Kulinarische Vielfalt auf dem Teller

Disney-Rezept: Indian-Style Bread Service aus dem Sanaa

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Naanbrote mit drei Dips wie im Sanaa
Indian Style Bread Service wie im Sanaa in Disney’s Animal Kingdom Lodge

Passend zu den sommerlichen Temperaturen möchten wir Euch hier im Blog heute ein Rezept vorstellen, das exotisches Flair verbreitet und sich perfekt für einen Snack an heißen Tagen eignet: Der Indian-Style Bread Service! Diesen kann man im Sanaa Restaurant in Disney’s Animal Kingdom Lodge als Vorspeise bestellen. Dabei handelt es sich um verschiedene Naan-Brote mit unterschiedlichen Dips. Von mild bis scharf ist bei dieser Vorspeise für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Sanaa Restaurant

Blick auf mehrere Tische und eine Sitzecke im Sanaa Restaurant in Disneys Animal Kingdom Lodge
Sitzplätze im Sanaa Restaurant

Ihr findet das Sanaa Restaurant wie bereits erwähnt in Disney’s Animal Kingdom Lodge in Walt Disney World. Es befindet sich allerdings nicht im Haupthaus, dem Jambo House, sondern im Kidani Village. Dieses ist die Disney Vacation Club-Erweiterung des Resorts. Nicht nur die Gestaltung des Restaurants erinnert dabei an den afrikanischen Kontinent, sondern auch die Tatsache, dass Ihr vom Restaurant aus einen Blick auf einige exotische Tiere werfen könnt. Mit etwas Glück seht Ihr während Eures Essens Giraffen, Zebras und Co., die auf den großen Grünflächen des Resorts leben. Auch das Essen im Sanaa ist außergewöhnlich. Dabei findet Ihr sowohl von den Küchen Afrikas inspirierte als auch indisch angehauchte Gerichte auf der Karte.

Diese Zutaten benötigt Ihr

Naan-Brot

Mehl, Joghurt und weitere Zutaten für Naan Brot
Zutaten für die Naan Brote
  • 350-400g Mehl
  • 3 TL Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 EL geschmolzene Butter, zum Bestreichen

Cucumber Raita

Gurke, Joghurt und Gewürze
Zutaten für die Cucumber Raita
  • 360g Naturjoghurt
  • 1 kleine Gurke
  • 1/2 kleine Jalapeño
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/8 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 TL Salz

Red Pepper Hummus

Kichererbsen, Paprika, Tahini und weitere Zutaten für Red Pepper Hummus
Zutaten für den Red Pepper Hummus
  • 3 Becher Kichererbsen (ca. 500g), ohne Saft (diesen aber unbedingt aufheben, weil er im Rezept noch benötigt wird)
  • 1 rote Paprika
  • 1 TL Knoblauch, fein gehackt oder gepresst
  • 1/2 Becher Tahini (ca. 120g)
  • 1/2 TL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Zitronensaft
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/4 TL gemahlener Kümmel
  • 1/4 TL Paprikapulver

Coriander Chutney

Koriander, Minze, Zwiebel und weitere Zutaten für Koriander-Chutney
Zutaten für das Coriander Chutney
  • 2 Becher Koriander, gewaschen und getrocknet
  • 1/2 Becher Minze-Blätter, gewaschen und getrocknet
  • 1/4 kleine Jalapeño, Kerne und Kerngehäuse entfernt
  • 2 TL fein gehackter Ingwer
  • 2 EL fein gehackte gelbe Zwiebel
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz

Garlic Pickle

  • 450g frischen Knoblauch, geschält
  • 2 TL Kurkuma-Pulver
  • 3 TL Salz
  • 120g Reisweinessig
  • 70g Tamarindenpaste
  • 110g Rapsöl
  • 2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL schwarze Senfsamen
  • 1/2 TL Bockshornklee
  • eine Prise Cayenne-Pfeffer

Jalapeño Lime Pickle

  • 170g Rapsöl
  • 1 1/2 Becher Schalotten, geschält und fein geschnitten
  • 6 EL Salz
  • 2 EL Paprika
  • 1 EL Ancho-Chilipulver
  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 EL Madras-Currypulver
  • 1 1/2 EL Cayenne-Pfeffer
  • 200g Zucker
  • 240g Weißweinessig
  • 2 EL Abrieb von einer Limette
  • 120g Limettensaft
  • 2 Becher frische Jalapeño, Kerngehäuse entfernt, in 1/2 cm dicke Streifen geschnitten

Mango Chutney

  • 3 große Mangos, geschält und kleingeschnitten
  • 1 rote Paprika, geschnitten
  • 300g brauner Zucker
  • 1 Becher fein gewürfelte Zwiebeln
  • 120g Weißweinessig
  • 1/4 Becher fein gehackter Ingwer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Madras-Currypulver
  • 1/2 TL Cumin
  • eine Prise Muskatnuss

Red Chili Sambal

  • 560g frische Tomaten, gewaschen und gewürfelt
  • 340g rote Zwiebeln, geschält und gewürfelt
  • 110g Habanero-Chili, Kerngehäuse und Samen entfernt, gewürfelt
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL gehackter Koriander
  • 28g fein gewürfelter Knoblauch
  • 2 1/2 EL Weißweinessig
  • 2 1/2 EL Zitronensaft

Tamarind Chutney

  • 1 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Cumin
    1/2 TL Fenchel, gemahlen
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL getrocknete Hibiskusblüten
  • 480g Wasser
  • 250g brauner Zucker
  • 3 EL Tamarindenpaste
  • 120g Sojasauce

Tomato-Date Jam

  • 1 Zimtstange
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Sternanis
  • 300g Orangensaft
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL frischer gemahlener Ingwer
  • 100g brauner Zucker
  • 1 TL frischer gemahlener Knoblauch
  • 790g gewürfelte Dosentomaten
  • 2 EL Koriander
  • 1/2 Becher Medjool-Datteln
  • Salz und Pfeffer

So gelingt die Zubereitung

Zubereitung des Naan-Brots

  1. Gebt die Trockenhefe in eine mittelgroße Schüssel, fügt einen Teelöffel Zucker sowie 200g lauwarmes Wasser hinzu. Verrührt das Ganze und lasst es rund 10 Minuten stehen.
  2. Währenddessen könnt Ihr in einer großen Schüssel die verbleibenden 2 TL Zucker mit Mehl und Salz vermengen.
  3. Fügt dann Joghurt und Olivenöl zum Hefe-Wasser hinzu.
  4. Gießt anschließend die nasse Mischung über die trockenen Zutaten und mixt alles mit einer Gabel. Sobald der Teig etwas aneinander zu kleben beginnt, bemehlt Ihr Eure Hände ein wenig und knetet ihn sanft, bis ein weicher, noch leicht klebriger Teigklumpen entsteht. Sobald dies der Fall ist, hört Ihr auf zu kneten.
  5. Danach gebt Ihr ein klein wenig Öl in eine andere Schüssel und reibt diese damit ein. Gebt nun den Teig in diese Schüssel und bedeckt sie mit einem Küchentuch.
  6. Lasst den Teig an einem warmen, vor Zugluft geschützten Ort für 1 1/2 bis 3 Stunden gehen (bis er seine Größe ungefähr verdoppelt hat).
  7. Gebt dann etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche und legt den Teig darauf. Bestreut ihn mit etwas Mehl und formt ihn zu einer Art „Baumstamm“. Schneidet diesen in sechs gleichgroße Portionen und rollt diese jeweils zu einem kleinen Ball.
  8. Wärmt anschließend eine große Pfanne bei mittlerer Hitze vor, bis sie sehr heiß ist. Nehmt nun einen der Teigballen und zieht ihn sanft mit den Händen in eine ovale Form mit einer Dicke von ca. einem halben Zentimeter.
  9. Legt den Fladen dann in die heiße Pfanne und kocht ihn, bis Luftblasen an der Oberfläche zu sehen sind und die Unterseite goldbraun ist.
  10. Wendet den Fladen nun und kocht ihn für weitere 1-2 Minuten.
  11. Nehmt ihn dann aus der Pfanne und bestreicht ihn mit der geschmolzenen Butter. Danach legt Ihr in auf einen Teller, den Ihr in den leicht vorgeheizten Backofen schiebt. Dadurch bleiben die bereits gebackenen Naan-Brote schön warm.
  12. Wiederholt die Schritte 8-11 nacheinander mit den restlichen Teigballen.

Cucumber Raita

  1. Schält die Gurke und schneidet sie in kleine Stücke.
  2. Wascht die Jalapeno, entfernt Kerne und Kerngehäuse und hackt sie in feine Stücke.
  3. Vermengt nun Gurken- und Jalapeno-Stückchen mit den restlichen Zutaten.

Red Pepper Hummus

  1. Wascht die Paprika, enfernt Kerne und Kerngehäuse und bratet sie entweder in der Pfanne ein wenig an oder lasst sie für 15 Minuten im Backofen rösten. Schneidet sie anschließend in kleine Stücke.
  2. Gebt alle Zutaten in einen Mixer und verrührt sie miteinander. Stoppt dabei alle 60 Sekunden und verrührt alles noch einmal per Hand. Fügt nach und nach je einen Teelöffel des Kichererbsen-Safts hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Coriander Chutney

  1. Gebt alle Zutaten in einen Mixer und püriert sie, bis eine glatte Masse entsteht. Kühlt sie dann im Kühlschrank für mindestens 4 Stunden ordentlich ab.

Garlic Pickle

  1. Zuerst gebt Ihr Knoblauch, Kurkuma, Salz, Reisweinessig zusammen mit der Tamarinden-Paste in einen Topf. Stellt diesen bei großer Hitze auf den Herd.
  2. Lasst die Mischung aufkochen. Rührt dabei ständig um, damit nichts anbrennt und alles gut vermengt ist. Kocht das Ganze bis der Knoblauch weich, aber nicht matschig ist (ca. 8 Minuten). Nehmt den Topf anschließend vom Herd und lasst die Mischung abkühlen.
  3. In einer großen Pfanne erhitzt Ihr nun das Rapsöl. Fügt dann Chilipulver, Senfkörner, Bockshornklee und Cayennepfeffer hinzu und kocht die Gewürzmischung für 30 Sekunden.
  4. Gießt sie danach zum gekochten Knoblauch und vermengt alles gut miteinander.
  5. Lasst das Ganze zunächst 15 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen, bevor Ihr es noch einmal eine Weile in den Kühlschrank gebt.

Jalapeno Lime Pickle

  1. Zunächst erhitzt Ihr das Öl in einer tiefen Pfanne. Fügt die Schalotten und Salz hinzu und kocht sie, bis sie weich und glasig sind.
  2. Gebt nun das Ancho-Chilipulver, Paprika, Currypulver und Cayennepfeffer hinzu. Kocht das Ganze während Ihr stets etwas umrührt, um ein Anbrennen der Gewürze zu vermeiden. Ihr kocht sie dann solange, bis die Gewürze duftend sind.
  3. Fügt dann den Zucker, Weißweinessig, Limettensaft sowie Limettenabrieb hinzu und bringt die Mischung zum Kochen. Reduziert anschließend die Hitze (auf niedrig) und kocht alles für 10 Minuten.
  4. Schaltet den Herd aus und fügt die Jalapenos hinzu. Lasst alles bei Raumtemperatur ca. eine halbe Stunde lang abkühlen, bevor Ihr den Dip noch einmal im Kühlschrank durchkühlen lassen könnt.

Mango Chutney

  1. Als erstes gebt Ihr die Mango- und Paprikastücke zusammen mit Zucker, Zwiebel, Essig und Ingwer in eine große tiefe Pfanne.
  2. Bringt alles bei großer Hitze zum Kochen. Reduziert anschließend die Hitze und lasst die Mischung für 20 Minuten köcheln.
  3. Fügt dann Zitronensaft, Currypulver, Muskatnuss und Salz hinzu und lasst alles noch einmal für 5 Minuten sanft köcheln.

Red Chili Sambal

  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  2. In einer großen Schüssel vermengt Ihr die Tomaten mit Zwiebel, Paprika, Rapsöl sowie Salz und Pfeffer.
  3. Gebt das Gemüse anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und röstet es im Ofen, bis es leicht verkohlt ist. Nehmt es dann aus dem Ofen und lasst es abkühlen.
  4. Danach gebt Ihr das Gemüse zusammen mit Weißweinessig, Knoblauch, Zitronensaft und Koriander in einen Mixer und püriert es, bis eine glatte Masse entsteht.

Tamarind Chutney

  1. Erhitzt zunächst einmal das Öl in einer Pfanne (bei mittlerer Hitze). Fügt Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauchpulver, Fenchel und Garam Masala hinzu.
  2. Kocht das Ganze, bis die Gewürze zu duften beginnen. Passt dabei aber auf, dass sie nicht anbrennen.
  3. Gebt dann die getrockneten Hibiskusblüten hinzu.
  4. Anschließend mischt Ihr Wasser, braunen Zucker, Tamarindenpaste sowie Sojasauce miteinander und gießt das Gemisch in die Pfanne. Bringt es dann zum Köcheln.
  5. Lasst die Sauce rund 30 Minuten köcheln. Nehmt sie dann vom Herd und gießt sie durch ein feines Sieb.

Tomato-Date Jam

  1. Kombiniert die Zimtstangen mit den Lorbeerblättern und dem Sternanis in einem Käsetuch und bindet alles mit einem Garn zu. Alternativ könnt Ihr auch ein Teesieb nutzen.
  2. Gebt dann Orangensaft, Kümmel, Ingwer, Knoblauch und den Gewürzbeutel in einen großen Topf.
  3. Kocht die Mischung auf, fügt den braunen Zucker hinzu und verrührt alles gut miteinander.
  4. Anschließend gebt Ihr die Tomaten hinzu und kocht alles bei mittlerer Hitze solange, bis die Flüssigkeit reduziert ist.
  5. Dann fügt Ihr den Koriander und die Datteln hinzu und würzt alles mit Salz und Pfeffer.
  6. Nehmt die Mischung vom Herd und lasst sie eine Weile im Kühlschrank abkühlen.
Naan Brote und drei verschiedene Dips
Fertiger Bread Service mit 3 Dips

Noch ein kleiner Tipp: Möchtet Ihr Euch ein genaueres Bild von den verschiedenen Dips verschaffen, werft doch einmal einen Blick in diesen Vlog auf unserem Youtube-Kanal. Darin nehmen Euch Torsten und Dörthe mit zu ihrem Abendessen im Sanaa und zeigen Euch ab Minute 31:37 den Bread Service:

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