Winnie Puuh – Character Safari Teil 9

Winnie Puuh im Disneyland Paris treffenWer kennt ihn nicht, den knuddeligen goldgelben Bären mit dem roten T-Shirt? Sein Name lautet Winnie Puuh oder auch Winnie-the-Pooh. Er ist sicherlich einer der bekanntesten und vermutlich auch beliebtesten Bären der Welt. Er hat eine riesige Schwäche für Honig, ist nicht unbedingt mit Intelligenz gesegnet und ein wenig tolpatschig. Wenn er Hunger hat und sein Magen rumpelt und pumpelt, was ziemlich häufig vorkommt, ist er bereit so gut wie alles zu unternehmen, um an seinen heiß geliebten Honig zu kommen. Genau diese Kombination macht ihn wohl so sympathisch, denn er ist weit weg vom „perfekten Bären“.
Puuh lebt zusammen mit seinen Freunden, zu denen I-Ah, Tigger, Ferkel, Eule, Rabbit, Känga und Ruh gehören im Hundertmorgenwald. Wichtig ist natürlich auch Christopher Robin, dem Freund aller Tiere, der ihnen immer wieder gerne mit Rat und Tat zur Seite steht.

Filmauftritte von Puuh und seinen Freunden

Um die Mitte des 20. Jahrhunderts erfreute sich Pu der Bär außerordentlicher Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen in aller Welt, so auch bei den beiden Töchtern Walt Disney’s. Hinzu kam, das Alan Alexander Milne, der Autor der ursprünglichen Pu-Geschichten seine Bewunderung für Walt Disney und sogar die Hoffnung äußerte, dass dieser sich seiner Geschichten annähme und sie animiere. 1961 kaufte Disney schließlich die Rechte an Pu dem Bären.

Nach den ersten Planungen sollte es einen abendfüllenden Zeichentrickfilm geben, in dem der goldgelbe Bär im Mittelpunkt steht. Diese Planungen wurden jedoch bald zugunsten eines knapp halbstündigen Kurzfilms aufgegeben. 1966 kam also der Kurzfilm „Winnie Puuh und der Honigbaum“ in die Kinos. Bis 1974 folgten zwei weitere Kurzfilme mit den Titeln „Winnie Puuh und das Hundewetter“ sowie „Winnie Puuh und Tigger“.
1977 wurden diese drei Kurzfilme zusammengefasst und um eine Episode ergänzt unter dem Titel „Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh“ veröffentlicht.

Damit ist die Leinwandgeschichte des beliebten Bären und seiner Freunde aber längst nicht beendet. In den 1980er Jahren wurden mehrere Filme, die allerdings nicht fürs Kino gedacht waren, produziert, dazu kam zwei Serien, unter anderem für den Disney Channel: „Welcome to Pooh Corner“ und „Neue Abenteuer mit Winnie Puuh“.
Ab Ende der 1990er folgten mehrere Videofilme mit Puuh in der Hauptrolle und ab 2000 kam Puuh dann auch wieder ins Kino: Tiggers großes Abenteuer (2000), Ferkel großes Abenteuer (2003), Heffalump – Ein neuer Freund für Winnie Puuh (2005) und Winnie Puuh (2011).
Außerdem gab es 2000 eine Puppenserie sowie eine Animationsserie, in der sich alles um den knuffigen Bären drehte.

In den Kinofilmen hat man sich bei Disney eng an das Konzept der Originalvorlage gehalten. Sowohl der Inhalt der Geschichten und auch die künstlerische Gestaltung der Figuren entsprechen im Wesentlichen dem Original, lediglich bei den Charakteren einzelner Figuren gibt es leichte Abweichungen. Es wurden sogar einige der Lieder aus der Vorlage wortgetreu übernommen. Die beiden Filme von 1977 „Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh“ und von 2011 „Winnie Puuh“ sind in Bezug auf den niedlichen Bären unbestreitbar die beiden Hauptwerke Disneys. Die übrigen Filme sind nette Ergänzungen, die sich aber in erster Linie an Kinder richten und nicht zu den Disney-Meisterwerken gezählt werden.

Winnie Puuh im Disneyland Paris

Natürlich kannst Du den gelben, knuddeligen Bären auch im Disneyland Paris treffen.
Er hat seinen festen Meet ’n‘ Greet-Point in der Nähe von Casey’s Corner, an dem er jeden Tag zu einer Autogrammstunde und ein paar Erinnerungsfotos bereitsteht. Hat Puuh selbst einmal keine Zeit, wird er durch einen seiner Freunde, wie zum Beispiel I-Ah oder Tigger vertreten. Im Programmheft für den Disneyland Park findest Du die Termine unter dem Titel „Winnie l’Ourson ou ses amis“.
Bei Disney’s Magic on Parade darf der beliebte Bär natürlich auch nicht fehlen! Daher teilt er sich mit den Charakteren aus „Toy Story“ einen Wagen. Während Buzz Lightyear & Co die vordere Hälfte des Wagens einnehmen, findet Winnie Puuh mit seinem Honigtopf auf dem hinteren Teil des Wagens Platz und winkt Dir fröhlich zu. Im Schlepptau hat er seine Freunde Ferkel, I-Ah und Tigger, die allerdings nicht so bequem auf dem Paradenwagen mitfahren dürfen, sondern den Weg zu Fuß zurücklegen.
Hin und wieder ist Winnie Puuh auch an anderen Stellen des Resorts zu treffen, zum Beispiel im Disneyland Hotel und manchmal auch im Café Mickey.

Pu der Bär – Seine Geschichte und das Original von Alan Alexander Milne

1926 erscheint das Kinderbuch „Pu der Bär“ von Alan Alexander Milnde, in dem es um die Abenteuer eines Bären „von sehr geringem Verstand“ geht.
Im Mittelpunkt des Buches, das Milne für seinen Sohn Christopher Robin geschrieben hat, steht der Bär Pu, der zusammen mit seinen Freunden im Hundertmorgenwald lebt. Das Besondere ist, dass sich die Figuren an den Stofftieren Christopher Robins orientieren und auch die Schauplätze nicht frei erfunden sind, sondern ein reales Vorbild haben: den Ashdown Forest, rund 50 Kilometer von London entfernt. Wichtig für die Geschichte war auch die Schwarzbärin „Winnie“ aus dem Londoner Zoo, die ursprünglich das Maskottchen der 2. kanadischen Infanterie Brigade war, die im Zweiten Weltkrieg in Europa im Einsatz war.
1926 erschien das Buch „Pu der Bär“, zwei Jahre später folgte das Buch „Pu baut ein Haus“. Illustriert wurden diese Bücher von Ernest Shepard.
Die Geschichten rund um den etwas vertrottelten Bären wurden zeitnah in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfreuten sich weltweit sehr schnell großer Beliebtheit, sodass Pu der Bär heute zu den Klassikern der Kinderbücher zählt.

Viel Wissenswertes rund um Winnie Puuh, sowie verschiedene Spiele und kurzweilige Unterhaltung gibt es auch auf dieser Webseite.

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