Jack Skellington – Character Safari Teil 12

Jack Skellington im Disneyland Paris treffenJack Skellington, ein sehr dünnes Skelett im Nadelstreifenanzug, ist der Kürbiskönig von Halloween Town und das Vorbild all seiner Bewohner.
Halloween Town: das ist der Ort an dem alle Gruselgestalten leben, die Jahr für Jahr hart arbeiten, um ein schrecklicheres und gruseligeres Halloween-Fest zu veranstalten. Aber ausgerechnet Jack hat es satt jedes Jahr nur das gleiche zu machen. Er sehnt sich danach aus dieser Routine auszubrechen.

So lernt Jack Skellington die Weihnacht kennen

Bei einem Spaziergang durch den Wald betritt Jack einen Baumkreis in dem jeder Baum einen anderen Feiertag symbolisiert. Jack ist neugierig und öffnet die Tür des Baumes, der für Weihnachten steht und gelangt so in das Städtchen Christmas Town und ist beim ersten Anblick gleich begeistert! Der Schnee, die vielen Lichter, die vielen Farben und die Wärme und Freude die alle ausstrahlen.
Jack ist völlig fasziniert von dieser neuen Welt und sie lässt ihn einfach nicht mehr los und so fasst er einen folgenreichen Plan: Er will gemeinsam mit den anderen Bewohnern von Halloween-Town Weihnachten feiern und entführt dafür den Weihnachtsmann, denn Jack persönlich möchte in das Kostüm von „Nikki Graus“ steigen und zum Fest die Geschenke in der Welt verteilen.
Jack übernimmt die Organisation dieser schrecklich weihnachtlichen Unternehmung und weist jedem Bewohner von Halloween-Town eine neue Aufgabe zu (z.B. die Herstellung von Spielzeug). Die Bewohner von Halloween-Town sind ganz begeistert von ihrer neuen Herausforderung, einzig Sally, ein von Dr. Finklestein aus Lumpen zusammengeflicktes Geschöpf, erkennt, dass dies nicht richtig ist und versucht Jack aufzuhalten.
Während der Weihnachtsmann bei Oogie Boogie festgehalten und gequält wird fliegt Jack als „Nikki-Graus“ durch das Land und verteilt seine Geschenke. Diese haben jedoch gar nichts mit den fröhlich bunten Spielzeugen des Weihnachtsmanns zu tun, sondern sind typische Schreckgegenstände der Halloween-Towner wie beispielsweise Extremitäten. Doch nicht nur das die Geschenke die Menschen sehr erschrecken, sie greifen diese auch an und schon bald wird der falsche Weihnachtsmann von allen gejagt und schließlich sogar abgeschossen.
Jack erkennt betrübt, dass er das Weihnachtsfest zerstört hat und befreit den Weihnachtsmann und Sally, die versucht hatte den Weihnachtsmann zu retten und so selbst gefangen genommen wurde, aus den Fängen des Oogie Boogie.
Jack entschuldigt sich beim Weihnachtsmann für das zerstörte Weihnachtsfest und der echte Weihnachtsmann bricht auf um das Fest zu retten. Nachdem der Weihnachtsmann die weihnachtliche Ordnung in der Welt wieder hergestellt hat, kehrt er nach Halloween-Town zurück, um auch seinen Bewohnern ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten.

Triff Jack im Disneyland Paris

In der Halloween-Saison (05.-31.10.) hat man im Frontierland in der Nähe des Phantom Manor das besondere Vergnügen Jack und Sally in einer speziellen Fotolocation anzutreffen.
Auch in der Weihnachtsaison kannst Du Jack dort besuchen.

Nightmare before Christmas

Der Film Nightmare before Christmas ist eine Produktion von Tim Burton und Henry Selick (Regie und ehemaliger Zeichner bei Disney) und wurde in der sogenannten Stop-Motion-Technik hergestellt. Das bedeutet, dass die kleinen Puppen einzeln fotografiert wurden und zwar für jede Sekunde des Films exakt 24 Mal. Insgesamt 2 Jahre arbeiteten 140 Spezialisten mit 19 verschiedenen Bühnenbildern und 227 Puppen an der Fertigstellung des Films. Das aufwendige Verfahren verschlang eine Produktionssumme von 18 Millionen US-Dollar.
Grundlage des Films ist ein Gedicht welches Tim Burton 1982 verfasste während er bei Disney als Zeichner arbeitete. Gedanken und Planungen dieses Gedichtes zu verarbeiten gab es lange, von der Möglichkeit eines Kurzfilms oder eines 30-minütigen TV-Specials waren einige Versionen denkbar. 1991 startete schließlich die Produktion zu einem Spielfilm, jedoch herausgegeben unter Touchstone Pictures, da man annahm, dass der Film zu düster und schreckhaft für Kinder und das allgemeine Disney-Publikum sei.
Doch sowohl die Kritiker als auch das Kinopublikum waren begeistert (US-Einspielergebnis über 50 Millionen Dollar während der ersten Spielzeit!) und auch heute erfreuen sich der Film und seine Charaktere noch großer Beliebtheit, so dass im Oktober 2006 eine 3-D-Version von Disney veröffentlicht wurde.

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