If we can dream it, we can do it

Horizons – die Zukunft, die nah an Walts Vision reicht

| Claude CoatsEpcotFuture WorldHorizonsMarty SklarTom Fitzgerald

Konzeptzeichnung des Horizons Pavillons in Epcot Center

„If we can dream it, we can do it“
(Schriftzug im Eingangsbereich von Horizons)

In meiner heutigen Folge aus „Disneys verschollene Attraktionen“ beschäftige ich mich mit „Horizons“, einem Pavillion innerhalb des Geländes von Future World, als EPCOT noch EPCOT Center war (In Teil 3 der Serie habe ich schon einmal einen Future-World-Pavillon näher betrachtet, nämlich Wonders of Life.

Horizons beinhaltete den gleichnamigen Ride, der uns ganz in der Tradition des EPCOT Centers auf eine unterhaltende Weise bildet und zudem noch einen optimistischen Blick in eine Zukunft werfen lässt, welche auch heute noch als Science-Fiction gelten kann (als zeitliche Kulisse wird das Jahr 2086 angegeben).

Realitätsnah und erreichbar

Dabei war Horizons kein reines Fantasie-Gebilde. Das Imagineering-Team, zu dem unter anderem George McGinnis als leitender Project Show Designer wie auch Marty Sklar in seiner Funktion als „Chef-Designer“ von EPCOT Center an sich, John Hench, Claude Coates (Show Designer) und Tom Fitzgerald (Story Designer) sowie viele weitere gehörten, holte sich Rat bei diversen Experten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und der Raumforschung, um ein möglichst realistisches Bild dieser optionalen Zukunft abzugeben. Das Stichwort bei all dem war der Begriff „umsetzbar“, also Dinge, die tatsächlich erfunden werden und funktionieren könnten.

Wie jeder andere Pavillon in Future World wurde auch Horizons von einer externen Firma gesponsert. Der Sponsor war kein unbekannter im Disney-Parks-Universum, denn es handelte sich um General Electrics. Die Zusammenarbeit mit General Electrics reichte zurück bis in die frühen 60er Jahre, als das Unternehmen bei Disney anklopfte, damit sie für die World’s Fair 1964/-65 in New York eine passende Attraktion zur Repräsentation der Firma bauen mögen. Was dabei herauskam, kennen alle, die im Magic Kingdom das „Carousel of Progress“ besucht haben.

Falls sich jemand gerade nicht erinnern kann, was im Carousel of Progress passiert, für den gibt es in diesem Video eine kleine Auffrischung:

So kam es denn auch, dass sich General Electrics nach einer langen Verhandlungsphase dazu bereit erklärte, in einen der Pavillons zu investieren. Es wurden verschiedene Ideen in den Raum geworfen, zum Beispiel ein „Science and Innovation Center“, um nur eine davon zu nennen. Doch war es General Electric in jedem Fall wichtig, dass das Motiv der Attraktion den Fortschritt der Technologie preise, welcher vor allem durch Elektrizität, dem Steckenpferd der Sponsor-Firma, erreicht wurde. Hier ein kurzer Abriss davon, was sich die Imagineers und General Electric über einen Zeitraum von geschätzt ein bis zwei Jahren der Konzept-Planung durch den Kopf gehen ließen, bevor sie sich auf die endgültige Version von Horizons einigten:

Von Century 3 über Futureprobe zu Horizons

Unter dem Arbeitstitel „Century 3“ begann die sogenannte Blue-Sky-Phase des Pavillons mit dem Hintergrund, dass die USA sich nun in ihrem 3. Jahrhundert seit Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung befinden (die Zweihundertjahr-Feier lag zu dem Zeitpunkt gerade mal drei Jahre zurück) und man die Aufbruchsstimmung der Gründerväter repräsentieren wollte. Doch der Titel Century 3 wurde alsbald wieder verworfen, da das Planungsteam befürchtete, dass internationale Gäste mit dem Namen nichts anfangen könnten, denn die Ausrichtung Walt Disney Worlds auf Besucher aus Übersee war in den Statuten bereits niedergeschrieben. Die zweite Inkarnation als „Futureprobe“ wurde ebenfalls wieder gestrichen, weil es für englischsprachiges Publikum zu sehr nach ärztlicher Untersuchung klang. Daher kam man schlussendlich zu dem Namen, der auch heute noch mit – laut Aussage diverser Blogger (siehe unten in den Quellenangaben) – dem besten Darkride EPCOTs in Verbindung gebracht wird: Horizons.

Century 3 Konzeptzeichnung mit Ridesystem für das spätere Horizons
Frühe Konzeptzeichnung: Century 3

Inhaltlich orientieren sich die Storyentwickler George McGinnis und Collin Campbell in der frühen Konzept-Phase (1979) an den Steckenpferden von General Electric und setzen die Erfindungen von Thomas Edison in Szene mit einem Design, das sie „Edison Lab Concept“ nannten. Bei einer Präsentation bei Reginald Johnson, seinerzeit Vorstandsvorsitzender bei GE, holten sie sich damit jedoch – salopp gesprochen – eine Watsche ab, denn Johnson wollte keine geschichtliche Lehrstunde, sondern einen Ausblick in die Zukunft. So setzten sie sich wieder an das Zeichenbrett und entwickelten zusammen mit einem Repräsentanten von der Sponsoren-Firma, Ned Landon, das Narrativ, welches von der Vergangenheit über die Gegenwart in die prognostizierte Zukunft führt. Leitmotiv für dieses Unterfangen war der Satz „If we can dream, we can do it„, der oft fälschlicherweise als Walt-Disney-Zitat kursiert, jedoch Tom Fitzgerald zugeschrieben wurde, der wie oben bereits erwähnt, an Horizons mitarbeitete und es angeblich kreierte (Spinatmädchen hatte über den Satz schon einmal wunderbar geschrieben – schaut mal rein!).

Horizons Werbung von General Electric
GE Werbung für Horizons

Doch in der Juni-Ausgabe des Retro-WDW-Podcastes (Episode 50, unten in den Quellen verlinkt) wird ein neues Licht auf die oben aufgestellte Behauptung geworfen. Bei den Herren, die den Podcast betreiben und der Lake Buena Vista Historical Society angehören (die ganze Plattform „Retro WDW“ ist ein Teil der Historical-Society), meldete sich eine Werberin, die wiederum aussagt, dass der Satz in der mittlerweile allbekannten Variante „If you can dream it, you can do it“ von ihr stamme, und sie ihn sich als Slogan für die Stellenanzeigen von General Electric im Jahre 1981 ausgedacht hätte.

Übrigens: zu Tom Fitzgerald gibt es weiter unten noch eine lustige Anekdote, wenn ich mit Euch gedanklich durch die Attraktion fahre. Denn er hat noch ein wenig mehr Anteil an Horizons als die Projektarbeit, also seid gespannt.

Noch eine kleine Anmerkung: Obwohl es nicht offiziell propagiert wurde, stellte Horizons storytechnisch die Fortsetzung von Carousel of Progress (CoP) dar, weswegen uns die CoP-Familie auch in dieser Attraktion wieder begegnet. Die Idee dafür ging auf Tom Fitzgerald zurück, der den Ride nicht nur als reine Technik-Ausstellung gestalten wollte, sondern etwas mehr Herzlichkeit und Wärme durch die Anwesenheit einer Familie, die mit dieser neuen Technik im Alltag umgeht, einbrachte.

Das Äußere bestimmt das Innere

Nun stehen wir chronologisch an der Stelle, als Horizons vom Sponsor grünes Licht erhielt und für den Bau freigegeben wurde. Dieser begann am 05. August 1981 und die Eröffnung des Pavillons fand am 01. Oktober 1983, zum ersten Geburtstag des EPCOT Centers statt.

Hier sehen wir anhand einiger Fotos, wie sich der Bau gestaltete:

Das Showgebäude stand als erstes fest, ebenfalls der Grundriss und alle damit zusammenhängenden Ausmaße. Das hieß somit auch, dass das komplette Interieur, die Gestaltung des Rides und, und, und sich an den diesen Gegebenheiten zu orientieren hatten. Das Design des Pavillons war an ein Raumschiff angelegt, zumindest wie man es sich Ende der 70er, Anfang der 80er vorstellte, recht markant, eckig und in geometrischer Symmetrie. Es könnte aber auch das futuristische Terminal eines multifunktionalen Transport-Hubs darstellen, denn beim Betreten des Gebäudes steht man vor einer Anzeigetafel, die aussieht wie die Abflug- oder Abfahrt-Anzeigen in einem Flughafen, bzw. Bahnhof.

Im Inneren wurde der Ride dann auf zwei Stockwerke verteilt, wobei im hinteren Teil des Gebäudes über diese beiden Stockwerke ein riesiges Omnimax-Theater eingebaut wurde (wofür Claude Coats vornehmlich verantwortlich zeichnete, weil er angeblich ein so großer Fan dieser Technologie war). Omnimax ist eine ältere Bezeichnung für eine Leinwand- und Filmtechnologie, die wir heute als IMAX kennen und die unter anderem bei „Soarin'“ zum Einsatz kommt. Die Leinwände sind konkav gebogen und vermitteln dadurch eine Tiefe, die den Betrachter gefühlt in den Film hineinzuziehen vermag.

Konstruktionszeichnung für Horizons in Epcot

Das hier verlinkte Bild zeigt die Entwicklung des Innenraums von Horizons. Die dritte Zeichnung (von oben) ist die endgültige Version, wie das Interieur des Pavillons gestaltet wurde (mit dem zweistöckigen Omnimax-Theater):

Das Gebäude war mit seinen fast 13.000m² Grundfläche und knapp 25m Höhe der zweitgrößte Pavillon in EPCOT Center, direkt nach „Spaceship Earth“, und hatte eine beträchtliche Ride-Länge von 410 Meter, die in 15 Minuten von dem installierten Omnimover-System abgefahren wurde. Wegen der bereits festgelegten Größe von Horizons und auch aus Kostengründen wurden einige Szenen der Attraktion gekürzt und auf andere Weise implementiert, statt als vollausgestatte Audio-Animatronic Show. Dazu kommen wir auch gleich, wenn wir die mentale Fahrt durch Horizons beginnen, doch vorher möchte ich noch einen kurzen Blick auf die Hintergrund-Musik und das bombastische Wandgemälde direkt am Ausgang von Horizons werfen.

The Prologue & The Promise

The Prologue and the Promise Gemälde von Robert McCall

Für dieses Wandgemälde wurde der Maler Robert McCall engagiert. Er hatte sich auf Malereien mit dem Thema Science-Fiction und Weltraum spezialisiert. Seine Gemälde sprachen von einer positiven und hoffnungsvollen Zukunft, ganz so wie auch Walt Disney sie sich vorstellte. Daher gab es kaum jemand Besseren als McCall, um ein Gemälde, welches zum Leitmotiv „If we can dream it, we can do it“ und der Erzählung des Rides passte, zu gestalten. Er nahm die Arbeit im Mai 1982 auf und werkelte insgesamt zehn Monate daran – drei davon für die Vorplanung und Konzeptionierung, die restlichen, um seine Vorstellung in die Realität umzusetzen. Er hatte auch sich selbst und seine Familie (Ehefrau, Töchter, Enkel und den Familienhund) im Bild verewigt. Das Bild trägt den zukunftsträchtigen Namen „The Prologue & The Promise“ und konnte Von 1983 bis Anfang der 90er (kurz vor der ersten Schließung der Attraktion 1994) betrachtet werden. Das Bild musste weichen, da General Electric in dem Bereich mehr Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte, durch Werbetafeln und ähnlichem.

Jetzt könnt Ihr Euch das selbst noch einmal ansehen und auch den Künstler bei der Arbeit:

Der Ton macht die Musik

Die musikalische Untermalung von Horizons wurde zunächst in die Verantwortung der Sherman Brothers gelegt, um einen passenden Theme-Song zu komponieren. Sie arbeiteten zusammen mit dem musikalischen Leiter für EPCOT, George Wilkins, an dem kompletten Soundtrack für den Pavillon. Es wurden insgesamt 5 Demo-Versionen des Titel-Themas „Reach for new Horizons“ aufgenommen, um sie in einem Meeting mit General Electric zu präsentieren.

Auf youtube hat der Kanalbetreiber RetroElectroville alle fünf Demos zusammengefügt:

Während des Meetings mit GE kam allerdings Ungemach gegenüber der Komposition auf, die Aussage lautete, es klinge zu sehr nach Disneyland und Carousel of Progress. GE wünschte sich etwas Zeitgemäßeres, das weniger Mary Poppins und mehr Seriosität transportiert, denn mit Horizons wollte man zwar einen heiteren Ausblick auf die Zukunft werfen, aber eben nicht so gaglastig wie beispielsweise ein „Pirates of the Carribean“ – wir erinnern uns, es sollte hier um einen Ausblick auf eine möglicherweise erlebbare Zukunft geworfen werden, nach dem bereits mehrfach genannten Motto „If we can dream it, we can do it„. So einigte man sich darauf, dass George Wilkins selbst sich daran versuchen sollte, eine den Vorstellungen von Genel Electric gemäßen Hintergrundmusik auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis hiervon ist der folgende Soundtrack mit dem eingängigen Thema „New Horizons“, das bei mir jedes Mal, wenn ich es höre Gänsehaut verursacht:

Horizons 1 now boarding und Looking back at tomorrow

Nun ist es an der Zeit, dass wir zusammen an Bord gehen von „Horizons 1“, unserem Wagen, der uns von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft führt:

Wie oben schon erwähnt betreten wir den Pavillon und stehen, nachdem wir an dem Schriftzug mit dem prägenden Satz der Attraktion vorbeigelaufen sind, vor der Anzeigetafel des Futureports, die uns mitteilt, welches Vehikel demnächst in welche Richtung abfährt. Dabei ist ein kleiner Spaceshuttle in Richtung der Weltraumstation „Brava Centauri“, ein U-Boot mit Ziel „Sea Castle“, ein Flugzeug nach „Mesa Verde“ und das Shuttle namens „Horizons 1“, bei dem das Boarding gerade begonnen hat und deshalb aufblinkt. Das ist unser Wagen! Also weiter zum Einstieg. Wir laufen an Werbepostern für die Destinationen „Sea Castle“, „Mesa Verde“, „Brava Centauri“ und „Nova Cite“ vorbei, ebenfalls von Rober McCall gezeichnet, und gelangen dann zu dem Laufband, um unsere Omnimover-Gondel für maximal vier Personen zu betreten.

Uns verschluckt die Dunkelheit und die Erzählstimme setzt ein. Wie wir wissen, soll Horizons eine Fortführung von Carousel of Progress sein, daher nehmen wir an, dass der Erzähler und dessen Frau, die uns ebenfalls stimmlich begleitet, Vater und Mutter der CoP-Familie seien, wobei sie mittlerweile Großeltern wurden. Doch bevor es ein Wiedersehen mit der Familie geben wird, starten wir durch einen Zeitreisetunnel in die Vergangenheit, besser: In eine Retro-Zukunft, wie sie in vergangenen Jahrzehnten visioniert wurde, nicht umsonst heißt dieser Teil der Attraktion „Looking back at Tomorrow“.

Als erstes erwartet uns Jules Vernes schwerelos in seiner Raumkapsel, begleitet von seinem Hund und Huhn. Danach durchfahren wir eine Szenerie, die ein steampunk-artiges Paris von 1952 zeigt, nach der Vorstellung von Autor und Illustrator Albert Robida aus den späten 80er Jahren des 18. Jahrhunderts.

Weiter geht es zu den retrofuturistischen Fantasien der 20er und 30er Jahre. Wir sehen ein modernes Appartement, das von diversen technischen Helferlein besiedelt ist. Der Hausherr steht an einem Fenster und blickt auf das Panorama der Stadt, das angelehnt ist an die Illustrationen von Frank R. Paul, der unter anderem für die damals populären Zeitschriften „Amazing Stories“ Zeichnungen anfertigte.

Im Vordergrund sehen wir seinen Roboter-Butler, der einen General-Electric-Staubsauger bedient – nebenbei bemerkt: Da General Electric den Pavillon sponserte, wurden im Ride wie auch im ganzen Show Gebäude vor allem Produkte der Firma verwendet, sei es Technik, die hinter den Kulissen dafür sorgte, dass alles reibungslos ablief oder auch Requisiten innerhalb der Attraktion wie der Staubsauger.

Sein Vater sitzt auf einem Stuhl, der gleichzeitig als Friseur und Solarium dient. Die Dame des Hauses nimmt im oberen (offenen) Stockwerk ein Bad und sieht sich auf dem Fernseher eine Sangesdarbietung des Hits „There’s a great big beautiful Tomorrow“ an, unterdessen der Robo-Koch in der Küche ein Desaster anstellt.

Als nächstes durchfahren wir eine Art Kinosaal mit verschiedenen Leinwänden in neonfarbigen Rahmen, die Ausschnitte aus klassischen Science-Fiction-Filmen wie „Metropolis“, „Modern Times“, aber auch „Magic Highways U.S.A.“ (ein Programm, das 1958 im Rahmen der TV-Reihe „Walt Disney Presents: Disneyland“, lief) zeigt.

Daran anschließend sehen wir die Zukunft der 50er Jahre, also deren Vorstellung von der Zukunft. Das Diorama, an dem wir vorbeiziehen, bleibt Neon. Wer noch die Hanna-Barbera-Cartoon-Serie „The Jetsons“ kennt, kann sich womöglich ausmalen, um welche Art der Zukunft es sich handeln könnte. So sehen wir Menschen, die mit Jetpacks durch die Lüfte sausen und den Hund fliegend Gassi führen, winkende Aliens, kleine Ufos, die als Fortbewegungsmittel dienen, schwebende Restaurants und so weiter und so fort. Wer die Jetsons nicht erlebt hat, darf sich an dem Intro hier erfreuen:

Diese Szene gehört zu denen, die aus Kostengründen ‚beschnitten‘ wurde. Ursprünglich sollte sie wie die 20er-Jahre-Szene mit Audio-Anamatronics ausgestattet sein, die vor einer passenden Kulisse agieren. Wobei ich an der Umgestaltung per se nichts Schlechtes finde, spiegelt sie doch die Obsession mit Neon-Lichtern und –Farben dieser Jahrzehnte passgenau wider.

Die Gegenwart in der Omnisphere

Nun werden wir dem damals bahnbrechenden Omnimax-Theater, genannt Omnisphere, begegnen. Auf der Leinwand sehen wir Errungenschaften der Gegenwart, die zukunftsweisend sind. Der Start eines Spaceshuttles, ein Flug über eine Computernachbildung der Erde, hergestellt aus Landschaftsfotografien aus der Vogelperspektive, dann eine Luftvideografie durch die Skyline einer nicht näher benannten Großstadt. Diese blendet über in die Innansicht eines Mikrochips, welche vom Erzähler als neue Art eines Stadtbildes bezeichnet wird. Danach werden uns mikroskopische Aufnahmen vom Wachstum eines synthetischen Kristalls gezeigt, die in Aufnahmen vom Meeresgrund übergehen, um von einem computeranimierten DNS-Strang abgelöst zu werden. Die letzte Szene im Omnisphere-Theater ist ein Bewegtbild der Sonne, von einer Sonde oder einem Teleskop abgefilmt.

Von dieser Station aus werden wir in den dritten Abschnitt des Rides transportiert, der einen Ausblick auf die mögliche Zukunft der Erde wirft.

Im nächsten Teil der Retrospektive transportiert uns die Zeitmaschine in die drei Varianten einer Zukunft, die zum Zeitpunkt ihrer Erschaffung als durchaus realistisch genommen wurden. Seid also gespannt auf den nächsten Teil von „Horizons“

Konzeptzeichnungen © Disney
Werbeplakat © General Electric
Bildergalerie zum Bau von Horizons © Disney / D23
The Prologue and The Promise – alle Bilder © www.mccallstudios.com

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