Echte Konkurrenz oder eine weitere Luftnummer?

Sechs Milliarden Euro aus Riad für drei Themenparks bei Paris als neue Konkurrenz für Disneyland Paris?

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Concept Art für den Dragon Ball Bereich in Qiddiya City in Saudi-Arabien: Kommt der Park auch nach Paris?

Frankreich und Saudi-Arabien haben am 24. August 2026 eine Absichtserklärung über den Bau von drei Themenparks in einem Resort in Cergy-Pontoise nordwestlich von Paris unterzeichnet. Der Élysée-Palast beziffert das Investitionsvolumen auf rund sechs Milliarden Euro und erwartet etwa 22.000 direkte Arbeitsplätze, gegenüber rund 20.000 bei Disneyland Paris. Umsetzen soll das Vorhaben die Qiddiya Investment Company, eine auf Unterhaltung, Sport und Kultur spezialisierte Tochter des saudischen Staatsfonds Public Investment Fund.

Die Vorgeschichte reicht weiter zurück, als die Ankündigung vermuten lässt. Nach Darstellung des Élysée Palasts geht das Projekt auf ein Gespräch zwischen Emmanuel Macron und Kronprinz Mohammed bin Salman im Dezember 2024 in Riad zurück, bei dem beide ihre Begeisterung für die Anime-Marke Dragon Ball entdeckt haben sollen. Seit April 2026 tagen Arbeitsgruppen aus Élysée, Region und französischen Standortagenturen, und Regionspräsidentin Valérie Pécresse erklärte am Tag der Unterzeichnung, die Île-de-France arbeite seit anderthalb Jahren an dem Dossier. Eingebettet ist das Ganze in Macrons Investorenprogramm Choose France, unter dessen Dach seit 2018 nach Angaben des Élysée mehr als 230 Projekte mit einem Volumen von rund 87 Milliarden Euro angekündigt wurden.

In diesem Artikel
  • Frankreich und Saudi-Arabien haben eine Absichtserklärung für den Bau von drei Qiddiya Themenparks bei Paris unterzeichnet, mit einem Investitionsvolumen von etwa sechs Milliarden Euro.
  • Das Projekt könnte etwa 22.000 Arbeitsplätze schaffen und die Freizeitpark-Landschaft der Region erheblich verändern – wenn es umgesetzt wird.
  • Die Vorgeschichte geht zurück auf einem Treffen zwischen Emmanuel Macron und Mohammed bin Salman, bei dem die Idee entstand.
  • Die Genehmigungen sind noch nicht finalisiert, und es gibt bereits politischen Widerstand sowie Bedenken über vorherige gescheiterte Projekte in der Region.
  • Obwohl Qiddiya großes Potenzial birgt, steht es auch vor finanziellen Herausforderungen und kann von Budgetkürzungen des saudischen Staatsfonds betroffen sein.

Ein großer Schritt für Paris als Themenpark-Region

Für die Freizeitpark-Landschaft der Region wäre die Umsetzung ein bedeutender Einschnitt. Cergy-Pontoise liegt gut 30 Kilometer nordwestlich von Paris, Marne-la-Vallée gut 30 Kilometer östlich, der Parc Astérix im Norden dazwischen. In einem Umkreis, in dem heute ein Marktführer und ein starker zweiter Anbieter operieren, entstünde ein dritter Pol mit einem Investitionsvolumen, das die aktuelle Erweiterung von Disneyland Paris um das Dreifache übersteigt. Die Île-de-France wäre damit die einzige europäische Region mit zwei Großresorts in Pendeldistanz zueinander.

Unterschrieben ist bislang allerdings nur eine Absichtserklärung, noch kein Bauvertrag. Ein Termin für den ersten Spatenstich fehlt ebenso wie ein Zeitplan für die Eröffnungen, eine Aufteilung der sechs Milliarden auf Parks, Hotels und Infrastruktur, die Themen der beiden übrigen Parks und eine veröffentlichte Umweltverträglichkeitsprüfung. Fixiert haben die beiden Regierungen bisher eine Absicht und eine Größenordnung.

Sechs Milliarden Euro, drei Parks und 22.000 Arbeitsplätze

Unterzeichnet wurde das Papier während des zweitägigen Besuchs des Kronprinzen in Frankreich, und Emmanuel Macron schrieb auf X, Vergleichbares habe es seit Disneyland Paris im Land nicht gegeben. Qiddiya selbst kündigte an, neben den Parks auch Hotellerie und Gastronomie sowie Wohnraum zu entwickeln, ausdrücklich für Studierende und Berufseinsteiger. Die Parks sollen nacheinander öffnen und als Resort mit mehreren Gates entstehen.

Zur Lizenzfrage schweigt die offizielle Mitteilung, auch wenn Macron seine Leidenschaft für Mangas explizit erwähnt. Reuters berichtet von einer Entwicklung nach dem Vorbild der japanischen Marke, mehrere Medien nennen einen ersten Park zum Dragon-Ball-Universum, doch welche Rechte für Frankreich vertraglich gesichert sind, ist den öffentlich einsehbaren Dokumenten nicht zu entnehmen. Wer die Zahl von 22.000 Arbeitsplätzen einordnen will, sollte den Blick nach Riad richten. Für die erste Phase von Qiddiya City rechnet der Entwickler mit rund 7.000 Stellen und einem Beitrag von 2,5 Milliarden Riyal zur saudischen Wirtschaft; die 85.000 Arbeitsplätze, die das Projekt insgesamt schaffen soll, sind an den vollständigen Ausbau bis 2030 geknüpft. Solche Gesamtzahlen beschreiben einen Endzustand nach vielen Bauphasen, nicht die Beschäftigung am Eröffnungstag.

Courdimanche, die 55 Hektar große Mirapolis-Brache und der Widerstand vor Ort

Als wahrscheinlichster Standort gilt das Gelände des früheren Mirapolis in Courdimanche, einer Gemeinde im Ballungsraum Cergy-Pontoise. Die Brache misst 55 Hektar und ist seit Jahrzehnten ungenutzt. Der Élysée Palast hat den genauen Ort in seiner Mitteilung nicht festgeschrieben, was in Courdimanche für zusätzliche Unruhe sorgt. Symbolisch passender ließe sich kaum ein Grundstück finden: Dort scheiterte vor 35 Jahren der erste Versuch, im Norden von Paris einen großen Themenpark zu etablieren.

Mirapolis öffnete im Mai 1987, war auf 28.000 Besucher pro Tag ausgelegt, thematisierte französische Romane und Sagen statt Filmfiguren und wurde von einer 35 Meter hohen Gargantua-Statue überragt. Am 20. Oktober 1991 schloss der Park aus wirtschaftlichen Gründen, im Dezember folgte die Insolvenz. Im letzten Betriebsjahr kamen rund 400.000 Besucher. Eröffnet hatte ihn zwei Jahre vor dem Parc Astérix und fünf Jahre vor Disneyland Paris der damalige Premierminister Jacques Chirac. Als Gründe für das schnelle Ende gelten Fehlplanungen, Pannen im Betrieb und ein Thema, das sich einem Massenpublikum schwer vermitteln ließ, während die Konkurrenz mit bekannten Medienmarken antrat.

Politisch ist das neue Vorhaben schon vor der Unterzeichnung angeeckt. Der Val-d’Oise-Abgeordnete Aurélien Taché forderte vom Präfekten eine echte und enge Abstimmung mit Mandatsträgern, Verbänden und Anwohnern, und eine Oppositionsvertreterin im Gemeinderat von Courdimanche kritisierte, das Projekt komme von oben, ohne dass die Nachbargemeinden vorher eingebunden worden wären. Weder der Bürgermeister noch der Gemeindeverband hatten die Gespräche zuvor bestätigt. Aus der Branche kam Widerspruch von Nicolas de Villiers, dem Chef von Puy du Fou, der bei CNews dafür plädierte, Frankreich solle sein eigenes kulturelles Erbe nutzen statt eine japanische Manga-Lizenz.

Dragon Ball in Frankreich und Europa als Marktpotenzial

Die Lizenzwahl wirkt aus deutscher Sicht exotischer, als sie für den Zielmarkt ist. Frankreich ist nach Japan der zweitgrößte Manga-Markt der Welt. Die Serie Dragonball startete am 2. März 1988 im Club Dorothée auf TF1 und erreichte 1992 mittwochvormittags über 1,5 Millionen Zuschauer, bei einem Marktanteil von 65 Prozent unter den 4- bis 14-Jährigen. Die Wissenschaftlerin Bounthavy Suvilay beschreibt den Einfluss von Dragon Ball so:

Dragon Ball war ein wirtschaftlicher Segen. Dieser Manga hat in Frankreich einen Markt geschaffen.

Und dieser Markt hat sich gehalten. In Frankreich verkaufte sich die Reihe mehr als 26 Millionen Mal und liegt damit hinter One Piece und Naruto auf Rang drei der meistverkauften Mangas des Landes, und im Verkaufsjahr 2025 gehörten Dragon Ball und Dragon Ball Super bei Marktführer Glénat weiterhin zu den stärksten Serien. Weltweit nennt der Verlag mehr als 260 Millionen verkaufte Bände. Die Generation, die 1988 vor dem Fernseher saß, ist heute Mitte dreißig bis Anfang fünfzig und käme mit eigenen Kindern in den Park, was ökonomisch die attraktivste Konstellation überhaupt ist.

Es ist aber auch nicht alles rosarot für diesen Markt: Umfragedaten von Statista zeigen, dass in Deutschland und Frankreich nur rund ein Drittel derjenigen, die Dragon Ball kennen, die Reihe auch mag, während der Anteil außerhalb Europas viel höher ist. In Brasilien liegt er etwa bei 58 und in Mexiko bei 65 Prozent.
Das Haupteinzugsgebiet von Disneyland Paris reicht von Großbritannien über die Benelux-Staaten bis nach Deutschland, und in diesen Märkten sind die Marken deutlich schmaler verankert als IPs von Disney, die von Vorschulkindern bis zum erwachsenen Marvel-Publikum alles abdecken. Ein Park, der nur eine Fangemeinde bedient, braucht entweder eine sehr hohe Wiederbesuchsquote oder zwei starke Schwesterparks daneben. Über deren Themen ist bislang nichts bekannt.

Six Flags Qiddiya City und Aquarabia als Referenzen für die Umsetzungsfähigkeit

Qiddiya City erstreckt sich über 360 Quadratkilometer westlich von Riad, wird auf ein Gesamtinvestionsvolumen von rund 40 Milliarden Dollar veranschlagt – das aber weit mehr betrifft als den dortigen Six Flags Park. Das gesamte Projekt soll bis 2050 weiterentwickelt werden. Geplant sind dort 12 Themenparks, 27 Unterhaltungsattraktionen und 40 Sportstätten. Die erste Phase war ursprünglich für 2023 vorgesehen.

Geliefert wurde und wird allerdings nur mit Verzug. Six Flags Qiddiya City öffnete am 31. Dezember 2025 mit 28 Attraktionen auf einer Fläche von 32 Hektar und ist der erste Six-Flags-Park außerhalb Nordamerikas. Die Baukosten lagen bei rund eine Milliarde Dollar, also ca. 850 Millionen Euro. Zur Eröffnung waren nicht alle angekündigten Attraktionen fertiggestellt. Während die Achterbahn Falcons Flight bereits zu Fahrten einludt, blieb der Freifallturm Sirocco Tower zunächst geschlossen. Deutliche Kritik gab und gibt es an der dünnen Thematisierung, die aber Six Flags typisch ist. Mit den immersiven Bereichen, mit der Disney und Universal oder in Europa auch Efteling, Parc Asterix, der Europa Park und andere punkten, kann der Park dort nicht mithalten. Im April 2026 folgte der Wasserpark Aquarabia mit 22 Attraktionen auf 25 Hektar. Für den weltweit ersten Dragon-Ball-Park sind auf 500.000 Quadratmetern sieben Themenbereiche, mehr als 30 Attraktionen und eine 70 Meter hohe Shenlong-Figur vorgesehen, ein Eröffnungstermin fehlt auch hier.

Die schwache Thematisierung muss sich natürlich nicht zwangsläufig im Projekt bei Paris widerspiegeln. Das hohe Investitionsvolumen eröffnet hier hervorragende Möglichkeiten und am Ende kommt es darauf an, wer für die Gestaltung beauftragt oder auch von den Platzhirschen der Thematisierung abgeworben werden kann.

Qiddiya unterscheidet sich aber durch die erfolgreiche, wenn auch verzögerte, Umsetzung von den meisten Investoren, die in Europa mit ähnlichen Summen aufgetreten sind. Zwei fertige Parks in vier Monaten sind eine bessere Referenz, als die, die Investoren gescheiterter Projekte wie Wanda oder die Betreiber in Kent je vorlegen konnten. Aber auch im Qiddiya Projekt kam es schon zu Einschnitten.

Gescheiterte Projekte, die zur Disneyland Konkurrenz werden wollten: Von Mirapolis über EuropaCity bis zum London Resort

Im Umkreis von rund zwei Stunden um Marne-la-Vallée liegt eine Reihe von Vorhaben, die als neue Konkurrenz für Disneyland Paris angekündigt oder vermarktet wurden und nie in Betrieb gingen. Mirapolis eröffnet diese Liste, ist aber der einzige Fall, der es überhaupt bis zur Eröffnung schaffte.

Big Bang Schtroumpf startete am 9. Mai 1989 in Hagondange in Lothringen, auf dem Areal eines stillgelegten Stahlwerks, und war als Beitrag zum Strukturwandel der Region gedacht. Der Bau kostete umgerechnet rund 110 Millionen Euro. 1990 kamen 380.000 Besucher statt der erwarteten 1,8 Millionen, und der Betreiber ging in die Insolvenz. Die belgische Walibi-Gruppe übernahm 1991, heute läuft der Park als Walygator Grand-Est. Rückblickend wird die Eröffnung von Euro Disney 1992 als Wendepunkt beschrieben, weil Marne-la-Vallée einen erheblichen Teil der nationalen Nachfrage nach thematisierten Parks auf sich zog.

EuropaCity scheiterte deutlich näher an Paris und ohne einen einzigen Spatenstich. Träger war Alliages et Territoires, ein Gemeinschaftsunternehmen der Auchan-Immobilientochter Immochan, später Ceetrus, und der chinesischen Wanda Group. Geplant war das Projekt im Triangle de Gonesse, entworfen vom Büro Bjarke Ingels Group, mit einer Eröffnung im Jahr 2027. Versprochen wurden 30 Millionen Besucher jährlich bei drei Milliarden Euro Investition und der Bebauung von 80 Hektar Ackerland. Im März 2018 hob das Verwaltungsgericht Cergy-Pontoise die Einrichtung der Planungszone auf, weil die Umweltprüfungen unzureichend waren, im März 2019 kippte dasselbe Gericht den Bebauungsplan von Gonesse. Am 8. November 2019 entzog die Regierung dem Projekt ihre Unterstützung.

Das London Resort schließlich wurde am 8. Oktober 2012 als London Paramount Entertainment Resort angekündigt und nach dem Rückzug des Filmstudios 2017 umbenannt. Vorgesehen waren 50 Attraktionen auf 216 Hektar Resortfläche, 12 Millionen Besucher im Jahr und 30.000 Arbeitsplätze, ausdrücklich als Rivale von Disneyland Paris positioniert. Nachdem Natural England im März 2021 die Halbinsel Swanscombe als Site of Special Scientific Interest ausgewiesen hatte, zog der Investor seinen Genehmigungsantrag am 29. März 2022 zurück. Der Hauptfinanzier hatte 40 Millionen Pfund eingebracht und meldete Privatinsolvenz an, das Unternehmen stand mit rund 100 Millionen Pfund in der Kreide. Im Januar 2025 ordnete der High Court die Liquidation an.

Vier Vorhaben, vier verschiedene Todesursachen: Fehlkalkulation, Verdrängung durch den Marktführer, Umweltrecht und lokaler Widerstand, Finanzierungsbruch. Keines davon lässt sich auf das Qiddiya-Projekt eins zu eins übertragen, aber jede einzelne Ursache kann auch für das neue Vorhaben zur Stolperfalle werden, gerade auch angesichts der Haltung der lokalen Verwaltung und der Gerichte zu Cergy-Pontoise in der Vergangenheit.

Disneyland Paris ist weiterhin der europäische Marktführer – und wächst

Der europäische Marktführer Disneyland Paris hat seine Position zuletzt ausgebaut. Am 29. März 2026 wurde der Walt Disney Studios Park als Disney Adventure World “neu” eröffnet, Herzstück einer Erweiterung über zwei Milliarden Euro, in deren Rahmen ein großer Teil des 2002 eröffneten Parks umgestaltet wurde. Emmanuel Macron bezeichnete das Resort bei seinem Besuch als führende Touristendestination Europas. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2024/2025 um zehn Prozent auf 2,683 Milliarden Euro, der Nettogewinn auf 260 Millionen Euro. Der Parc Astérix kam 2025 auf 2,9 Millionen Gäste und legt bis 2030 ein Programm über 250 Millionen Euro auf um sein weiteres Wachstum zu fördern.

Entsteht hier tatsächlich eine Konkurrenz?

In der gestern genannten Konstellation träte ein Resort mit drei Parks als echter Gegenspieler von Disneyland Paris auf. Aus Fan- und Besuchersicht wäre das zu begrüßen, denn Disneyland Paris hat sich in mehr als drei Jahrzehnten selten aus eigenem Antrieb bewegt, sondern nur dann, wenn Druck entstand. Bis es wirklich konkreter wird, liegt nur eine Absichtserklärung vor, deren Zahlen aus einer Pressemitteilung des Élysée Palastes stammen und nicht aus einem Businessplan. Die Liste der Projekte, die zwischen Courdimanche und Kent auf exakt diesem Stand steckengeblieben sind, ist lang genug, um jede dieser Zahlen mit Vorsicht oder Skepsis zu lesen. Die Möglichkeit, dass das Qiddiya-Projekt wirklich umgesetzt wird ist da, aber sie ist nicht riesig.

Zumal sich schon jetzt Probleme bei der Finanzierung abzeichnen. Der saudi-arabische Staatsfond PIF, der auch als globaler Investor auftritt kürzt seit 2024 quer durch sein Portfolio Budgets. Die Strategie für 2026 bis 2030 erwähnt Neom-Vorzeigeprojekte wie The Line und Trojena nicht mehr, die Investitionsausgaben des Fonds sollen in diesem Jahr um etwa 15 Prozent sinken, einzelne Budgets wurden um bis zu 60 Prozent gestrichen, und Marktbeobachter verweisen darauf, dass Neom, Red Sea, Diriyah Gate und Qiddiya um dieselben Budgets aus diesem Fond konkurrieren. Qiddiya gilt wegen der Einbindung in die Vorhaben für die Fußball-WM 2034 als vergleichsweise geschützt vor Kürzungen – ob das allerdings auch für Auslandsprojekte gilt, ist vollkommen unklar.