Was lange währt…

2003 besuchte Dörthe zum ersten Mal das Disneyland Paris. In Schlepptau von Chef Torsten wusste sie wohl noch nicht recht worauf sie sich da eingelassen hatte. Dies tat der Begeisterung keinen Abbruch im Gegenteil die Magie packte selbstverständlich auch sie:

Im März 2003 sollte die Premiere erfolgen, ich wurde ins Disneyland Paris „verschleppt“. Wie es genau dazu kam, kann ich im Rückblick gar nicht mehr sagen, nur dass Torsten spontan bei der Hotline anrief und noch für denselben Tag buchte. Also hieß es direkt Koffer packen und los.
Unser Hotel, die Sequoia Lodge, hat mir auf den ersten Blick gefallen, diese Wohlfühl-Atmosphäre hat mich direkt gefangengenommen.
Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Disneyland Park, wobei erstmal ein kurzer Stopp im Salon Mickey eingelegt wurde. Das war natürlich schon was Besonderes, vor dem ersten Besuch im Park in diesem kleinen und sehr stilvollen Raum einen kleinen Snack zu genießen.
Dann ging es zu beschwingter Musik die Main Street entlang, so hatte ich mir das Disneyland gar nicht vorgestellt, so als komplett eigene Welt. Da musste ich mich einfach lächelnd und leicht tänzelnd weiter in Richtung Fantasyland bewegen.

Auftakt mit Small World

It s a small world im Disneyland ParisZuerst einmal sollte es zu It’s a Small World gehen. Ich als alter Angsthase und wenig freizeitparkerfahren, dachte trotz der ganzen bunten Farben und der Musik mit Ohrwurmgarantie, dass bestimmt irgendwo noch eine böse Abfahrt oder Ähnliches auf mich warten würde und hatte die ganze Fahrt über ein wenig Muffensausen. Bei Pirates wurde das dann noch schlimmer, schließlich war hier der Wartebereich so dunkel und gruselig, aber etwas Schlimmes ist auch dort nicht passiert 🙂 Das Mittagessen im Blue Lagoon war dann traumhaft schön und sehr sehr lecker. Derart ermutigt, ließ ich mich zu einer Fahrt mit Big Thunder Mountain überreden und schließlich sogar zu einem Besuch von Phantom Manor, wo ich mich allerdings ziemlich gruselte, zumal ich dachte, es handele sich um eine klassische Geisterbahn und Torsten auch nichts getan hat, um Licht ins Dunkel zu bringen – eher im Gegenteil.
Le Visionarium mit Timekeeper und Nine-EyeVon dort ging es ins Discoveryland, zunächst einmal langsam angefangen mit dem Visionarium, das es damals glücklicherweise noch gab. Dann sollte meine erste Fahr mit einer Achterbahn mit Looping folgen. Ganz geheuer war mir bei der Vorstellung nicht, das Gekreische der anderen Fahrgäste im Space Mountain stimmte mich nicht gerade zuversichtlich. Doch kaum hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen, wollte ich direkt noch einmal die Reise zum Mond und wieder zurück antreten.
Derart aufregend ging es auch in den nächsten Tagen weiter, schließlich warteten noch die Studios auf mich, die zwar im Vergleich zu heute noch sehr übersichtlich waren, aber dennoch mit den vielen Shows und dem Rock’n’Roller Coaster einiges zu bieten hatten.
Seit diesem ersten Besuch sollten viele weitere folgen, denn als mich diese besondere Stimmung erst einmal gepackt hatte, wollte ich sie möglichst immer wieder genießen.

Eve lernt das Disneyland Paris kennen

Das Küken in der Team-Runde ist eindeutig eve. Erst 2010 gelang es ihr endlich das schöne Disneyland Paris erstmalig zu besuchen.
In der Kindheit immer schon Disney begeistert (Filme, Mickey Maus Hefte und Co.) träumte sie seit der Eröffnung des Parks von einem Besuch bei Mickey persönlich. Sie musste halt einfach etwas länger warten. Mit stolzen 27 Jahren ging der Kindheitstraum dann endlich in Erfüllung!
Nach 18 Jahren die ich warten musste bis mein Traum in Erfüllung ging war es bei strahlendem Sonnenschein im September 2010 endlich soweit.
Natürlich hatte mich das Disneyland schon auf der Main Street in seinen Bann gezogen, aber einen für mich besonders magischen Moment erlebte ich im Fantasyland. Ich entdeckte das Lancelot Carrousel! Welch ein Prachtstück! Schon auf den Bildern im Internet hatte es mir besonders gut gefallen. Aber jetzt, live? Liebe auf den ersten Blick!
Le Carroussel de LancelotNach nur wenigen Minuten anstehen und einem etwas schwierigen Aufstieg auf das große Pferd ging es los: meine erste Fahrt im Disneyland Paris und meine erste Fahrt im Lancelot Carrousel.
Während ich dort auf meinem Pferdchen saß, die Musik trällerte, ich meine Runden drehte und die Sonne so herrlich schien konnte ich ganz in Ruhe realisieren was hier gerade mit mir passierte: Ich bin wirklich da!
Dies Gefühl während dieser Fahrt war unbeschreiblich magisch, wohlig, glückselig und einfach nur schön!
Beschwippst von diesem ersten magischen Moment schwebte ich den Rest des Tages von einer Attraktion zur anderen, genoss die atemberaubend schöne Atmosphäre und nachmittags als ein weiteres besonderes Highlight für mich die Once Upon A Dream Parade.
Just like we dreamed it? Nein! Es war noch viel, viel schöner im Disneyland Paris als ich es mir je ausgemalt hatte!
Ein Besuchstag sollte noch folgen, aber bei dem Gedanken diesen magischen Ort überhaupt wieder verlassen zu müssen wurde ich schon an diesem Abend traurig. Aber es war längst klar: ich komme wieder!

Eine Vielfalt unterschiedlicher Erfahrungen im DLP

Ihr seht 4 Personen, 21 Jahre und jede Menge Erinnerungen! Die Zeit vergeht wirklich viel zu schnell, erst Recht vor Ort, und so unterschiedlich unsere Erfahrungen und unser Erleben im Disneyland Paris auch sein mögen so haben wir mit euch allen die Liebe zu diesem wundervollen Ort gemeinsam: er hat uns verzaubert und uns viele schöne Momente geschenkt!
Wir freuen uns mit euch auf die Verlängerung der Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag und viele weiter Jahre mit tollen Shows, Paraden und einfach schönen Momenten.
Aber damit nicht genug, morgen geht es weiter mit Teil 4 unserer kleinen Geburtstagsserie.

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