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So weit die Füße tragen

So weit die Füße tragen, 36 Kilometer (und ein bisschen mehr) durch das Disneyland Paris
Magic Run Weekend im Disneyland Paris 2018

Vom 20. bis 23. September 2018 fand im Disneyland Paris das 3. Magic Run Weekend (2016 gestartet als Disneyland Paris Half Marathon Weekend) statt. Ein Traum für jeden Läufer und DisneyFan. Hotel und Startplätze wurden frühzeitig für die Familie gesichert und so stand das Rahmenprogramm fest. Ankunft am Donnerstag am späten Abend, Abreise am Nachmittag des letzten Tages des Laufevents. Dazwischen hieß es Kilometer abreißen. Klingt einfach? Ja, das war es auch. Sieht man davon ab, dass ich seit dem letzten Jahr für den Lauf mehr oder wenig eifrig trainiert habe, bis mich ein Ausfall der kleinen Zehe des linken Fußes 6 Wochen vor den Läufen zu einer Zwangspause trieb, die mein Training zum Großteil zunichtemachten. Den Moment des Ausfalls (der unglücklicherweise im August ebenfalls im Disneyland war) möchte ich emotional nicht wiedergeben. Daher widmen wir uns jetzt schnell den schönen Seiten. Im Vorfeld wurden erst einmal schöne Kostüme geschneidert.

Kostüme für das RunDisney Event


Kostüme 5K



Kostüme 10K



Kostüme 10K Rückseite

Der Tag vor dem MagicRun Wochenende

Donnerstag, 20. September, 23.30 h. Angekommen. Zum ersten Mal ging es für uns ins Algonquin’s Explorers Hotel. Nicht zuletzt dem Wunsch nach Wasser Sorge tragend, den unsere jüngste Unabkömmliche immer wieder vorbringt. Die Zimmer waren bewohnbar. Relativ abgewohnt und sicherlich nicht die Preise von €200,- oder mehr wert, die teilweise dafür aufgerufen werden. Ein schwacher Fön war vorhanden, genug Handtücher. Kurzcheck bestanden. Viel haben wir dann an dem Abend auch nicht mehr gemacht. Koffer ausgepackt, kurz noch das Hotel inspiziert und dann ab ins Bett.

Gute Nacht alle beisammen.

Lasst die Läufe beginnen

Freitag, 21. September, 7.45 h. Aufstehen. Zu Viert ist man in Sachen Aufstehen und Fertigmachen nicht ganz so fix. Nach einer guten Stunden saßen wir gemeinsam am Frühstückstisch und aßen, was man so essen konnte. Das Frühstück war durchschnittlich. Man wurde satt. Aber das war es auch schon. Immerhin gab es eine Sorte Vollkornbrot (zumindest sah es so aus) und Obst. Ansonsten nur nährwertloses Weißbrot, Süßkram und wenig Auswahl, die aber an einem sehr großen Buffet verteilt war. Die Masse macht’s. Danach wurden kurz der Pool und der Fitnessraum für Winzlinge getestet, und dann ging es los in Richtung Parks.


Ich möchte gar nicht groß darauf eingehen – die Parks kennt jeder. Daher nur schnell ein paar Bilder zur Unterstützung der Eindrücke dessen, was wir in der Kürze der Zeit sahen. Ich war auch nur mit dem Smartphone unterwegs, von daher gab es bei diesem Besuch mehr Eindrücke als anspruchsvolles Fotomaterial. Aber das ist auch mal schön. In den Folgetagen habe ich die normale Kamera auch nur kurz für ein paar Onride-Fotos verwendet.



Lauf Expo und Startplatz-Chaos

Und eigentlich soll es ja hier auch ums Laufen gehen. Darum springen wir vor und drehen die Uhr auf 14.00 h. Zu der Zeit begaben wir uns nämlich zur Expo, um unsere Laufunterlagen abzuholen. Nach eher erschreckenden Fotos des Vortages war um diese Zeit heute nichts mehr los. Keine Schlangen, kein Warten. Nach einem kurzen und netten Schwätzchen mit Tobi ging es los. Von Stand zu Stand, jedes Mal ein T-Shirt mehr in der Tasche; 9 T-Shirts reicher und mit unseren Startnummern ausgestattet wollten wir dann den PhotoPass+ erstehen. Also die Bibs raus … und was sehe ich da? Die Losfee hatte mich in Corral D gepackt. Zur Erläuterung: Die Starter bei den Läufen starten in 5 Bereichen, Corrals genannt. A, B, C, D, und E. A ist vorne, E hinten. Bei den kürzeren Läufen ist das (für mich) weniger von Relevanz, aber beim HM versaut einem ein Start aus B oder weiter hinten jede Aussicht auf eine gute Zeit, wenn man das Ziel hat vernünftig zu Laufen. Aus diesem Grunde gibt man auch vorher eine Zielzeit an und rechnet natürlich damit, dass man an dieser gemessen eingeteilt wird. D ist jetzt nicht wirklich vorne und für eine Zeit, mit der man unter den ersten 200 Läufern bei 9.000 Teilnehmern ist, ganz bestimmt der falsche Startbereich. Das wurde dann kurz diskutiert und Runners Relation hatte schnell die Lösung. Aus D mach A mittels eines Aufklebers. Ich war fertig. Erst mit den Nerven, jetzt mit der Lösung. Diese Problematik beschäftigte übrigens so einige Läufer, wie man in den Weiten des Netzes lesen konnte. Hier muss Disney im kommenden Jahr eindeutig nachbessern. Es ist ohnehin verwunderlich, dass bei früheren Rennen ein Nachweis einer guten Zeit erbracht werden musste, um vorne zu starten und jetzt alles wirklich wild gewürfelt wurde. So manch einer war damit nicht glücklich. So befanden sich in den vorderen Bereichen letztlich zu viele langsame Läufer. Hier wäre eine klarere Abtrennung wieder wünschenswert. Und dies wäre letztlich für jeden von Vorteil. Mich hat’s letztlich sicherlich einige Plätze im Klassement weiter nach vorne gebracht als ich sonst gekommen wäre … also will ich nicht weiter schimpfen.


Expo und PhotoPass

Zurück zur Expo. Ich hatte also meine Unterlagen und weiter ging es … Merch gucken. Beim Gucken blieb es. Wenig Auswahl, wenig schöne Sachen. Bietet runDisney in den USA wirklich tolle (eventunabhängige) Sportsachen an, so gab es hier gar nichts neutrales. Die eventspezifischen Shirts waren auch alles andere als hübsch. Lediglich die Pins wussten zu überzeugen. Hier ist ganz viel Luft nach oben. Mehr muss man dazu nicht sagen. Ich habe noch nicht einmal das Material im Bild festgehalten …

Danach ging es weiter zum PhotoPass+. Dafür gab es keinen eigenen Bereich mehr. Er wurde einfach an den normalen Kassen verkauft, wo auch gleich die Bibs gescannt wurden. Funktionierte prima. Endlich mal was positives. Dann haben wir uns noch die verschiedenen Aussteller angeschaut. Die Zahl dürfte so um 80% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sein. Ein paar wenige Stände gab es noch, wo vor allem der Stand hervorstach, an dem man sich kostenlos tapen lassen konnte. Ansonsten war Garmin als Hauptsponsor natürlich da. Hier gab es auch nette Gimmicks für die Kinder (Cap, Taschenlampe, Armband und Tattoo). Und das war es auch schon. Raus. Luft. Und wieder rein. Ins Convention Center im NBC. Dort kann man nämlich hervorragend Purzelbäume schlagen. Wer das sagt? Na, unsere kleine Purzelbaumkönigin.

Der 5k

Danach ging es zurück um Hotel. Es war Zeit sich umzuziehen. Der 5K sollte in 4 Stunden starten. Und so fuhren wir zurück ins Hotel und schwangen uns in die mühsam und wochenlang geschneiderten Outfits … schminkten uns und fuhren in unserem Geistermobil zurück ins Resort.

Geparkt haben wir am Hotel New York mit der Shareholder Karte (die alte Karte bereitet den CMs am Eingang übrigens weitaus weniger Kopfzerbrechen als die neue, auf der von Shareholder ja nichts mehr vermerkt ist), und gegen 19.30 h schlugen wir am Startgelände neben der Expo auf. Schon auf dem Weg durften wir für ein paar Fotos posieren, sehr zur Freude der Schneiderin. Am Start gab es die besagten 5 Corrals. Heute durften wir alle in B und als Familie dort starten. Ein paar Fotos später ging es auch bald los …




… auf in Richtung Studios. Ein toller Start durch die Menschenmengen im Village, die den Läufern zujubelten, begeisterte alle. Unser Zimmermädchen Lilly lief nur noch alle abklatschend und sich freuend überall vorbei. Dann ging es auf in Richtung Studios und weiter durch das Frontierland zurück in die Studios.

Einige Bilder und Eindrücke vom 5K Lauf








Überall hinterließen wir Chaos. Wir lassen Bilder sprechen … allerdings haben wir von den 4 Fotostops nur einen am Ende bei Captain America und Black Widow mitgenommen. Hier ging es trotz wirklich langer Schlange sehr fix vorwärts. Das muss man sehr positiv erwähnen. In den kommenden Tagen sollte das nicht noch einmal passieren.











Am Ende angekommen gab es noch ein paar obligatorische Fotos und dann war es auch vorbei. Ausreichend Medaillen, ausreichend Verpflegung. Auf das Hotel wurde buntes Marvel-Gedöns projiziert, das wir uns aber nicht weiter im Detail ansahen. Allerletzte Fotos wurden gemacht und damit ging es zurück zum Hotel. Es war schließlich schon 21.00 h und am nächsten Morgen sollte um 5.00h der Wecker klingeln. Zufriedenstellender Lauf, allerbeste Atmosphäre. Toller Auftakt.



Der 10K

Samstag, 22. September 2018, viel zu früh. Raus aus den Federn, schnell angezogen und durch das Hotel zum Frühstück und weiter nach draußen gewandert. Im Hotel liefen die buntesten Gestalten herum. Nicht anders sah es beim Rennen aus. Der Start war wieder neben der Expo und wir reihten uns heute in C ein. So viel gibt es nicht zu berichten. Dafür ein paar Eindrücke – wie gewohnt – in Bildern. Geparkt haben wir übrigens am Hotel New York – das ging einmal mehr problemlos.



Eindrücke und Bilder vom 10K Lauf im Disneyland Paris

Heute stand der 10K-Lauf an. Hier einmal die Streckenführung.

Und damit ging es auf in Richtung Studios … leider waren nicht sonderlich viele Zuschauer an der Strecke. Muss wohl an der Uhrzeit gelegen haben. Aber die CM machten es wett und jubelten den Läufern zu. Toll!



Endlich ging es in den Disneyland Park, und zwar in Richtung Main Street auf das Schloss zu. Ein Traum für jeden Läufer mit Disneyaffinität … oder umgekehrt.




Weiter … weiter … weiter. Backstage, Onstage … alles dabei. Und mittendrin immer wieder wir.







Fotopunkte beim 10K Lauf

Leider waren die wenigen Fotostops mit Figuren sehr überlaufen. Da wir allerdings nicht ohne bleiben wollten, haben wir uns 2mal angestellt und 53 Minuten (Runtastic’s Statistik sei Dank) allein mit Warten verbracht. Das war eindeutig nicht zufriedenstellend und hier muss Disney nachbessern – am besten, indem die Zahl der Fotostops insgesamt erhöht wird. Die war nämlich eindeutig zu gering. Den vor dem Schloss haben wir zum Beispiel vollkommen verpasst, weil die Fotografen schon abgezogen sind, als wir dort ankamen. Ein Unding, das nicht sein darf und uns mächtig verärgert hat.


















Am Ende trafen wir noch auf ein paar weitere Spießroutenlaufgesellen, denen wir (und sie uns ;)) Gesellschaft leisteten. Schöne Grüße an die Freunde der Disney- und Disneyland Paris Freaks Deutschland, die mit uns gelaufen sind. Aber natürlich auch ein Hallo an alle anderen tollen Gruppen, die den Läufern und Freunden des Disneyland Paris eine Plattform bieten. Seien es nun unsere besonderen Herzensfreunde und Partner von dein-dlrp.de, die lustigen Kollegen von Mouse Mania, Wackelschwanz Ridgley (der hiermit doppelt Erwähnung findet und sich auch noch auf unsere PhotoPass-Bilder gemogelt hat ^^) oder die Disney- und Disneyland Paris Fans. Wer primär schauen mag, der ist übrigens mit Disneyland 360° gut beraten. Und wir sind für Euch wie gehabt im Forum zu erreichen 😉

Noch mehr Fotos vom Lauf











Am Ziel gab es einmal mehr die obligatorischen Fotos. Getränke und Snacks wurden einverleibt und wir fuhren zurück zum Hotel (Danke Baustelle dauerte die Fahrt vom Hotel New York zum Explorer’s etwa 45 Minuten – zum Glück ist das im Januar vorbei).





Der Lauf selbst war gut organisiert – unserer Meinung nach. Aber das Thema Stops und Fotografen (ein allgemeines Thema im DLP) muss für das nächste Jahr besser werden. Das hat in Jahr 1 sehr gut funktioniert, sich aber schon in Jahr 2 verschlechtert und in 2018 seinen Tiefpunkt erreicht. Schade. Auch, wenn es immer noch knapp am Rande der Verträglichkeit war. Aber grundsätzlich ist man Disney perfekte Organisation gewohnt, und die fehlte hier leider.

Kids Race 1K

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Um 13h stand bereits der nächste an. Dieses Mal aber nur für den Nachwuchs. 1km um den Lake Disney. Also auch hier zurück zum Hotel und die Kinder abgeholt – bevor es zum Lauf ging. Macht Sinn, den Kinderlauf mit Kind zu machen … fanden wir. Nach einem Stop bei Starbucks (meinem ersten überhaupt dort im Disney Village) ging es rüber zur Expo. Dort musste man sein Kind dann abgeben – zum Glück ging es allen Kindern gleich und Lillian fühlte sich auch nicht unwohl, aber wir fanden es schon merkwürdig. Allein der sprachlichen Barriere wegen. Aber das Problem war keines und die Kindern wurden direkt zum Start am See geführt. Hier war alles selbsterklärend. Leider gab es viel zu wenig Platz für die Eltern, um dem Kind beim Lauf zuzujubeln, so dass man teilweise nur auf dem Grashügel weit weg oder in dritter Reihe am Zaun stehen konnte. Das war organisatorisch wieder … schwach. Letztes Jahr war es schon sehr chaotisch bei den Kinderrennen, was durch Verlagerung von Start und Ziel offenbar gebessert werden sollte, aber wirklich besser war es nicht. Am Ende durfte man dann sein Kind in einem Gatter in Empfang nehmen. Aber auch das stellte sich als sehr chaotisch dar. Wie auch immer, es hat irgendwie funktioniert und Lilly ist den Kilometer voll durchgelaufen. Super Leistung! Im Zieleinlauf warteten dann Stitch, Jumba und Agent Pleakly. Aber die hatten nur wenige Augen (*hahahaha*) für die Kinder. Die schienen dort eher für Werbezwecke platziert zu sein, aber nicht um die Kinder in Empfang zu nehmen

Ein paar Fotos vom Kids Race beim RunDisney Event









Weitere Fotos vom Tag in den Disney Parks

Den Rest des Tages verbrachten wir in den Parks, im Hotelpool und irgendwo draußen. Keine weiteren Details … aber eine Menge Fotos für Euch























Der Tag neigt sich dem Ende

Am Ende des Tages stand noch Illuminations auf dem Plan – aufgrund des Wetters wurden leichte Veränderungen angesagt. Diese sahen so aus, dass sämtliche Feuer- und Sprüheffekte wegfielen. Illuminations ist ja so schon nicht die beste aller DisneyShows … aber ohne Feuerwerk ein echt trauriges Erlebnis. Es wird dringend Zeit, das hier nachgebessert wird. Einmal mehr verschenkt das DLP hier Unmengen an Potential. Das war eindeutig das Negativerlebnis des Wochenendes.

Gegen 23.00 h war der Tag dann vorbei und der Wecker wurde für den nächsten Tag auf irgendwann in aller Frühe gestellt. Und damit begannen die Träume …

Der Halbmarathon

Sonntag, 23. September 2018, 4.18h. Halbmarathontag. Der Wecker war so früh gar nicht gestellt, aber irgendein Alptraum riss mich aus dem Schlaf. Noch ein paar Mal gewälzt, und dann ging nichts mehr. Also raus … ein paar Kohlenhydrate verdrückt und angezogen. Zum Auto … und auf zur Sequioa Lodge, wo mit Shareholder Karte wieder kostenlos geparkt wurde. Ein paar Minuten später stand ich schon am Start – wie immer neben der Expo. Ich ordnete mich in Block A ein, traf hier und da ein paar Freunde und Bekannte und konnte die Wartezeit mit Tobi quatschend bis zum Start verbringen. Ein etwas laues Aufwärmprogramm begann um knapp 7.00 h. Warum erst jetzt? Das Rennen sollte doch jetzt schon starten … tat es aber nicht. Es dauerte noch bis 7.10h, bis die Läufer starten konnten. Da kommt Freude auf … im Geiste schon längst auf der Strecke steht man und wartet. Puh. Aber dann fiel der Startschuss und es ging los. 21,0975km quer durchs Resort. Heute stand nur Laufen auf dem Programm. Und so sollte es dann auch sein. Laufen, Laufen, Laufen. Das sah dann so aus … von Start bis Ziel:

Der Halmarathon im Disneyland in Bildern































Fotosopps oder Laufen?

Unterwegs gab es diverse Fotostops, aber keiner konnte mich überzeugen. Für Hades am Ende stand ich dummerweise auf der falschen Seite des Zaunes, sonst wäre ich noch schnell angehalten. Startet man vorne, steht nämlich in der Regel niemand bei den Figuren … die Läufer sind entweder so schnell wieder weg, dass es kaum auffällt … oder wollen einfach nur Laufen. So wie ich. Laufen ist einfach toll. Disney aber natürlich auch. Und bei Disney zu Laufen einfach das Nonplusultra für mich. So war jeder (wenn auch am Ende gequälte) Meter ein Meter voller Glück .


Nach dem Halbmarathon

In der Expo-Halle durften wir noch die Challenge-Medaillen in Empfang nehmen und man konnte sich massieren lassen. Da wir aber um 11.00h ausgecheckt sein mussten, blieb nicht mehr viel Zeit.

Also zurück zum Hotel und umgezogen, noch schnell gefrühstückt, Sachen gepackt und ab ins Auto – und zu den Parks. Der Rest des Tages wollte noch genossen werden. Fotos? Ja, haben wir natürlich auch noch gemacht 😉


Bilder von einem Tag im Disneyland Paris






















Das MagicRun Wochenende geht zuende – Fazit

Aufgrund des schlechten Wetters machten wir uns um 15.30 h etwa auf den Wegs aus dem Disneyland Park und durchstöberten noch die Geschäfte. Gegen 17.00 h erreichten wir dann das Auto und sagten bis zum 22. Dezember erst einmal „Auf Wiedersehen!“.

Fazit

Das 3. Lauf-Event (oder ist es mehr eine Präsentationsveranstaltung für Läufer?) ist vorbei. Einige Dinge können sehr positiv beurteilt werden, was ich hier einmal machen möchte. Ebenso möchte ich in bekannter Weise die negativen Dinge erwähnen. Bitte sehr 

Pros

T-Shirts und deren Bedruckung
Streckenführungen
CMs an der Strecke
Atmosphäre beim 5K (Abendlauf)

Contras

Zu lange Wartezeiten bei den anzahlmäßig zu geringen Stops (5K & 10K)
Organisation Kinderläufe
Einteilung der Läufer in die Corrals
PhotoPass+ Ergebnisse nur bedingt zufriedenstellend, teilweise nur 1 Foto pro Bib

Tipps für Läufer und Interessierte

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt einmal bei dem Wochenende an einem der Läufe mitzumachen, dem möchte ich noch folgendes mit auf den Weg geben:

5K

Ein Lauf für wirklich jeden. Unsere Tochter (heute 8) hat ihn bereits 3mal absolviert und war damit beim ersten Lauf 6 Jahre jung. Niemand stört sich daran, wenn die Strecke nicht gerannt wird. Der Weg ist das Ziel. Auch ohne großes Training eine tolle Sache.

Am Ende winkt eine Medaille, das T-Shirt gibt es bereits bei Abholung der Startnummer. Verpflegung und Getränke inklusive.

10K

Das Mindestalter liegt bei 14. Damit schließt man schon eine ganze Menge an Teilnehmern aus, die am Abend vorher noch dabei waren. Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man die 10 Kilometer im Training nicht ganz gehend zurückgelegt hat. Ansonsten wird die Strecke doch recht lang. Die Stops zwischendurch sind aber ausreichend (auch neben den Charakter-Stops, über die man streiten kann, gibt es noch unzählige Fotomöglichkeiten – besonders Backstage), um zwischendurch Luft zu schnappen. Kein Lauf, vor dem man Angst haben muss. Mit kaputten Knien, Bandscheiben oder ähnlichem sollte man allerdings davon Abstand nehmen.

Am Ende winkt eine Medaille, das T-Shirt gibt es bereits bei Abholung der Startnummer. Verpflegung und Getränke inklusive.

Halbmarathon

Fraglos ein toller Lauf. 18 Jahre muss man alt sein. Der langsamste Läufer kam dieses Jahr nach 4 h 36 Minuten ins Ziel, der schnellste Läufe brauchte gerade mal 1 h 11 Minuten (ich für meinen Teil lag mit 1 h 38 Minuten und ein paar Sekunden übrigens auch gar nicht so schlecht – um das einfach mal in den Bericht einzubringen *g*). Man könnte somit die gesamte Strecke locker gehen. Aber ist das der Sinn eines Halbmarathons? Sicherlich weniger … aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, dass für diesen Lauf ein Medizinisches Zertifikat erforderlich ist, dass man sich in einem Zustand befindet, der das Rennen aus gesundheitlicher Sicht bedenkenlos macht. Dieses Zertifikat ist in Frankreich für jeden Lauf erforderlich, bei dem eine Zeit genommen wird. Daher ist der Halbmarathon auch der einzige Lauf, bei dem diese gemessen wird.

Am Ende winkt eine Medaille, das T-Shirt gibt es bereits bei Abholung der Startnummer. Verpflegung und Getränke inklusive.

Challenges

31K und 36K hieß es in diesem Jahr. Man läuft entweder 10K und HM oder 5K, 10K und HM … beim 36K ist die Teilnahme am 31K automatisch inkludiert. Es gibt jeweils eine besondere Medaille und ein besonderes T-Shirt. Empfohlen für jeden, der sich auch den Halbmarathon zutraut. Laufspaß mal 2 oder 3. Der Preisleistungsverhältnis ist besonders bei der 36K Challenge unglaublich gut. In diesem Jahr waren es zum Beispiel €177 für 5 wirklich gute Sport-Shirts und 5 klasse Medaillen. Das sind pro Teil gerade einmal €17,70 … inklusive der Läufe, Verpflegung und nicht bezahlbarem Spaß.

Kids Races

3 Rennen – 100m, 200m und 1km.

  • 100m
    Dieses Rennen ist für die ganz jungen Läufer/innen (1 bis 3 Jahre)
  • 200m
    Dieser Lauf ist für Läufer/innen von 4 bis 7 Jahre
  • 1km
    8 bis 12jährige dürfen hieran teilnehmen

An den ersten beiden Rennen dürfen auch die Eltern begleitend teilnehmen. Als Belohnung winkt am Ende eine Medaille, ein Lauf-T-Shirt gibt es bereits bei Abholung der Startnummer. Ein kleines Verpflegungspaket winkt ebenfalls am Ende des Rennens. Die Läufe sind für jeden geeignet, der sich durch sein Alter qualifiziert – am besten können und sollten das am Ende natürlich die Eltern bewerten.

Und zum Schluss natürlich noch der offizielle Link zum Event 2019. Vom 19. bis 22. September 2019 darf wieder in Paris gelaufen werden. Unser Hotel ist schon reserviert. Und was ist mit Euch?

http://run.disneylandparis.com/

Wir sehen uns im kommenden Jahr!

Cheers,
Familie Vogel-Fisch
Marcel, Andrea & Lillian Marie

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 30. September 2018 um 12:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Reisebericht abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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