den deutschen Kinos erschien, wurde wie viele andere Meisterwerke mit dem Oscar prämiert. In unserer Character Safari erfahrt ihr alles über die kleine/große Ratte, die den Ruf seiner Spezies in ein ganz neues Licht rückt.

Rèmy im Film

Rémy ist eine Wanderratte vom Lande mit einem ungewöhnlich feinen Geruchssinn. Als diese feine Nase seinem Vater auffällt, dem Anführer der Ratten, wird er als Giftschnüffler eingesetzt. Doch Rèmy reicht das nicht. Neugierig verfolgt er die alten Folgen der Kochsendung des Sternekochs Gusteau und träumt von einer Karriere als Koch. Durch die Liebe zum Essen und besonders beim Besorgen der leckeren Zutaten, gerät er in Gefahr und eine wütende Hausfrau zwingt ihn und seine Rattenfamilie zur Flucht. Es verschlägt ihn zufällig durch lange Abwasserröhren nach Paris in die Nähe eines Feinschmecker-Lokals, welches von seinem verstorbenen Vorbild Gusteau, früher geführt wurde.
Gusteau vertrat zu seinen Lebzeiten das Motto „Jeder kann kochen“. Während des ganzen Films führt Rémy teils tiefsinnige Zwiesprache mit dem Geist dieses Mannes, welcher ihm immer wieder erscheint, sich jedoch selbst als Phantasiegebilde Rémys bezeichnet. Im Lokal angekommen beobachtet er den tollpatschigen und als Koch unfähigen Küchenjungen Linguini bei seiner Arbeit. Rémy rettet die Suppe heimlich durch leckere Zutaten. Nur Linguini erkennt dies und versteckt ihn vor dem heranrauschenden cholerischen Küchenchef Skinner unter einem Kochsieb. Kurz darauf wird die Suppe serviert und schmeckt einer erschienenen Restaurantkritikerin vorzüglich. Linguini, der als Urheber angesehen wird, soll die Suppe nochmal zubereiten. Rémy wird bei seinem folgenden Fluchtversuch von Skinner entdeckt und sogleich von Linguini in einem Glas gefangen. Er erhält vom hinterhältigen Skinner den Auftrag, die gefangene Ratte weit vom Restaurant entfernt zu töten. Draußen am Flussufer klagt Linguini der Ratte sein Leid, woraufhin die beiden sich verständigen und in der Küche zusammenarbeiten wollen.

Tags darauf hat das kulinarische Rettungsmanöver Rémys zu einer Überraschung geführt: Nach einem herausragenden Bericht über die Suppe in einer einschlägigen Zeitung erlebt das sich im Niedergang befindende Restaurant einen unerwarteten Aufschwung. Die Gäste und Kritiker bestellen rund um die Uhr Linguinis Suppe. Rémy, der unter Linguinis Kochmütze versteckt, dirigiert den Küchenjungen mit Hilfe seiner Haare wie eine Marionette. Vorerst gelingt es, den Schein zu wahren, Linguini wäre ein guter Koch. Auf diese Weise kommt der junge Mann zu einem immer besseren Ruf, soll in der nächsten Zeit auch weitere Gerichte kredenzen und zieht so auch die Aufmerksamkeit der Köchin Colette auf sich. Skinner beobachtet Linguini misstrauisch, nicht zuletzt wegen des Briefs von Linguinis verstorbener Mutter, in dem sie mitteilt das Linguini der Sohn des verstorbenen Gusteaus ist und somit der eigentliche Erbe und Besitzer des Lokals. Rémy kommt durch Zufall dahinter und schafft es auch, dem Bösewicht diese Papiere abzujagen. Kurz vor Ende der Vollstreckungsfrist wird Linguini dadurch neuer Chef des Restaurants. Seine steile Karriere steigt Linguini zu Kopf, auf Fragen der Journalisten nach seiner Inspiration gibt er Colette an und verleugnet damit Rémy. Der wehrt sich zunächst noch durch kräftiges Haareziehen, wird dann aber von Linguini verstoßen mit der Begründung, er sei nicht Rémys Marionette. Enttäuscht darüber, plündert Rémy zusammen mit seiner wiedergefundenen Rattenfamilie die Speisekammer des Restaurants, wird dabei allerdings von Linguini erwischt. Kurz darauf kündigt sich der Restaurantkritiker Ego an um dem Lokal einen Besuch abzustatten. Er hatte die vernichtende Kritik geschrieben, die das Restaurant ursprünglich zu seinem Niedergang führte. Rémy wird von Skinner gefangengenommen, kann aber kurz darauf von seiner Rattenfamilie befreit. Daraufhin entscheidet sich der kleine Rattenkoch, Linguini zu helfen. In der Küche angekommen gesteht Linguini in seiner Verzweiflung der Belegschaft, dass die kleine Ratte hinter dem Erfolg steckt, wonach diese geschlossen die Küche verlassen und Linguini mit Rémy allein zurückbleibt. Rémys Rattenvater beschließt seinem Sohn zu helfen und zusammen mit den zahllosen Ratten stellt er sich Rémys Anweisungen zur Verfügung. Linguini entdeckt dabei sein unerkanntes Talent: die fixe Bedienung auf Rollschuhen. Zusätzliche Unterstützung erfahren alle von der zurückgekehrten Colette. Ego überlässt als Schwierigkeit dem Küchenchef die Auswahl des Gerichtes.

Intuitiv entscheidet sich Rémy, Ego Ratatouille zu servieren. Dieses Gericht weckt durch seine hervorragende Qualität Kindheitserinnerungen in Ego. Sein verbittertes Herz öffnet sich, er ist begeistert und möchte sich bedanken. Nach Aufklärung über den wahren Urheber des Gerichts durch Linguini und Colette verlässt er höflich, aber wortlos das Lokal, schreibt geläutert eine lobende Kritik und bekennt sich dazu, ein treuer Fan des Restaurants zu sein. In seiner Kritik gesteht er auch ein, dass er Gusteaus Motto „Jeder kann kochen“, welches er stets abgelehnt hatte, nun endlich verstanden hat. In der Zwischenzeit ist es Skinner gelungen den Lebensmittelkontrolleur zu rufen und stürmt mit eben diesem, in die Ratten bevölkerte Küche. Auch wenn die Ratten im ersten Moment die zwei Männer gefangen nehmen können, wird das Restaurant endgültig geschlossen. Linguini und Colette eröffnen kurz darauf mit Rémy ein Bistro namens „La Ratatouille“, dass sich sogleich großer Beliebtheit erfreut. Rémy und Colette kochen und Linguini sorgt für den perfekten Service. Zusätzlich führt Rèmy einen kleinen Speiseraum für seine Rattenfreunde. Nach der verkündeten Rattenplage ist der Kritiker Ego unglaubwürdig geworden und jetzt Teilhaber des neuen Restaurants. Als Stammgast, genießt auch er die fabelhaften Gerichte des kleinen Rattenkochs.

Rèmy im Disneyland Paris

Im Disneyland Paris, besser gesagt im Walt Disney Studios Park, habt ihr gleich mehrere Möglichkeiten Rèmy ganz nahe zu kommen. Hier ist ein ganzer Themenabschnitt der besonderen Ratte gewidmet. Dort in Ratatouille the adventure, schrumpft ihr selbst auf Rattengröße und flitzt in einem actionreichen 4 D Abenteuer, gemeinsam mit Rèmy durch die Küche. Im Bistrot chez Rèmy könnt ihr französiche Leckereien genießen. Jetzt zur Weihnachtszeit könnt ihr auch Rèmy und seinen Bruder Emile ganz persönlich treffen. Direkt auf dem Place de Rèmy stehen die zwei für Fotos bereit.

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